Julia Mauracher. Powered by Blogger.
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Saftiges Vollkornbrot mit Walnüssen

Angeschnittener Laib Brot


Ein guter Start ins neue Jahr


Von Neujahrsvorsätzen halte ich nichts. Meistens nimmt man sich ohnehin viel zu viel und sehr unrealistische Veränderungen vor, die man auch ohne ein neues Jahr starten hätte können. Hat man aber nicht. Weil es vielleicht einfach nicht zu einem passt oder weil man sich zu sehr verbiegen müsste.
Deshalb nehme ich mir seit Jahren immer nur einen kleinen Vorsatz mit ins neue Jahr:
ich nehme mir vor, im neuen Jahr in jeder Situation, in der ich auf die Probe gestellt werde, mutig zu handeln und über meinen Schatten zu springen.
Das ist ein Vorsatz, den man wirklich ohne Probleme bewältigen kann und dafür muss man sich nicht verändern oder Gewohnheiten abgewöhnen.
Ich entscheide in jeder Situation neu und individuell, wie ich reagieren möchte, wie mutig ich sein kann und ob ich mich auch wirklich wohl fühle. 
No strings attached - Vorsätze sind immerhin auch keine Regeln oder festgeschriebene Gesetze.
Wie geht ihr mit diesem Thema um? Habt ihr Vorsätze? Hilft euch der Jahreswechsel dabei, alte Gewohnheiten abzulegen und neue Dinge zu starten?

Lang ersehnte Grillabende oder: Selbstgemachtes Rosmarin-Focaccia

Links Focaccia, rechts Rosmarinstrauch


Der Traum von einer Dachterrasse

Bei der Suche nach einer neuen Wohnung standen auf unserer Liste einige "must haves".
Ganz, ganz oben stand für mich schon immer die Möglichkeit, draußen zu sein, für Philipp war die Badewanne sehr wichtig.
Die erste Wohnung, die wir uns angesehen haben, hatte eine wunderschöne, wenn auch kleine Dachterrasse mit Ausrichtung nach Westen.
Ich habe in München noch nie ohne die Abendsonne gelebt und wollte diese Wohnung deshalb unbedingt haben.
Drei Tage Bangen und Zittern später bekamen wir eine Absage und ich verabschiedete mich schweren Herzens von meinen imaginären Grillabenden.

Frühlingserwachen oder: Pistazien - Nougat - Hefezopf


Was für ein kitschiger Post - Titel.
Aber mal ehrlich, gibt's eine bessere Bezeichnung für das, was dieser Post bedeutet?
Nicht nur, dass es das erste Frühlingsrezept des Jahres auf dem Blog ist, es ist auch das Rezept, mit dem ich mein ganz persönliches Frühlinsgerwachen feiere.
I am back. Aufgewacht. Startklar.
Natürlich noch immer auf Sparflamme und auch immer noch nicht ganz gesund, aber das wird sowieso noch eine ganze, lange Weile dauern.

Einfach ist es immer noch nicht.
Ist man erst mal über den Berg, kommt eine ganz fiese Phase.
Die "Ich möcht' schon wieder, kann aber noch nicht" - Phase.
Der Kopf wäre schon wieder bereit für vieles, der Körper weigert sich noch.
Alltags - Aufgaben dauern ewig, Spaziergänge sind nach 20 Minuten schon wieder anstrengend, es knackt und knirscht bei jeder Bewegung und dann kommt auch noch hinzu, dass man sich eigentlich gar nicht alleine vor die Türe traut, weil man das Vetrauen in diese große, weite Welt ein wenig verloren hat.



Pistazien - Nougat - Hefezopf


Grüne Gedanken oder: Irish Brown Soda Bread

Ihr Lieben, morgen ist SAINT PADDY'S DAY!!
Als Irin im Herzen wird der bei mir natürlich gefeiert, manchmal mit eklig grünem Bier im "authentic" Irish Pub, letztes Jahr mit leckerem Baileys Cheesecake und heuer mal mit schönen Erinnerungen und einem knusprig - saftigem Brot.


Als ich vor ein paar Jahren den ganzen Sommer in Irland verbrachte, hatte ich ziemlich schnell die Nase voll von Toastbrot. Schwierig, dort was andres zu finden.
Aber auch wenn der lokale Supermarkt oftmals den Anschein macht, als gäbe es in diesem Land tatsächlich NUR Toastbrot, gibt es viele wunderbare irische Brotsorten. Man muss sie nur finden.
Ich erinnere mich an einen Sonntagslunch in einem Pub an der Atlantikküste, es gab hausgemachte Gemüsesuppe und ein umwerfend fantastisches Brot dazu. Das war BROWN SODA BREAD.
Der Geschmack dieses Brotes schafft es jeden Mal, mich an viele wunderbare irische Orte zurückzuschicken. Kein Wunder also, dass ich es seit Jahren immer wieder backe.


Das Rezept ist wirklich supereinfach und lässt sich leicht variieren, man kann zum Beispiel ein paar gehackte Walnüsse in den Teig mischen oder das Brot vor dem Backen mit Haferflocken bestreuen.
Am köstlichsten ist das Brown Soda Bread übrigens frisch aus dem Ofen mit gesalzener Butter.
Da knicken bei mir jedes Mal die Knie ein.



IRISH BROWN SODA BREAD

(für einen Laib Brot)

250g Weizen - Vollkornmehl (wer möchte, kann auch gerne mit Dinkel backen!)
200g Weizenmehl
1TL Natron
1TL Salz
1 Bio-Ei, M
350ml Buttermilch
1TL Honig

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Das Mehl mit dem Natron und Salz gut vermischen.
Das Ei mir der Buttermilch und dem Honig mischen und dann zur Mehl-Mischung geben.
Mit einem Knethaken oder mit den Händen den Teig verarbeiten.
Der Teig ist nicht besonders fest, deshalb kippe ich ihn einfach immer auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bachblech, das sieht dann ein wenig aus wie eine Kuhflade, hihi ;)
Nun mit einem Messer ein tiefes Kreuz in den Teig schneiden und eventuell noch etwas mit Mehl bestäuben.
Das Brot nun 20 - 30 Minuten backen. Ein guter Test um zu checken, ob das Brot fertig gebacken ist: wenn man auf die Unterseite des Brot klopft, sollte es hohl klingen.




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