Julia Mauracher. Powered by Blogger.

Sechs Monate Leben 2.0 - Ein Rückblick


Hätte jemand vor sechs Monaten zu mir gesagt:
"Julia, du wirst im nächsten Jahr einen Kinofilm mit Meryl Streep drehen und nach Kanada ziehen.",
hätte ich es ihm vermutlich geglaubt.

Hätte jemand zu mir gesagt:
"Julia, du wirst ist einen schweren Fahrradunfall verwickelt werden, monatelang im Krankenhaus liegen und 20 gebrochene Knochen haben.",
dann hätte ich vermutlich die Augenbrauen hochgezogen und müde gelächelt.

Denn mir passiert so etwas nicht.




Für Papa oder: Schoko - Pistazien - Minicupcakes



Nein, ich bin nicht viel zu spät dran mit meinem Vatertags - Post.
Wir Österreicher feiern den Vatertag ganz einfach ein wenig später als die Deutschen.
Am zweiten Sonntag im Juni, um genauer zu sein.
Strategisch ist das auch um einiges schlauer, denn so bleibt einem ein gesamter Monat Zeit, um den Muttertagsrausch zu vergessen und sich in neue Geschenksideen für den Papa zu stürzen.

Hoi! oder : Amsterdam Reisebericht und Airbnb - Empfehlung


Wie gefühlt ganz Deutschland, Österreich und Italien haben meine Eltern, mein Liebster und ich das Wochenende über den 1. Mai genutzt, um zu verreisen.
Diese Reise steht schon seit einem Jahr fest, denn es war ein Geschenk meiner Eltern zu meinem 25. Geburtstag im Mai 2016.

Der schönste Tag oder: Hochzeits - Cakepops und Grußkarten DIY



Heiraten.
Was für ein immer präsenter werdendes Thema, und das ausgerechnet in einer Generation, die vom Wegwerfen, Neukaufen und Frei-sein geprägt ist.
Vielleicht ja genau deshalb.
Wenn man schon alles immer austauscht, Jobs wechselt und überall auf der Welt mal gewohnt hat, dann möchte man zumindest einem im Leben Beständigkeit geben:
der Liebe.

Sommer auf dem Teller oder: Philadelphia Cheesecake - Bars mit Feigen - Honig - Topping (*Werbung)



Ich freue mich ja immer sehr, wenn mein Blog die Aufmerksamkeit bekommt, für die ich beinahe täglich mehrere Stunden arbeite.

Aufmerksamkeit, weil ich Feedback von euch bekomme, weil jemand meine Rezepte nachbäckt (und die teilweise sogar in Cafes und Hotels serviert!) oder weil Marken auf mich zukommen und mit mir arbeiten möchten.

Für Mama oder: Erdbeer - Rhabarbercurd in Brandteigteilchen



Früher, da hat man am Muttertag der Mama vorgedichtet, wie sehr man sie mag und braucht und schätzt.
Eigentlich waren das leere Worte, denn meiner Meinung nach erkennt man erst mit dem "Älterwerden", und damit meine ich jetzt das "Erwachsenwerden", was eine Mama wirklich ist.

Julia Bakes On Tour: 1. Street Food Park München

Es ist Samstag, die Sonne scheint und in meinem Kalender stehen zwei Termine:
11:30 Friseurtermin.
Ganztägig: 1. Street Food Park München mit Ice Cream & Torten Festival.

Italien im Frühling oder: Limoncello - Tartelettes

Als ich heute Morgen aus dem Fenster sah, traf mich fast der Schlag.
Da lag Schnee auf der Straße, auf den Bäumen, den Autos und unaufhaltsam kommt (noch immer) Nachschub von oben.
Und dabei haben wir doch fast schon Mai und ich bin im Herzen schon sehr auf Frühling, Farben, Wärme und Sonne eingestellt...und auf dem Blog auch.

40 years in style oder: Rosa Ombre - Geburtstagstorte für HALLHUBER*

Mein Rezept für den "Pink Ombre Cake" ist nach wie vor der meistgeklickte Beitrag meines Blogs.
Ganze 14.000 Mal wurde das Rezept gesucht, gelesen und hoffentlich auch nachgebacken.
Der "Ombre" Look hat in den letzten Jahren Haarstile, Torten und Interior Design inspiriert und ich sehe nach wie vor keinen Abbruch.
Gut so, denn ich wollte mein Rezept für die Ombre - Torte schon sehr, sehr lange neu fotografieren.

Sonntagsstimmung oder: Himbeer - Scones mit weißer Schokolade

Frühstück ist für mich die schönste und leckerste Mahlzeit des Tages.
Nur das "früh" stört mich ein wenig.
Ich esse wirklich selten vor 12 Uhr, das mag vielleicht daran liegen, dass ich überhaupt kein Morgenmensch bin.
Wer mich kennt, der weiß, dass ich vor einem Kaffee oder mindestens einer Stunde Tageslicht nicht ansprechbar, geschweige denn zu Späßen, Gesprächen oder Aufgaben bereit bin.
Nahrungsaufnahme zählt ebenso zu den Dingen, mit denen ich kurz nach dem Aufstehen nicht umgehen kann.

Umso schöner ist es, sich auch mal Zeit zu nehmen und sich durch das große Frühstücksangebot unserer Welt zu probieren.
Hotel - Frühstück empfinde ich deshalb übrigens nach wie vor als unglaublichen Luxus und freue mich vor einem Wellness - Urlaub oder Städte - Trip immer am meisten drauf...ich stehe auch immer früh genug auf (auch im Urlaub), damit ich das Frühstücks - Buffet unter keinen Umständen verpasse.

 


Frühlingserwachen oder: Pistazien - Nougat - Hefezopf


Was für ein kitschiger Post - Titel.
Aber mal ehrlich, gibt's eine bessere Bezeichnung für das, was dieser Post bedeutet?
Nicht nur, dass es das erste Frühlingsrezept des Jahres auf dem Blog ist, es ist auch das Rezept, mit dem ich mein ganz persönliches Frühlinsgerwachen feiere.
I am back. Aufgewacht. Startklar.
Natürlich noch immer auf Sparflamme und auch immer noch nicht ganz gesund, aber das wird sowieso noch eine ganze, lange Weile dauern.

Einfach ist es immer noch nicht.
Ist man erst mal über den Berg, kommt eine ganz fiese Phase.
Die "Ich möcht' schon wieder, kann aber noch nicht" - Phase.
Der Kopf wäre schon wieder bereit für vieles, der Körper weigert sich noch.
Alltags - Aufgaben dauern ewig, Spaziergänge sind nach 20 Minuten schon wieder anstrengend, es knackt und knirscht bei jeder Bewegung und dann kommt auch noch hinzu, dass man sich eigentlich gar nicht alleine vor die Türe traut, weil man das Vetrauen in diese große, weite Welt ein wenig verloren hat.





My Body is A Wonderland oder: Reha - Gedanken


© Martin Kolp



Als Frau ist man prinzipiell eher nicht zufrieden mit seinem Körper.
Ich kenne keine Frau, die von sich selbst behauptet, zu 100% glücklich mit ihrem Körper zu sein und keinerlei Problemzonen zu haben.
Und dabei gibt es in meinem Umfeld viele Frauen, die einen Körper wie Heidi Klum, Haare wie eine Disney – Prinzessin oder Gesichtszüge wie Barbie haben.
Auch ich selbst war noch nie in meinem Leben wirklich zufrieden mit mir.
Als Kind war ich superdünn und klein, wurde deshalb immer gehänselt und habe nie gelernt, meinen Körper zu akzeptieren.

Die Zwangspause oder: Schön ist es, auf der Welt zu sein





Frau M., machen Sie in Ihrem Leben eigentlich auch Pausen?“
Diese Frage wurde mir eines Tages während des Aufenthaltes hier in der Klinik gestellt.
Ich wollte sofort „Ja!“ sagen, aber dann musste ich plötzlich stutzen.
Was sollte diese Frage eigentlich bedeuten?

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