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Wintergenuss: saftige Bratapfelschnecken

Vogelperspektive auf die gebackenen Bratapfelschnecken

BRATAPFELSCHNECKEN

für 12-15 Schnecken


für die Füllung

  • 75g Butter
  • 250g Rohrzucker
  • 2TL gemahlener Zimt
  • 1 großer Kochapfel
  • 50g Marzipan
  • 50g gehobelte Mandeln


für den Teig

  • 560g Mehl
  • 2TL Backpulver
  • 1TL Salz
  • 2TL gemahlener Zimt
  • 240g Butter, kalt, in Stücken
  • 300g Vollmilch, kalt


für die Deko

  • Rohrzucker

Meine weihnachtliche Backstube: Saftige Kokosmakronen


Kokosmakronen in Förmchen von oben




SAFTIGE KOKOSMAKRONEN


  • 4 Bio-Eiweiß, Größe S – M
  • 250g Kristallzucker
  • Prise Salz
  • 1EL guter Honig
  • 200g Kokosflocken
  • 1/2TL Vanilleextrakt

Wintertorte: Nuss - Feigen - Torte mit Karamellfüllung

Die fertig dekorierte Torte


NUSS – FEIGEN TORTE MIT KARAMELLCREME

für eine Torte mit 15cm Durchmesser

für die Buttercreme


  •          180g Eiweiß
  •          240g Feinkristallzucker
  •          1 Päckchen Vanillinzucker
  •          500g Butter, weich, gute Qualität
  •          weiße Lebensmittelfarbe, zB. von Wilton


für die Nussböden


  •      6 Bio-Eier, L
  •          50g Rohrzucker
  •          150g Feinkristallzucker
  •          1TL Vanillepaste/extrakt/pulver
  •          Prise Salz
  •         150g Mehl
  •          50g geröstete, geriebene Haselnüsse

für die Füllung und Karamellcreme


  •         4 Feigen
  •          250g Mascarpone
  •         200g Quark, Halbfettstufe
  •          2EL Puderzucker
  •         4EL Karamellcreme

Schoko - Lebkuchen Moussetorte mit Orangenspiegel

Vogelperspektive auf Moussetorte


SCHOKO – LEBKUCHEN MOUSSETORTE MIT ORANGENSPIEGEL
für eine Torte mit 15cm Durchmesser

für den Biskuitboden

  • 1 Bio-Ei, Größe L
  • 30g Kristallzucker
  • 25g Mehl
  • 5g Backkakao
  • 10g Butter

für die Schoko-Lebkuchen-Mousse

  • 30g Sahne
  • 55g Vollmilchkuvertüre
  • 55g Zartbitterkuvertüre
  • 25ml Cointreau
  • 20g Butter, weich
  • 20g Eigelb (1 Bio-Ei, L)
  • 1TL Lebkuchengewürz
  • 150g Sahne, geschlagen

für den Orangenspiegel

  • 150ml Orangensaft
  • 1 Blatt Gelatine


Meine winterliche Backstube: Eierlikör-Parfait mit pochierten Birnen und Zimtcrumble

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Eine Dessertportion Parfait mit Sternspritzern


Silvestergedanken


Na, habt ihr alle die Weihnachtsfeiertage überlebt?
Ich mag Weihnachten eigentlich wirklich sehr und freue mich jedes Jahr riesig, meine gesamte Familie zu sehen. Aber anstrengend ist es trotzdem, und es wird einfach viel zu viel gegessen ;)
Deshalb lege ich jetzt zwei, drei entspannte Tage ein und konzentriere mich aufs Lernen (die nächste Prüfung steht an!) und bringe die Wohnung auf Vordermann, damit sie an Silvester aufgeräumt und sauber ist.
Wir freuen uns in diesem Jahr nämlich auf ganz liebe Freunde aus Dresden, die uns über den Jahreswechsel besuchen.
Silvester mochte ich nie, denn ich habe meine gesamte Jugend damit verbracht, jedes Jahr aufs Neue nur zu sehen, was alles falsch gelaufen ist im vergangenen Jahr. Erst vor drei, vier Jahren habe ich aufgehört, nach hinten zu schauen und mir irgendwelche Vorsätze zu nehmen, die ich sowieso nie einhalte.
Mein einziger Vorsatz im neuen Jahr lautet seitdem immer: mutig sein.
Und das hat mich an so viele neue Orte, in so viele neue Lebenssituationen und mit so vielen tollen Menschen zusammengebracht, dass ich gar nicht mehr dazu komme, irgendetwas zu bereuen.

Meine weihnachtliche Backstube: Glühwein-Guglhupf


Guglhupf auf einem Teller und Nahaufnahme von Zuckerguss



Die weihnachtliche Backstube geht in die zweite Runde


Jawohl - es ist wieder soweit. 
Der November schreitet in großen Schritten voran und ich poste hier mein erstes Weihnachtsrezept 2018.
Nach dem großartigen Rezept für einen Glühwein aus dem vorigen Jahr gibt es heuer einen weihnachtlichen, würzigen Guglhupf. Ursprünglich war es mal ein Rotweinguglhupf, aber mit ein paar Gewürzen und einem Schuss Glühwein wird es der perfekte Kuchen für einen kuscheligen Sonntag zuhause.

Whisky-Pralinen aus Milchschokolade mit Pekannüssen und Rauchsalz

ein Glas Whisky und viele Pralinen

Geschenke aus der Backstube

Weihnachten ist vorbei, aber Geschenke kann man das ganze Jahr über machen. Vor allem Pralinen, die eignen sich auch als perfektes Mitbringsel, als kleine Aufmerksamkeit für die Arbeitskollegen oder als ein süßes Dankeschön für die Nachbarn, die mal wieder die Blumen gegossen haben.
Die Auswahl an Sorten ist unendlich - nicht nur die Schokolade, auch die Füllung bestimmt den Geschmack und lässt sich auf einzelne Personen perfekt abstimmen.
Neulich habe ich zum Beispiel erfahren, dass mein Papa Whisky mag. Keine Ahnung, wieso das jahrelang an mir vorüber ging. Die Whisky-Praline wäre also total passend für ihn. 
Mein Freund liebt dunkle Schokolade und isst am liebsten eine pure Schokobombe aus Sahne und Zartbitterschokolade. 
Ich liebe es, bei der Pralinenproduktion auf die Vorlieben der Beschenkten einzugehen und sie mit einer kleinen Praline glücklich zu machen.



Ein elegantes Silvester-Dessert: Mozartschnitte mit Schokoladenlikör

Mozartschnitte mit Schokoladenlikör


Früher war ich Silvester-Feindin

Oh ja - jahrelang habe ich die Woche nach Weihnachten nicht damit verbracht, mich auf Silvesterpartys vorzubereiten, Menüs zu planen und Sekt einzukaufen. Ich habe die Nacht der Nächte eher gefürchtet.
In meiner Kindheit war Silvester immer großartig, wir waren meistens auf einer Hütte in den Bergen oder bei Freunden und hatten die tollsten Feuerwerke, Gesellschaftsspiele und jede Menge Spaß.
Als ich dann alt genug war, um Silvester mit Freunden zu verbringen, war ich auch leider alt genug, um Liebeskummer zu haben. Eigentlich ist meine gesamte Jugend voll von Liebeskummer und am 31.12. gipfelte sich dieser Kummer immer. 
Wieder ein Jahr unglücklich verliebt gewesen. Wieder ein Jahr meiner Jugend verschwendet.
Was hab ich nur gelitten....
Nachdem ich einige Silvester hintereinander in Tränen ausgebrochen bin, habe ich beschlossen, damit Schluss zu machen.
Keine Silvesterpartys, keine Jungs, keine Vorsätze mehr.
Ich erinnere mich an ein echt lustiges Silvester in Innsbruck mit zwei Freundinnen. Wir haben sehr viel Sekt getrunken, die Highlights des Jahres auf Papier gebracht, schnulzige Schlager und ABBA gehört und um Mitternacht im Garten versucht, den Wiener Walzer zu tanzen.
Ein Jahr später stand ich an Silvester als Servicekraft im Restaurant und musste feststellen, dass ich das eher nicht mehr tun werde. Plötzlich war das neue Jahr da und ich war noch inmitten von Tellern, Champagnergläsern und Hummerravioli.



Meine weihnachtliche Backstube: Heiße Gewürzschokolade


Nahaufnahme von oben


Dezember heißt Familienzeit


Seit nun bereits sechs Jahren wohne ich nicht mehr bei meinen Eltern zuhause und zelebriere daher jährlich das "driving home for christmas".
Anfangs fuhr ich nur zwanzig Minuten, inzwischen sind es beinahe zwei Stunden. Egal wie lange, ich fahre jedes Jahr mit ganz viel Vorfreude nach Hause. Oftmals liegt dort Schnee, während im neuen Zuhause keine einzige Flocke zu sehen ist.
Mama hat unsre beiden Kinderzimmer, die inzwischen ein Büro und ein Gästezimmer sind, für uns vorbereitet, die Betten frisch bezogen, Schokolade aufs Kissen gelegt, es riecht nach Daheim, nach Brennholz, wenn man Glück hat schaut die Nachbarskatze vorbei und sagt Hallo.
Es ist gemütlich hier.
Daheim eben.

Meine weihnachtliche Backstube: Glühwein mit Tonkabohne und Cointreau

Sommelier Philipp hält den Glühwein


Kaufen war gestern - heute macht man selbst

Ich nehme direkt das Thema des letzten Rezeptbeitrages auf: wir sind wieder in der Zeit der Selbermacher angekommen, wo "do it yourself" keine Besonderheit sondern eine Selbstverständlichkeit geworden ist.
Eine wunderbare Entwicklung, wie ich finde.
Klar kann man Kekse, Geschenke und Glühwein fix fertig kaufen, oftmals kostet es auch nicht mal viel. Aber selbstgemacht schmeckt in den meisten Fällen um vieles mal besser, es sei denn ihr seid absolute Küchenchaoten...
Die meisten "Do it yourself" - Aktionen entspannen, eignen sich für Mädels- oder Jungsabende, können gleichzeitig als Geschenk fungieren und sehen auch noch viel besser aus als gekaufte aus der Fabrik.
Leider darf ich noch nicht alles verraten, aber ich verschenke in diesem Jahr 50% Selbstgemachtes. Die meisten Projekte sind bereits abgeschlossen, denn ich musste in diesem Jahr gut vorausplanen.
Um die eine Woche Klinik kam ich dieses Jahr vor Weihnachten nicht rum, aber umso wichtiger war es mir, jede freie Minute der Vorweihnachtszeit mit Projekten, Basteln, Lettern und Backen zu verbringen.
Selbermachen beruhigt mich ungemein - vor allem, wenn es Glühwein ist. 


Meine weihnachtliche Backstube: Linzer Spritzgebäck

Zwei Linzer Kipferl und getrocknete Orangenscheiben


Weihnachtskekse werden wieder selbst gebacken

In den letzten zehn Jahren ist der Hype ums Backen endlich auch bis nach Deutschland und Österreich gekommen. Ich erinnere mich an eine Schulreise nach England im Jahr 2006, damals boomten schöne Cupcakes, Cookies und Torten dort schon enorm, während man in den heimischen Supermarktregalen noch vergeblich nach Zutaten wie Rollfondant oder Vanilleextrakt suchte.
Mit dem Boom kamen auch die zahlreichen Backblogger, eine große Leidenschaft für's Selbermachen und ein erhöhter Anspruch an die Backwerke.
Kaum jemand aus meinem Freundeskreis kauft heute noch den vorverpackten Keksteller aus dem Supermarkt, der Bäckerei ums Eck oder verlässt sich nur noch auf Omas Backkünste.
Es wird endlich wieder selbst gebacken und ausprobiert. Mit Omas Rezepten, Blogger-Rezepten oder, hier bei mir, mit den Rezepten von Konditoren.
Gerade in der Weihnachtsbäckerei sind die Varianten unzählig.
Klassiker wie Vanillekipferl findet man auf jedem Keksteller und hier hat auch jeder ein anderes Rezept. Ich selbst habe schon drei verschiedene Rezepte ausprobiert und hatte jedes Mal einen anderen Keks im Mund.
Terrassenplätzchen, Lebkuchenherzen und Zimtsterne, diese Klassiker kennt und backt  jeder.
Aber kennt ihr eigentlich auch Linzer Spritzgebäck?


Meine weihnachliche Backstube: Weihnachtstorte mit Schokolade, Orangenmousse und Contreau

Links die angeschnittene Torte, rechts die ganze Torte


Das Weihnachtsdessert liegt jährlich fest in meinen Händen


Schon bevor ich angefangen habe in der Gastronomie zu arbeiten und einen Sommelier zu daten, habe ich es geliebt, Gäste zu bewirten, Menüs zu planen, Getränke auszuwählen und den Tisch passend zu decken. Tatsächlich haben meine Schwester und ich bereits im zarten Alter von 12 und zehn Jahren unsere erste Dinnerparty gegeben.Vielleicht waren meine Monate in der Gastronomie auch deshalb so schön und ereignisreich und vielleicht habe ich auch aus diesen Gründen einen Mann ausgewählt, der es genauso liebt wie ich, ein Dinner auszurichten.
Neben einigen anderen Möglichkeiten war Weihnachten jedes Jahr die Gelegenheit mich  auszutoben und mal so richtig auf den Putz zu hauen.
Meine Mama mag es für gewöhnlich nämlich eigentlich lieber schlicht und einfach, für sie muss es kein zweiter Gang und auch kein pompöses Dessert sein. Aber an Weihnachten machen wir eine Ausnahme - solange ich das pompöse Dessert verantworte.
So habe ich ziemlich bald das (weihnachtliche) Ruder in die Hände genommen und seit ein paar Jahren stehen wir an Weihnachten zusammen in der Küche. Meine Schwester dekoriert liebevoll den Tisch, der Papa stellt den Baum auf, schmückt ihn und nascht nebenbei von allem, was er in die Finger kriegt.
Ich plane mein Weihnachtsdessert bereits Monate im Voraus und freue mich wie eine Schneekönigin auf die Vorbereitung, die natürlich ausschließlich zu weihnachtlicher Musik stattfindet.

Meine weihnachtliche Backstube: Zimtsterne

Zimtsterne mit Zuckerglasur


Vorweihnachtszeit im Büro


In meinem ersten Beitrag zur weihnachtlichen Backstube 2017 habe ich hauptsächlich von meiner Familie erzählt und wie ich Weihnachten 2016 wahrgenommen habe.
Heute möchte ich gerne das Thema Vorweihnachtszeit im Büro ansprechen.

Fakt ist, dass wir alle mehr Zeit im Büro als zuhause verbringen, zumindest tagsüber. In den meisten Berufsfeldern ist es vor Weihnachten nochmal besonders stressig. Manche von uns betreten das Büro noch vor Sonnenaufgang und verlassen es erst mit den letzten Sonnenstrahlen. Es gibt Tage, an denen schafft man es nicht mal vor die Tür und bekommt von dem Leben und der Jahreszeit draußen gar nichts mit.

Meine weihnachtliche Backstube: Vanillekipferl

Die Vanillekipferl mit Puderzucker


Vorweihnachtszeit - eine ganz besondere Zeit?

Das Fragezeichen habe ich in dieser Überschrift mit Absicht gesetzt.
Als totale Verfechterin des Sommers habe ich den Winter früher eher immer gefürchtet und sämtliche Weihnachtsdekoration, Keks-Angebote und Radio-Playlists kamen für meinen Geschmack immer Monate zu früh.
Ich habe meinem Umfeld sogar verboten, vor Dezember Weihnachtslieder zu summen oder Lebkuchen zu kaufen.
Ich wollte das alte Jahr und den Sommer bzw. Herbst noch festhalten, war irgendwie nie bereit für Schnee und Weihnachten und außerdem fehlte mit sowieso die Zeit für Weihnachtskekse und Geschenkekauf.
Aber irgendwie fand ich das immer sehr schade, denn meine Kindheitserinnerungen an den Advent und Weihnachten sind durchwegs schön. Ein Teil von mir wollte immer dieses Weihnachten zurück.

Nach drei wahnsinnig stressigen Wintern (2013 befand ich mich mitten in den Vorbereitungen auf das Schauspieldiplom, 2014 habe ich als Teil der Crew für den ZDF und James Bond gedreht, 2015 war mein erstes "Weihnachtsgeschäft" in der Münchner Gastro) war für 2016 der Plan, die Vorweihnachtszeit endlich wieder zu genießen und mir richtig viel Zeit für sie zu nehmen.
Das ist mir auch sehr gut gelungen, wie ihr auch hier nachlesen könnt.
Naja, bis auf den Endspurt natürlich.

Vollzeitjob oder: Spekulatius - Kuchenpralinen

In letzter Zeit lese ich immer häufiger über das Thema „Vollzeitjob und Bloggen“. Es gibt so einige Blogger(innen), die damit zu kämpfen haben, manche erst seit kurzem, manche schon von Anfang an.
Für mich war das Bloggen immer nur ein Hobby. Meine Ausbildung zur Schauspielerin war zwar auch Vollzeit, aber damals gab’s immer noch die Ferien. Und Wochenenden, an denen man eigentlich nichts zu tun hatte. So konnte ich fast meine komplette Freizeit dem Bloggen widmen.



Wer meinen Blog kennt, der hat aber vielleicht bereits gemerkt, dass sich meine Posts und Rezepte von damals zu heute doch sehr unterscheiden. Anfangs habe ich mich nicht um Lichtverhältnisse gekümmert. Bearbeitet wurden meine Fotos auch nicht und in Szene gesetzt schon gar nicht. Ich habe einfach gebacken, fotografiert und hochgeladen. Ein Zeitaufwand von höchstens 2 – 3 Stunden.
Heute sieht das anders aus. Der komplette Prozess von Einkaufen, über Planen, Backen, Inszenieren, Fotografieren bis hin zum Bearbeiten, Tippen und Hochladen dauert bei manchen Posts bis zu 6 Stunden.
Und das bei einem 40 – Stunden – Job. 

Neujahrsgedanken oder: Chai - Tee - Minicupcakes

Schneller als erwartet sind wir in ein neues Jahr gestartet.
Schnell deshalb, weil ich an Silvester gearbeitet habe und mir das übliche Revue-passieren, Sekunden zählen und Pläneschmieden gespart habe.
Ich bin einfach reingerutscht und übermüdet im neuen Jahr angekommen. Es dauerte einen Moment, bis ich verstanden habe, dass das neue Jahr angebrochen ist und welche Bedeutung das für mich hat.
Und dabei hatte Silvester für mich in diesem Jahr sogar gleich mehrere große Bedeutungen.
Zum einen beendete es mein erstes halbes Jahr in München, zum anderen eröffnete es das Jahr, in dem ich ein Viertel Jahrhundert alt werde. Etwas beängstigend!
Beruflich stehen auch wieder große Entscheidungen für 2016 an, ich kämpfe mich nach wie vor durch die harte Welt der Schauspielerei und versuche, die Hoffnung auch in diesem Jahr nicht zu verlieren.


Wie auch schon im letzten Jahr habe ich mir für 2016 keine Vorsätze genommen.
Wobei, für 2015 hatte ich mir einen einzigen, kleinen genommen: nämlich grundsätzlich etwas mutiger zu sein. Ich habe daran gearbeitet, meinen Vorsatz befolgt und wurde mit etwas ganz, ganz Schönem belohnt...der Liebe!
Das war aber bereits Vorsatz genug. Pläne wie "5 Kilo abnehmen", "gesünder essen", "weniger Alkohol trinken" und "endlich mal den Kleiderschrank ausräumen" funktionieren bei mir sowieso nie. Ich bin jemand, der die Dinge dann anpackt, wenn es sich richtig anfühlt. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht und werde deshalb genau so ins Jahr 2016 starten, wie schon ins letzte: mit offenem Herzen, bereit für alles und mit dem üblichen Ehrgeiz und Eifer.


Um das neue Jahr trotzdem ohne Stress, sondern ganz gelassen und ruhig zu starten, gönne ich mir neuerdings immer öfter eine schöne Tasse Tee. Die perfekte Tasse dafür lag 2015 unterm Weihnachtsbaum (DANKE liebe Schwester!). Neben der klassischen Tasse Schwarztee mit Milch liebe ich auch Grün-, Pfefferminz- oder Chai-Tee.
Letzteren habe ich nun in Cupcakes verwandelt und somit zwei meiner Lieblingsdinge in einem verpackt: Tee und Kuchen!



CHAI - TEE - MINICUPCAKES
(für 16 Minicupcakes)


für die Cupcakes
60g Mehl
1/4 TL Natron
Prise Salz
60g Feinkristallzucker
1/4 TL gemahlene Nelken
1/4 TL gemahlener Zimt
1/4 TL gemahlener Kardamom
60g Butter, weich
1 Bio - Ei, M
2EL Milch
ein Teebeutel Chai - Tee


für das Frosting
250ml Sahne
3EL Puderzucker
etwas Zimt


Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und eine  Mini-Muffinform mit Papierförmchen auskleiden.
Die Milch in einem kleinen Topf etwas erhitzen und den Teebeutel mit in den Topf geben. Dadurch nimmt die Milch den Chai - Geschmack an und sorgt dann später für diesen Geschmack in den Cupcakes.
Das Mehl mit dem Natron, Salz, Zucker und allen Gewürzen (Nelken, Zimt, Kardamom) in eine große Schüssel sieben. Die weiche Butter in Stückchen zusammen mit dem Ei dazumischen. Die Chai - Milch dazugeben und den Teig für etwa 30 Sekunden auf hoher Stufe zu einer galtten Masse mixen.
Den Teig in die Förmchen geben, etwa einen Teelöffel pro Förmchen. Das Blech in den heißen Ofen geben und ca. 15 - 20 Minuten backen, bis die Cupcakes goldbraun sind und beim Stäbchentest kein Teig mehr am Zahnstocher hängen bleibt.
Die Cupcakes vollständig auskühlen lassen.
Für das Frosting die Sahne mit dem gesiebten Puderzucker steif schlagen, in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und kleine Tupfen auf die Minicupcakes spritzen. Zum Schluss etwas gemahlenen Zimt auf die Sahne sieben.


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Nach einem Rezept von Cupcake Jemma aus dem Buch "The Cake Book"

Schokoladige Minigeschenke oder: Weihnachtspause!

Ihr Lieben,
ich verabschiede mich jetzt in eine kleine Weihnachtspause. Ihr werdet bestimmt bemerkt haben, dass es etwas ruhiger wurde auf dem Blog, das liegt zum einen daran, dass meine Ausbildung momentan einfach ganz viel Aufmerksamkeit benötigt und ich mich in den vergangenen Wochen oftmals entscheiden musste: Ausbildung oder Backen. Und zum anderen wurde ich mehrmals gefragt, für verschiedene Events, Feiern und Weihnachtsmärkte zu backen und da konnte ich einfach nicht nein sagen...

Schokoladentafel mit Müsli und Cranberries

Ich zeige euch heute, was ich diese Weihnachten unter anderem verschenke....inspiriert durch Matthias von Ein Keks für unterwegs habe ich mich an die Silikon-Schokotafeln gewagt und verschiedene Schokoladentafeln kreiert. Das geht ganz einfach und ist eine super Idee für ein kleines Geschenk, oder? Denn wer die Schokovorlieben der zu Beschenkenden kennt, kann individuell auf diese Geschmäcker eingehen und die ganz persönliche Lieblingsschokoladentafel herstellen....eine Schokoladentafel, die es im Handel vielleicht überhaupt gar nicht zu kaufen gibt :)

Schokoladentafel mit Pistazie


SCHOKOLADENTAFELN SELBSTGEMACHT

das braucht ihr
Silikon-Schokotafel-Formen
mehrere Tafeln gute Schokolade (ich kaufe sehr gerne LINDT) Zartbitter, Vollmilch oder Weiß
alle möglichen Zutaten, zum Beispiel Cranberries, Knuspermüsli, Amarettokekse, Pistazien, Walnüsse, getrocknete Feigen...

Die Hälfte der zu verwendeten Schokolade überm Wasserbad schmelzen, dabei darf das Wasser NICHT kochen und die Schüssel mit der Schokolade sollte das Wasser nicht berühren, die andere Hälfte der Schokolade sehr fein hacken.
Sobald die Schokolade geschmolzen ist, die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die restliche Schokolade sorgfältig unterrühren. Die Schokolade jetzt nicht mehr erwärmen! Das kann jetzt etwas dauern, wer möchte, kann aber mit einem Pürierstab etwas nachhelfen...
Diesen Schritt nennt man "Schokolade temperieren" und sorgt dafür, dass die Schokolade später keinen Grauschleier bekommt...
Die Schokolade in die Silikonformen gießen und mit den verschiedenen Zutaten aufpeppen.
Meine Geschmacksorten dieses Jahr: Cranberry - Knuspermüsli, Amarettokeks - Pistazie, Walnuss - Feige und Getrocknete Blütenmischung.

Detailansicht Schokoladentafeln

Übrigens hat sich Julia von "Zuckerherzen & Schokopunkte" von meinen Täfelchen inspirieren lassen und tolle Geschenkboxen gebastelt...schaut doch mal bei ihr vorbei! :)

Ich wünsche euch inzwischen schon mal ein schönes Weihnachtsfest mit euren Lieben, viel Freizeit und ganz viel tolles, leckeres Essen...
bis bald! :)

PS: Auf Instragram (ihr findet mich unter dem Namen "juliabakesblog") werde ich natürlich trotz Pause fleißig köstliche Bilder posten....ich freue mich über alle neuen (und alten!) Follower!! :)

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