Zimtschnecken ohne Hefe, die sogar am 3. Tag noch super schmecken.
Das kann nur die Königin der Backbücher, die eigentliche Queen von London: Claire Ptak. Eventuell bringe ich das gesamte Backbuch hier auf den Blog.Könnte tatsächlich passieren...
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Frühlingsgebäck: saftige Karotten-Cupcakes mit Kokos-Topping
Freitag, 12. April 2019
Die beste Zeit des Jahres
Im Frühling kommen nicht nur die Lebensgeister, warmen Sonnentage, das Vogelgezwitscher und die Pflanzen zurück, sondern auch die Farben und verschiedensten Gemüse- und Obstsorten.
Nicht nur deshalb ist der Frühling neben dem Spätsommer meine absolute Lieblingszeit. Das wusste ich bereits von Stunde Null an, denn ich wurde mitten im schönsten Frühlingsmonat geboren: im Mai!
Dass ich ein Frühlingskind bin, war also vorprogrammiert.
Auf dem Blog startet das Frühlingsgefühl mit einem Rezept für saftige Karottencupcakes, die ich bereits seit über 10 Jahren immer wieder nach demselben Rezept backe.
Sweet & Easy: Enie backt mit Julia bunte Osterei - Cake Pops
Samstag, 24. März 2018
Die Oster-Folge von "Sweet & Easy - Enie backt" auf Sixx
Im Herbst letzten Jahres habe ich aus heiterem Himmel einen Anruf erhalten, der mich aus allen Wolken fallen ließ.
So aufgeregt war ich während eines Telefonats selten und anfangs wollte ich es kaum erzählen - man möchte sich ja doch nicht falsche Hoffnungen machen.
Hoffnung darauf, in einer der größten und bekanntesten Back-Sendungen des deutschsprachigen Sprachraums aufzutreten.
Hoffnung darauf, Enie van de Meiklokjes persönlich kennen zu lernen, meinen Blog wieder ein bisschen bekannter zu machen und nebenbei auch noch auszuprobieren, wie dieses "Fernsehbacken" so ist.
Kurz vor Weihnachten bekam ich die finale Zusage und obendrein die frohe Botschaft, dass meine Folge die neue und inzwischen bereits 7. Staffel von "Sweet & Easy - Enie backt" eröffnen wird.
Passend zum Frühlingsbeginn und Ostern habe ich Enie ein Rezept für Osterei-Cakepops mitgebracht, die wir in der Sendung gemeinsam gebacken und dekoriert haben.
Backen für Ostern: Hot Cross Buns mit Rosinen
Freitag, 16. März 2018
Must-Have für das Osterfrühstück
Was an Weihnachten die unzähligen Familien-Dinner sind, ist an Ostern der traditionelle Brunch. Früher, als es das Wort "Brunch" hier noch nicht gab, hieß es einfach "Oster-Frühstück". Auch damals meinte man damit kein hartgekochtes Ei mit einer Semmel, sondern ein ausgiebiges, reichhaltiges Frühstück ohne Stress, mit der Familie und einer kleinen Unterbrechung, in der das Osternestl gesucht wurde.
Fun Fact zum Thema Osternestl: ich habe in den vergangenen 25 Jahren gefühlt zwei Mal mein eigenen Nestl gefunden. Ich bin nämlich mit einer kleinen Spürnase aufgewachsen, die es geschafft hat, jedes Jahr aufs neue mein Osternestl als erstes zu finden und das hat sie selten für sich behalten.
Nachdem ich also auf dem Gebiet eher nicht glänzen kann, habe ich mich dem Frühstückstisch gewidmet und dort jahrelang neue Rezepte ausprobiert.
Kuchen, Gebäck, pikante Snacks - beim Wörtchen "Brunch" kenne ich keine Grenzen.
Was sich aber wie ein roter Faden durch das Osterfrühstück zieht ist Hefe.
Backen für Ostern: Miniguglhupfs mit Eierlikör
Mittwoch, 7. März 2018
Frühlingsgefühle und Ostervorbereitungen
Habt ihr letztens mal eure Nase in die Luft gestreckt und ein wenig geschnuppert?
Jaaaa - seit Montag riecht es hier nach
Frühling!
Jedes Jahr auf Neue kommen bei mir mit
diesem ersten Frühlingsduft ein ganzer Schwall Motivation, Lebensfreude
und Kampfgeist zurück. Erst dann wird mir bewusst, wie hart der Winter war, wie
ungern ich die Kälte habe und wie „faul“ ich teilweise war.
Dank der Sonnenstrahlen und diesem
Frühlingsduft ähnle ich momentan einem kleinen Duracell-Häschen und
kann kaum stillhalten. Es gibt so viel zu tun!
Ich habe offiziell mein
Praxis-Trainingsprogramm für die Lehrabschlussprüfung gestartet, zweimal pro
Woche besuche ich nach der Arbeit abends einen BWL-Kurs und an meinem „normalen“
Arbeitsplatz stehen grade sehr viele, tolle Veränderungen und neue
Herausforderungen an.
Am liebsten würde ich gar nicht mehr
schlafen und nur noch üben und lernen.
Was bleibt dabei aber auf der Strecke: der
Blog.
Ich habe ein paar Osterrezepte vorbereitet
und werde die natürlich auch noch veröffentlichen, außerdem wartet Ende März
noch eine RIESENGROSSE Überraschung auf euch.
Aber danach wird es vermutlich etwas
ruhiger, nur dass ihr schon mal Bescheid wisst…
Schokoladenguglhupf mit Erdnuss-Cheesecake-Füllung
Samstag, 10. Februar 2018
Der erste Guglhupf
Kaum zu glauben, aber wahr: dieser Beitrag ist der allererste "große" Guglhupf auf meinem Blog.
Mini-Guglhupfs findet ihr hier ohne Ende - sogar vegan.
Ob mit Kürbis, als Oster-Geschenk oder ganz klassisch marmoriert, mein Blog hat genügend Guglhupfs zu bieten.
Von den Petit Fours ist der Mini-Guglhupf auch meine liebste Sorte. Die Grundrezepte sind super einfach, mit der Mini-Guglhupfform aus Silikon
auch für Anfänger leicht zu backen und als Geschenk, Hochzeits-Goodie oder für den Dessert-Teller einfach unschlagbar.
Croissants aus selbstgemachtem Plunderteig
Montag, 15. Januar 2018
Übung macht den Meister
Ein Sprichwort, dem man ganz schön oft im Alltag begegnet.
Zurecht, wie ich für mich festgestellt habe - immer und immer wieder.
Am intensivsten aber - wie sollte es anders sein - während meines Vorbereitungskurses auf die Meisterprüfung im Konditor-Handwerk.
Als jemand der bereits in den verschiedensten Branchen tätig war und sich überall zurechtgefunden hat, war es eine sehr bittere Erkenntnis, dass Wille, Leidenschaft und Mut mich in dieser Branche nicht dorthin bringen werden, wo ich am Ende sein möchte.
Ich bin 2015 als komplette Anfängerin in die Gastronomie eingestiegen und habe innerhalb eines Jahres mein Wissen in Gebieten wie Wein, Käse und Kaffee stark vertieft, mich an Anweisungen gehalten, die "Angst" vor einem Service verloren und gelernt, mich einzufügen.
Am Ende war ich in einem Restaurant tätig, das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde.
Irgendwie dachte ich wohl, dass das in der Konditorei auch so laufen wird.
Die Liebe bringe ich mit, ein paar Torten habe ich in meinem Leben bereits gebacken und ich habe keine Furcht davor, die Geschichte des Mehlkorns oder eine gesamte Zucker-Tabelle auswendig zu lernen.
Bereits während der ersten Praxisstunde in Linz wurde mir aber klar: das wird nicht reichen.
Wer einer preisgekrönten Konditorin mal auf die Hände geschaut hat und sich danach wieder den eigenen Händen widmet, den verlässt erstmal der Mut.
Nach dem ersten Zweifel habe ich aber relativ schnell festgestellt, dass anders als in meinen vergangenen Berufen hier nicht nur das Verständnis der Materie, sondern vor allem eines wichtig ist: Übung.
Wer fünftausend Hefezöpfe geflochten hat, der kann es.
Aber bis man mal die fünftausend Hefezöpfe geflochten hat, vergeht einiges an Zeit.
Italien im Frühling oder: Limoncello - Tartelettes
Freitag, 28. April 2017
Als ich heute Morgen aus dem Fenster sah, traf mich fast der Schlag.
Da lag Schnee auf der Straße, auf den Bäumen, den Autos und unaufhaltsam kommt (noch immer) Nachschub von oben.
Und dabei haben wir doch fast schon Mai und ich bin im Herzen schon sehr auf Frühling, Farben, Wärme und Sonne eingestellt...und auf dem Blog auch.
Sonntagsstimmung oder: Himbeer - Scones mit weißer Schokolade
Freitag, 24. März 2017
Frühstück ist für mich die schönste und leckerste Mahlzeit des Tages.
Nur das "früh" stört mich ein wenig.
Ich esse wirklich selten vor 12 Uhr, das mag vielleicht daran liegen, dass ich überhaupt kein Morgenmensch bin.
Wer mich kennt, der weiß, dass ich vor einem Kaffee oder mindestens einer Stunde Tageslicht nicht ansprechbar, geschweige denn zu Späßen, Gesprächen oder Aufgaben bereit bin.
Nahrungsaufnahme zählt ebenso zu den Dingen, mit denen ich kurz nach dem Aufstehen nicht umgehen kann.
Umso schöner ist es, sich auch mal Zeit zu nehmen und sich durch das große Frühstücksangebot unserer Welt zu probieren.
Hotel
- Frühstück empfinde ich deshalb übrigens nach wie vor als unglaublichen Luxus und freue
mich vor einem Wellness - Urlaub oder Städte - Trip immer am meisten
drauf...ich stehe auch immer früh genug auf (auch im Urlaub), damit ich
das Frühstücks - Buffet unter keinen Umständen verpasse.
Frühlingserwachen oder: Pistazien - Nougat - Hefezopf
Sonntag, 12. März 2017
Was für ein kitschiger Post - Titel.
Aber mal ehrlich, gibt's eine bessere Bezeichnung für das, was dieser Post bedeutet?
Nicht
nur, dass es das erste Frühlingsrezept des Jahres auf dem Blog ist, es
ist auch das Rezept, mit dem ich mein ganz persönliches
Frühlinsgerwachen feiere.
I am back. Aufgewacht. Startklar.
Natürlich
noch immer auf Sparflamme und auch immer noch nicht ganz gesund, aber
das wird sowieso noch eine ganze, lange Weile dauern.
Einfach ist es immer noch nicht.
Ist man erst mal über den Berg, kommt eine ganz fiese Phase.
Die "Ich möcht' schon wieder, kann aber noch nicht" - Phase.
Der Kopf wäre schon wieder bereit für vieles, der Körper weigert sich noch.
Alltags
- Aufgaben dauern ewig, Spaziergänge sind nach 20 Minuten schon wieder
anstrengend, es knackt und knirscht bei jeder Bewegung und dann kommt
auch noch hinzu, dass man sich eigentlich gar nicht alleine vor die Türe
traut, weil man das Vetrauen in diese große, weite Welt ein wenig
verloren hat.
Prinzessinen oder: Schoko - und Zitronen - Macarons
Donnerstag, 31. März 2016
Wer gerne bäckt, sich viel auf Backblogs, Instagram und Youtube - Backkanälen rumtreibt, der stößt mit ziemlicher Sicherheit irgendwann mal auf die Königinnen der Patisserie:
Macarons.
Wobei: eigentlich sind sie keine Königinnen.
Viel eher sind es kleine, zickige, launische Prinzessinnen. Eigentlich total liebeswert, aber SO zickig, dass man sie (im wahrsten Sinne des Wortes) ab und zu mal sehr gerne gegen die Wand klatschen möchte.
Ich habe mich ja bereits schon an Macadamia-Macarons und Kastanien-Macarons versucht.
Ich habe mich ja bereits schon an Macadamia-Macarons und Kastanien-Macarons versucht.
Aber wie andere Prinzessinnen auch (ich bin etwas besessen von Herzogin Catherine), war ich von Anfang an fasziniert und konnte es nicht lassen, mich an diese Macarons zu machen.
Mein erster Versuch liegt nun bereits drei Jahre zurück.
Und von damals auf heute hat sich viel verändern, gezwungenermaßen.
Denn irgendwann hat man die Nase voll von "vielleicht wird's was". Irgendwann will man eine Garantie haben. Und Erfolgserlebnisse.
Nach zwei Jahren Macaron - Misere mit seltensten Erfolgserlebnissen stieß ich im vergangenen Jahr bei Dani vom Klitzeklein - Blog auf ein Rezept, in dem die Macarons nicht nach der französischen, sondern nach der italienischen Methode gemacht werden.
Der kleine, feine Unterschied: Zuckersirup.
Mit Zuckersirup habe ich bereits meine Erfahrungen gemacht, denn auch bei der Italian Meringue Buttercream werden Eiweiße mit Zuckersirup "gekocht" und aufgeschlagen.
Voller Enthusiasmus machte ich mich also an diese neue, Erfolg versprechende Rezept und ich kann bestätigen: das bisschen mehr Arbeit lohnt sich absolut.
Diese Macarons gelingen nicht nur zu 50%, sondern zu 90%.
Die 10%, die nicht funktionieren, haben nicht mit dem Rezept zu tun, sondern mit Backöfen, die es den Macarons gleichtun und rumzicken, oder ein etwas zu muskulöser Arm, der die Macaronmasse zu dolle mischt.
Ich zeige euch heute zwei verschiedene Macaronrezepte, eines für ganz gewöhnliche Macarons, die ihr beliebig einfärben und mit verschiedensten Geschmäckern versetzen könnt, und eines für Schokoladen - Macarons, wo die Schokolade bereits in den Schalen zu finden ist.
Viel Spaß beim Ausprobieren, Tüfteln und Genießen!
ZITRONEN - MACARONS
für ca. 30 Stück
für die Schalen
100g Mandelmehl aus blachierten Mandeln
100g Puderzucker
2 x 38g Eiweiß (Eiergröße M)
100g Feinkristallzucker
25g Wasser
Prise Salz
Pastenfarbe zB.Wilton Gel-Farbe, Gelb oder Sugarflair Gel-Farbe, Melon
für die Zitronenganache
150g weiße Kuvertüre
75ml Sahne
Zitronenschalenabrieb
Die Füllung wird zuerst zubereitet, am besten einen Tag vorher. Dazu die Kuvertüre kleinhacken und die Sahne in einem kleinen Topf erhitzen. Die Schokolade zur Sahne geben, kurz bevor diese aufkocht. Vorsichtig umrühren, dann die Ganache abkühlen lassen und beiseite stellen.
Kurz bevor die Macarons mit der Ganache befüllt werden, den Zitronenabrieb zur Ganache geben und die Ganache dann mit einem Mixer fluffig aufschlagen.
Für die Zubereitung der Macarons ist wichtig, dass ihr alle Zutaten parat habt und nicht während der Zubereitung noch irgendwelches Equipment zusammensuchen müsst.
Was ihr auf jeden Fall braucht, ist ein Zuckerthermometer
.
Außerdem müssen die Mandel sehr, sehr fein gemahlen werden. Am besten, ihr kauft das fertige Mandelmehl (gibt's inzwischen auch bei Netto!) und siebt es dann noch ein - bis zweimal.
Die Eiweiße müssen exakt abgewogen sein, hier gibt's keine Ausreden, arbeitet zum Beispiel mit einer Spritze, mit der ihr etwas Eiweiß absaugen könnt, um die genauen Gramm Eiweiß zu erhalten.
Weiters solltet ihr euch auf Papier eine Macaron-Vorlage ausdrucken und die unter euer Backpapier legen. Für dieses Rezept benötigt ihr zwei Backbleche! Von Macaron - Backmatten rate ich ab, die haben von vielen Bloggern und Bäckern keine guten Bewertungen bekommen. Arbeitet lieber mit einem Backblech und gewöhnlichem Backpapier.
Um die Macarons aufzuspritzen, solltet ihr euch einen Spritzbeutel mit einer Lochtülle vorbereiten, ich arbeite mit einer Tülle mit einer Öffnung von 8mm.
Wenn ihr alles breit habt, kann's losgehen.
Die gesiebten Mandeln mit dem gesiebten Puderzucker vermengen. Ein Eiweiß (38g) dazu geben und das ganze zu einer marzipanähnlichen, glatten Masse vermengen. Bereits jetzt könnt ihr die Masse mit der Pastenfarbe einfärben. Verwendet keine flüssige Farbe, das verändert die Konsistenz der Macarons.
Das Wasser mit dem Feinkristallzucker in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Mit dem Zuckerthermometer könnt ihr die Temperatur überprüfen. Der Zuckersirup sollte am Ende 116°C haben.
Wenn das Termometer bei 105°C steht, könnt ihr das zweite Eiweiß und die Prise Salz mit einem Mixer aufschlagen, bis sich weiche (nicht steife!) Spitzen bilden.
Wenn der Zuckersirup 116°C erreicht hat, gebt ihr den Sirup unter Rühren zum Eischnee. Nun wird die Masse so lange gemixt, bis sie abgekühlt ist. Das kann bis zu 5 Minuten dauern.
Nun mit einem Teigschaber vorsichtig, langsam und mit ruhigen Bewegungen den Eischnee unter die Mandelmasse heben.
Dieser Schritt ist essentiell, arbeitet nicht zu hastig, sonst kommt zu viel Luft in die Masse.
Die Macaron - Masse sollte nun glänzend und zäh, aber nicht zu fest und nicht zu flüssig sein.
Füllt die Masse in euren Spritzbeutel und spritzt nun nach der Vorlage kleine Tuffs auf eure beiden Backbleche.
Die Macarons laufen nun von alleine etwas aus und werden flacher, trotzdem solltet ihr die Bleche vorsichtig mehrmals auf eine flache Oberfläche klopfen, so dass eventuelle Luftbläschen an die Oberfläche kommen.
Nun könnt ihr den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
Die Macarons müssen nun für mindestens 25 Minuten trocknen.
Lasst sie einfach bei Raumtemperatur stehen und gönnt euch einen Kaffee ;)
Nach der Trockenzeit und wenn der Backofen aufgeheizt ist, könnt ihr eines der Bleche auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben. Das zweite Backblech lasst ihr noch etwas stehen, ich würde immer nur ein Blech backen.
Stellt euch einen Timer mit 9 Minuten und versucht, euch vom Backofen fernzuhalten.
Der Nervenkitzel der nächsten 9 Minuten ist ziemlich unerträglich...nach 3 - 5 Minuten bilden sich die kleinen Füßchen und es zeigt sich, ob ihr irgendwas flasch gemacht habt.
Macarons können im Ofen aufbrechen, was bedeutet, dass ihr die Masse zu kräftig oder zu wenig gemischt habt.
Nach diesen 9 Minuten der Angst könnt ihr eure kleinen Kunstwerke aus dem Ofen nehmen und das nächste Blech in den Ofen schieben.
Lasst die Macarons auf dem Blech auskühlen und nehmt sie erst nach ca. 20 Minuten vom Blech.
Wenn die Schalen ausgekühlt sind, könnt ihr sie mit der Zitronenganache befüllen und danach bis zu einer Woche gekühlt aufbewahren.
Am besten schmecken die Macarons, wenn sie 1 - 2 Tage Zeit hatten, durchzuziehen. Manchmal sind die Schalen nämlich etwas zu hart und müssen erst etwas Feuchtigkeit von der Ganache aufsaugen, um den typischen Macaron - Crunch zu erhalten.
SCHOKOLADEN - MACARONS
nach italienischer Art / gefunden auf mein-macaron.de
für ca. 25 Stück
für die Schalen
120g Mandelmehl, aus blanchierten Mandeln
120g Puderzucker
2 x 40g Eiweiß (2 große Bio - Eier)
50g Zartbitterschokolade mit mind. 70% Kakaogehalt
132g Feinkristallzucker
30g Wasser
für die Schokoladenganache
150g Zartbitterkuvertüre
75ml Sahne
Auch hier wird zuerst die Füllung vorbereitet.
Dazu die Sahne in einem kleinen Topf erhitzen und kurz bevor die Sahne kocht die zerhackte Kuvertüre zur Sahne geben. Die Schokolade schmelzen lassen und die Ganache dann beiseite stellen und mindestens 6 Stunden auskühlen lassen. Diese Ganache wird nicht mehr aufgeschlagen, sondern nur abgekühlt.
Für die Zubereitung der Macarons benötigt ihr wieder dieselben Utensilien wie oben, also Zuckerthermometer
, Backbleche mit Vorlagen und Backpapier, Spritzbeutel und Tülle, ...
Den Backofen bereits jetzt auf 160°C Umluft vorheizen.
Die Zartbitterschokolade schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Das Mandelmehl mit dem gesiebten Zucker vermengen und ein Eiweiß einarbeiten. Die Masse sollte nun marzipanähnlich sein. Die abgekühlte Kuvertüre dazugeben und gut einarbeiten.
Das Wasser mit dem Kristallzucker in einem Topf erhitzen, dabei das Zuckerthermometer beobachten.
Wenn der Sirup 105°C erreicht hat, das zweite Eiweiß steif schlagen.
Den 116°C heißen Zuckersirup unter Rühren zum Eischnee geben und die Meringue so lange schlagen, bis sie abgekühlt ist.
Die abgekühlte Meringue unter die Mandelmasse heben, dabei vorsichtig und langsam arbeiten.
Nun die Masse in den Spritzbeutel geben und kleine Tuffs auf eines der Backbleche spritzen. Die Masse, die nicht im Spritzbeutel Platz hat, luftdicht abdecken.
Das Backblech mehrmals auf eine flache Oberfläche klopfen, um Luftbläschen an die Oberfläche zu bringen. Dann die Macarons ohne sie anzutrocknen in den Backofen geben und für 12 - 13 Minuten backen.
Da diese Macarons nicht trocken müssen, solltet ihr die Masse erst kurz bevor die Macarons in den Ofen kommen aufs Backpapier spritzen.
Nehmt also erst die gebackenen Macarons aus dem Ofen und startet dann die zweite Runde.
Die ausgekühlten Schalen könnt ihr nun mit der Ganache füllen.
Speziell bei diesen Macarons habe ich festgestellt, dass sie "durchgezogen" wirklich besser schmecken.
Zwei Tage im Kühlschrank wirken wie Magie!
*Dieser Post enthält Amazon Affiliate-Links.
Der Baumarkt oder: Mandel - Kokos - Miniguglhupfs
Freitag, 4. März 2016
Es gibt viele Wege, Frauen glücklich zu machen.
Ich zum Beispiel bin eine, die sich über frische Blumen, Klebezettel mit lieben Worten oder eine neue Packung Kaffee - Kapseln freut. Ich brauch keinen teuren Schmuck und Designer - Kleider.
Ich bin praktisch veranlagt.
So praktisch, dass ich neulich im Baumarkt totale Glücksgefühle empfunden hab und der Mann an meiner Seite mich superglücklich gemacht hat, in dem er mit mir ein Brett gekauft hat.
Ja, richtig gehört, ein Brett.
Ich suche schon seit über einem Jahr einen neuen Hintergrund für meine Blog - Fotos und wurde einfach nicht fündig. Durch Stöbern auf anderen Foodblogs und dank Instagram kam ich dann auf die Idee, im Baumarkt in der Bodenbelags-Abteilung zu suchen und siehe da, ich wurde fündig.
Ein paar Bretter Laminatboden haben es mir angetan und wurden gekauft. Und vom Mann dann tapfer zum Auto geschleppt, das ich leider nicht besitze.
Wirklich lustig, wie euphorisch mich so ein Baumarktbesuch machen kann!
Natürlich wurde das neue Brett in meinem Leben so bald wie möglich ausprobiert und erneut wurde ich von Glücksgefühlen überschwemmt, denn ich bin richtig, richtig verknallt in mein hübsches Brett...seht selbst!
Was sich auf dem neuen Brett befinden, ist übrigens mein Betrag zum baldigen Osterfest.
An Ostern darf ein großes Frühstück nicht fehlen und zu Frühstück gehört auch immer Kuchen. Wenn's dann auch mal was andres als Osterlamm und Karottenkuchen sein darf, dann zum Beispiel diese supersaftigen Mandel - Minigugls mit weißer Schokolade und Kokosflocken.
Egal ob fürs Frühstück oder nett verpackt als kleines Mitbringsel für Familie und Freunde, schmecken tun sie immer gut und aussehen sowieso.
Ich bin so vernarrt in kleine Kuchen! Meine Mini-Guglhupf-Form aus Silikon
ist eine meiner absoluten Lieblingsbackformen geworden, gekauft habe ich sie übrigens im letzten Frühjahr bei Tschibo, über den Link findet ihr sie aber auch bei Amazon.
Nun aber genug gesäuselt, hier kommt das Rezept und noch mehr Bilder von meinem Brett, ääääh...von den Guglhupfs, natürlich!!
MANDEL - KOKOS - MINIGUGLHUPFS
für ca. 25 Mini - Gugls
für den Teig
65g zimmerwarme Butter
1/4TL Vanilleextrakt oder 1/2TL Vanillezucker
1/2TL Zitronenzesten oder -saft
2 Bio - Eier, M
65g Feinkristallzucker
kleine Prise Salz
35g Mehl
70g gemahlene Mandeln, mit Schale
für die Glasur und Deko
100g weiße Schokoladenkuvertüre
Kokosflocken
Den Backofen auf 180°C vorheizen und die Backformen bereitlegen.
Die Eier trennen und die Eigelbe beiseite stellen.
Die
Eiweiß kurz und kräftig aufschlagen, dann den Kristallzucker einrieseln
lassen und die Masse zu einem schmierigen Schnee schlagen, also nicht
ganz fest.
Die Butter mit der Vanille und Zitrone 3 - 4 Minuten lang zu einer fast weißen, fluffigen Masse aufschlagen. Dann die Eigelbe einzeln dazugeben und gut einrühren.
Salz und Mehl zur Butter - Eier - Masse geben, gut einrühren, zuletzt die Mandeln dazugeben und die ganze Masse nochmal kurz und kräftig rühren.
Nun den Eischnee mit einem Küchenschaber oder Kochlöffel vorsichtig unter die Butter - Eier - Masse ziehen und gut einarbeiten.
Die Masse sofort in die Förmchen füllen, ich gehe dabei mit folgender Technik vor:
einen großen Klecks Teig auf die linke Seite des Förmchens geben und dann mit dem Küchenschaber nach rechts über die Form ziehen, so dass der Teig sich gleichmäßig auf alle Mulden verteilt. Überschüssigen Teig ebenfalls mit dem Schaber abziehen und wieder in die Schüssel geben. Die Form ein paar Mal auf die Arbeitsplatte klopfen, so dass sich der Teig besser in den Mulden verteilt Eventuell mit einem kleinen Löffel nachbessern.
Die Förmchen dann sofort in den Backofen geben, dabei die Temperatur auf 160°C verringern und einen Kochlöffel in die Ofentür klemmen, so dass die Gugls bei offenem Zug backen.
Nach 20 - 25 Minuten den Stäbchentest durchführen und, wenn kein Teig am Stäbchen kleben bleibt, die Gugls aus dem Ofen nehmen.
Vollständig auskühlen lassen und dann aus den Förmchen lösen.
Die Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen und die Kokosflocken in eine tiefe Schüssel geben.
Die Gugls dann kopfüber oder mit dem Boden voraus in die Kuvertüre und anschließend sofort in die Kokosflocken tunken.
Die Kuvertüre etwas fest werden lassen, dann können die Gugls verzehrt oder verpackt werden.
Rezept für die Guglhupfs nach Renate Gruber, "130g Liebe"
Dieser Beitrag enthält einen Amazon-Affiliate-Link.
Ein Hoch auf die Sonne oder: Karotten-Kokos-Cupcakes
Montag, 23. März 2015
Lustig, aber wahr: dieser Post ist was ganz besonderes. Nicht nur, weil es mein tatsächlich allererster Oster-Post ist, sondern auch, weil er in einer ganz besonderen Stunde geboren und fotografiert wurde:
SONNENFINSTERNIS!
Es ergab sich leider einfach kein anderer Tag, an dem ich die hübschen Cupcakes ablichten hätte können und deshalb musste ich am vergangenen Freitag einen bitteren Kampf mit der Sonne ausfechten.
In meiner kleinen Studentenwohnung lässt es sich ohnehin nur an sonnigen Tagen und dann auch nur zu bestimmten Uhrzeiten fotografieren, wenn dann der Mond spontan (ok, sooo spontan auch nicht) entscheidet, mal eben die Sonne für die wenigen paar Stunden, in denen ich fotografieren kann, zu verdecken, hab ich echte Probleme. Anfangs dachte ich noch "ach was, das geht auch so". Ging nicht. Und deshalb bin ich heute mit meinen Bilder ein kleines bisschen weniger zufrieden als sonst.
Nebenbei sei gesagt, dass ich alle 10 Minuten die Cupcakes im Stich lassen musste um auf die Terrasse zu hüpfen, meine superschicke SoFi-Brille aufzusetzen und in die Sonne zu starren. Der liebe Herr Papa hat am Donnerstag nämlich zwei Minuten vor Ladenschluss einen Optiker ausgeraubt und es mir möglich gemacht, live dabei zu sein. Danke!
Und DANKE liebe Sonne, dass es dich gibt und du so schön vom Himmel strahlst. Ohne dich wäre und BIN ich wirklich aufgeschmissen.
KAROTTEN - KOKOS - CUPCAKES für Ostern
(ergibt 12 - 14 Cupcakes)
für den Teig
200g Karotten
4 Eier
130g Feinkristallzucker
1 1/2TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
2EL heißes Wasser
170g geriebene Haselnüsse
5EL Semmelbrösel (im Notfall tun's auch zerbröselte Vollkornkekse)
1/2TL Backpulver
1TL Zimt
ein Schuss Rum
ein Schuss Zitronensaft
für das Frosting
80g zimmerwarme Butter
100g Puderzucker
150g zimmerwarmer Frischkäse
ein Glas "Cocos Cream-Brotaufstrich" - gibts bei uns bei SPAR
1TL Vanilleextrakt oder 1/2 Päckchen Vanillezucker
Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit Förmchen auskleiden.
Die Karotten waschen, schälen und fein raspeln.
Die Eier trennen und die Eiweiß steif schlagen.
Die Eigelb mit Zucker, Vanille und Wasser einige Minuten lang hell-schaumig schlagen.
In einer dritten Schüssel die Haselnüsse, Semmelbrösel, Backpulver, Zimt, Rum und Zitrone vermischen. Nun die Hälfte dieser Masse sowie die gesamten Karotten zur Eigelb-Masse geben und gut verrühren. Dann die zweite Hälfte der Nuss-Mischung dazugeben.
Zuletzt den Eischnee mit einem Löffel oder Spachtel vorsichtig unterheben und den Teig dann sofort in die Förmchen füllen und in den Ofen schieben.
Der Teig geht nicht allzu auf, also könnt ihr die Förmchen ruhig voll machen. Die Cupcakes werden nun für 20 - 25 Minuten schön goldbraun gebacken. Mit dem Stäbchentest könnt ihr feststellen, wann die Cakes fertig gebacken sind.
Während die Cupcakes backen, wird das Frosting zubereitet.
Wichtig dabei ist, dass Butter und Frischkäse wirklich dieselbe Temparatur haben.
Die Butter mit dem Puderzucker 3 - 5 Minuten hell aufschlagen. Nun mit einem Schneebesen (nicht Mixer!) den Frischkäse unterheben und die Vanille dazugeben. Zuletzt noch den Kokos-Aufstrich unterheben. Das Frosting bis zum Verwenden kühl stellen.
Wenn die Cupcakes ausgekühlt sind, könnt ihr das Frosting aus dem Kühlschrank nehmen und die Cupcakes dekorieren. Ich habe dazu eine offene Sterntülle verwendet. Die kleinen Schokoeier sind von Milka und haben eine Milchfüllung.
SONNENFINSTERNIS!
Es ergab sich leider einfach kein anderer Tag, an dem ich die hübschen Cupcakes ablichten hätte können und deshalb musste ich am vergangenen Freitag einen bitteren Kampf mit der Sonne ausfechten.
In meiner kleinen Studentenwohnung lässt es sich ohnehin nur an sonnigen Tagen und dann auch nur zu bestimmten Uhrzeiten fotografieren, wenn dann der Mond spontan (ok, sooo spontan auch nicht) entscheidet, mal eben die Sonne für die wenigen paar Stunden, in denen ich fotografieren kann, zu verdecken, hab ich echte Probleme. Anfangs dachte ich noch "ach was, das geht auch so". Ging nicht. Und deshalb bin ich heute mit meinen Bilder ein kleines bisschen weniger zufrieden als sonst.
Nebenbei sei gesagt, dass ich alle 10 Minuten die Cupcakes im Stich lassen musste um auf die Terrasse zu hüpfen, meine superschicke SoFi-Brille aufzusetzen und in die Sonne zu starren. Der liebe Herr Papa hat am Donnerstag nämlich zwei Minuten vor Ladenschluss einen Optiker ausgeraubt und es mir möglich gemacht, live dabei zu sein. Danke!
Und DANKE liebe Sonne, dass es dich gibt und du so schön vom Himmel strahlst. Ohne dich wäre und BIN ich wirklich aufgeschmissen.
KAROTTEN - KOKOS - CUPCAKES für Ostern
(ergibt 12 - 14 Cupcakes)
für den Teig
200g Karotten
4 Eier
130g Feinkristallzucker
1 1/2TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
2EL heißes Wasser
170g geriebene Haselnüsse
5EL Semmelbrösel (im Notfall tun's auch zerbröselte Vollkornkekse)
1/2TL Backpulver
1TL Zimt
ein Schuss Rum
ein Schuss Zitronensaft
für das Frosting
80g zimmerwarme Butter
100g Puderzucker
150g zimmerwarmer Frischkäse
ein Glas "Cocos Cream-Brotaufstrich" - gibts bei uns bei SPAR
1TL Vanilleextrakt oder 1/2 Päckchen Vanillezucker
Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit Förmchen auskleiden.
Die Karotten waschen, schälen und fein raspeln.
Die Eier trennen und die Eiweiß steif schlagen.
Die Eigelb mit Zucker, Vanille und Wasser einige Minuten lang hell-schaumig schlagen.
In einer dritten Schüssel die Haselnüsse, Semmelbrösel, Backpulver, Zimt, Rum und Zitrone vermischen. Nun die Hälfte dieser Masse sowie die gesamten Karotten zur Eigelb-Masse geben und gut verrühren. Dann die zweite Hälfte der Nuss-Mischung dazugeben.
Zuletzt den Eischnee mit einem Löffel oder Spachtel vorsichtig unterheben und den Teig dann sofort in die Förmchen füllen und in den Ofen schieben.
Der Teig geht nicht allzu auf, also könnt ihr die Förmchen ruhig voll machen. Die Cupcakes werden nun für 20 - 25 Minuten schön goldbraun gebacken. Mit dem Stäbchentest könnt ihr feststellen, wann die Cakes fertig gebacken sind.
Während die Cupcakes backen, wird das Frosting zubereitet.
Wichtig dabei ist, dass Butter und Frischkäse wirklich dieselbe Temparatur haben.
Die Butter mit dem Puderzucker 3 - 5 Minuten hell aufschlagen. Nun mit einem Schneebesen (nicht Mixer!) den Frischkäse unterheben und die Vanille dazugeben. Zuletzt noch den Kokos-Aufstrich unterheben. Das Frosting bis zum Verwenden kühl stellen.
Wenn die Cupcakes ausgekühlt sind, könnt ihr das Frosting aus dem Kühlschrank nehmen und die Cupcakes dekorieren. Ich habe dazu eine offene Sterntülle verwendet. Die kleinen Schokoeier sind von Milka und haben eine Milchfüllung.
Ganz bald! oder: Marmor - Gugel an Frühlingsblumen
Sonntag, 1. März 2015
Sonne, Sonne, Sonne und das tagelang. So sahen die letzten Wochen in Innsbruch aus. Der Frühling sagte schon mal zaghaft HALLO und wenns nach mir geht, kann und darf er gerne bleiben. Jetzt hat er sich wieder zurückgezogen, aber ich versuche mal, ihn mit dem heutigen Rezept wieder etwas anzulocken.
Dass ich kein Wintermensch bin weiß hier vermutlich eh jeder (siehe Mangel an Winter- und Weihnachtsrezepten), und auch wenn der Winter sich hier seit ein paar Jahren immer sehr in Grenzen hält muss ich jedes Jahr aufs Neue entdecken, wie glücklich es mich macht, wenn die warmen Jahreszeiten wiederkommen.
Bei mir gehts wieder mal rauf und runter, ich hab einiges zu tun und habe heute deshalb kein superduper fancy Rezept für euch sondern zeige euch einen ganz einfachen, klassischen Marmorkuchen, den ich in meinem Lieblingsbackbuch gefunden habe. Da ich wie immer meine Backkreationen an Freunde und Arbeitskollegen weitergebe, habe ich keinen großen sondern viele, kleine süße Marmorgügelchen gebacken, die lassen sich gut auf eine Probe mitnehmen und sind dank mundgerechter Größe ein perfekter Snack für Zwischendurch.
Mal schauen, ob der Frühling sich bei diesen blumigen Bildern wieder bemerkbar macht....
MARMOR - GUGEL IM MINIFORMAT
(für 15 - 20 Minigugel, für einen klassischen Kuchen einfach die dreifache Menge nehmen)
für den Teig
60g weiche Butter
60g Feinkristallzucker
1 Bio - Ei, M oder L
1/2TL Vanillezucker
50g Mehl
1/4TL Backpulver
10g Kakaopulver
etwas Milch
für die Deko
einige Esslöffel Puderzucker
Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ich backe Kuchen eigentlich immer mit O&U-Hitze, da der Kuchen dann schön gleichmäßig aufgeht. Die Backzeit verlängert sich dadurch zwar etwas, aber das lohnt sich!
Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker hell 2- 3 Minuten aufschlagen, dann das Ei dazugeben und gut einarbeiten.
Das Mehl mit dem Backpulver auf die Masse sieben und unterheben.
Den Teig auf zwei Schüsseln verteilen und zu einer Schüssel das Kakaopulver sowie ein bisschen Milch geben, so dass die Masse schön cremig wird.
Ich habe die beiden Teigsorten nun in zwei verschiedene Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle gefüllt und dann die kleinen Gugelförmchen (ich verwende eine Silikonbackform) erst mit dem hellen und dann mit dem dunklen Teig befüllt. Mit einem Zahnstocher die Teigsorten vorsichtig miteinander vermischen, so dass ein Marmormuster entsteht.
Die kleinen Gugel nun ca. 20 - 30 Minuten backen, bis sie etwas aufgegangen und goldbraun gebacken sind.
Auskühlen lassen, dann die Gugel aus den Förmchen lösen und mit Puderzucker dekorieren.
Wenn ihr einen großen Marmorkuchen backen wollt, verlängert sich die Backzeit auf 45 - 50 Minuten.
Dass ich kein Wintermensch bin weiß hier vermutlich eh jeder (siehe Mangel an Winter- und Weihnachtsrezepten), und auch wenn der Winter sich hier seit ein paar Jahren immer sehr in Grenzen hält muss ich jedes Jahr aufs Neue entdecken, wie glücklich es mich macht, wenn die warmen Jahreszeiten wiederkommen.
Bei mir gehts wieder mal rauf und runter, ich hab einiges zu tun und habe heute deshalb kein superduper fancy Rezept für euch sondern zeige euch einen ganz einfachen, klassischen Marmorkuchen, den ich in meinem Lieblingsbackbuch gefunden habe. Da ich wie immer meine Backkreationen an Freunde und Arbeitskollegen weitergebe, habe ich keinen großen sondern viele, kleine süße Marmorgügelchen gebacken, die lassen sich gut auf eine Probe mitnehmen und sind dank mundgerechter Größe ein perfekter Snack für Zwischendurch.
Mal schauen, ob der Frühling sich bei diesen blumigen Bildern wieder bemerkbar macht....
MARMOR - GUGEL IM MINIFORMAT
(für 15 - 20 Minigugel, für einen klassischen Kuchen einfach die dreifache Menge nehmen)
für den Teig
60g weiche Butter
60g Feinkristallzucker
1 Bio - Ei, M oder L
1/2TL Vanillezucker
50g Mehl
1/4TL Backpulver
10g Kakaopulver
etwas Milch
für die Deko
einige Esslöffel Puderzucker
Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ich backe Kuchen eigentlich immer mit O&U-Hitze, da der Kuchen dann schön gleichmäßig aufgeht. Die Backzeit verlängert sich dadurch zwar etwas, aber das lohnt sich!
Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker hell 2- 3 Minuten aufschlagen, dann das Ei dazugeben und gut einarbeiten.
Das Mehl mit dem Backpulver auf die Masse sieben und unterheben.
Den Teig auf zwei Schüsseln verteilen und zu einer Schüssel das Kakaopulver sowie ein bisschen Milch geben, so dass die Masse schön cremig wird.
Ich habe die beiden Teigsorten nun in zwei verschiedene Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle gefüllt und dann die kleinen Gugelförmchen (ich verwende eine Silikonbackform) erst mit dem hellen und dann mit dem dunklen Teig befüllt. Mit einem Zahnstocher die Teigsorten vorsichtig miteinander vermischen, so dass ein Marmormuster entsteht.
Die kleinen Gugel nun ca. 20 - 30 Minuten backen, bis sie etwas aufgegangen und goldbraun gebacken sind.
Auskühlen lassen, dann die Gugel aus den Förmchen lösen und mit Puderzucker dekorieren.
Wenn ihr einen großen Marmorkuchen backen wollt, verlängert sich die Backzeit auf 45 - 50 Minuten.
Verliebt oder: Kardamomtorte mit Blaubeeren
Sonntag, 10. August 2014
"Call Me Cupcake" ist meiner Meinung nach einer der wunderschönsten Foodblogs auf diesem Planeten. Ich folge Linda Lomelino bereits seit Jahren und lasse mich immer wieder gerne von ihren zauberhaften Fotos inspirieren. Im Januar wurden dann endlich ganz viele ihre Rezepte in dem Backbuch "Torten" veröffentlicht und obwohl das Buch erst kürzlich seinen Weg ins heimische Backbuchregal gefunden hat, war ich sofort ganz verliebt.
Immer wenn ich in einem Buchladen war, habe ich in ihrem Werk geblättert und sehnsüchtig auf den Moment gewartet, in dem ich endlich wieder Mal Geld für mein inzwischen hunderttausendstes Backbuch und - vor allem - Zeit fürs Nachbacken haben würde.
Jetzt ist er da, der Moment.
Nachdem ich auf Instagram ein paar Blaubeertörtchen gesehen und mir ein Freund beim Nachmittagskaffee von seinem gerade gebackenen Blaubeerkuchen erzählt hatte, fiel mir die Entscheidung nicht schwer, welche Torte ich als erstes backen wollte. Dass ich zufällig auch noch Kardamom im Haus hatte, war ein echter Glücksfall. Ich vergesse immer wieder, welche Gewürze sich bei mir im Regal tummeln und staune regelmäßig, wie vielfältig meine Sammlung inzwischen geworden ist...
Nun zur Torte: etwas nervös war ich vor dem Backen schon, denn Lindas Torten sehen immer so traumhaft schön aus, dass die Messlatte doch recht hoch angesetzt war.
Spätestens nach dem gründlichen Studieren des Rezeptes war mir aber klar: Linda setzt auf einfach und lecker. Die Torte war in null komma nix fertig. Nicht nur fertig gebacken, sondern auch fertig gefuttert.
Gut, natürlich hab ich noch so einige Stücke übrig, aber ganze zwei wanderten nach dem Fotoshooting sofort als Abendessen *räusper räusper* in meinen Mund.
Diese Torte ist DER HIMMEL.
Die kommt auf meine Klassikerliste. Die wird wieder gebacken. Die wird weiterempfohlen. Die ist einfach SUPER.
Da ich im Moment wahnsinnig auf Curd abfahre, habe ich das Rezept kurzerhand etwas abgeändert und statt Blaubeer-Marmelade Blaubeer-Curd gemacht. Das geht ebenfalls sehr schnell und die Reste lassen sich super für weitere Kuchen-, Pralinen- oder Tartefüllungen verwenden.
Hier kommt es also, das Rezept für ein herrlich fruchtig - frisches Sommertörtchen von Linda Lomelino, meiner neuen Kuchenkönigin!!
KARDAMOMTORTE MIT BLAUBEEREN
für den Blaubeer - Curd
50g Blaubeeren, frisch oder gefroren
1/2EL Wasser
110g Feinkristallzucker
25g Butter, in Stückchen
2 kleine Eier, verquirrelt
für den Teig
3 Bio - Eier, L
240g Feinkristallzucker
100ml Milch
1/2TL Vanillepulver - gibt's bei uns im Reformhaus von "Sonnentor"
180g Mehl
2TL Backpulver
1TL Kardamom
für das Frosting
400ml Sahne
200g türkischer Joghurt (bei mir war's griechischer)
2EL Zucker (hab ich weggelassen, der Curd ist süß genug!)
125g Blaubeeren, frisch
Für den Curd die Blaubeeren mit dem Wasser in einem Topf erhitzen und so lange köcheln lassen, bis die Blaubeeren sehr weich sind. Mit einem Pürierstab die Beeren zerkleinern, alternativ die Beeren mit dem Löffel zerkleinern und dann durch ein Sieb drücken. Überm Wasserbad die Blaubeeren in einer großen Schüssel mit Butter und Zucker vermengen und dann unter Rühren langsam die Eier dazu geben. Die Masse muss nun 10 - 15 Minuten lang ständig gerührt werden, dann dickt sie ein und bekommt eine puddingartige Konsistenz. Den Curd in Gläser füllen und abkühlen lassen.
Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform mit 15cm Durchmesser einfetten und mit Backpapier auskleiden. Wer keine solche Backform hat, kann sich die mit einem Tortenring basteln. Ich mache das immer so: ein halbes Stück Backpapier auf ein großes Stück Alufolie legen, den Tortenring draufstellen und dann die Alufolie über den oberen Rand des Rings klappen und fest an dem Tortenring befestigen. Dann die Form auf ein Backblech stellen.
Die Eier mit dem Zucker etwa 5 Minuten lang schaumig schlagen. Die Milch mit dem Vanillepulver mischen und leicht erhitzen. Die Milchmischung unter Rühren langsam zur Eiermischung geben. Das Mehl mit dem Backpulver und Kardamom auf die Mischung sieben und mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben.
Den Teig in die Form füllen und ca. 50 Minuten backen. Mit dem Stäbchentest kontrollieren, wann der Kuchen fertig gebacken ist.
Für das Frosting die Sahne steif schlagen (ich mach das immer mit Sahnesteif), dann das Joghurt unterheben und das Frosting bis zur Verwendung kalt stellen.
Den ausgekühlten Kuchen in drei Scheiben schneiden. Den untersten Boden zuerst mit einem Klecks Frosting, dann mit einem Klecks Curd bestreichen. Den zweiten Boden draufsetzen und den Vorgang wiederholen. Die Torte mit dem restlichen Frosting einstreichen und dann mit Blaubeeren dekorieren.
Immer wenn ich in einem Buchladen war, habe ich in ihrem Werk geblättert und sehnsüchtig auf den Moment gewartet, in dem ich endlich wieder Mal Geld für mein inzwischen hunderttausendstes Backbuch und - vor allem - Zeit fürs Nachbacken haben würde.
Jetzt ist er da, der Moment.
Nachdem ich auf Instagram ein paar Blaubeertörtchen gesehen und mir ein Freund beim Nachmittagskaffee von seinem gerade gebackenen Blaubeerkuchen erzählt hatte, fiel mir die Entscheidung nicht schwer, welche Torte ich als erstes backen wollte. Dass ich zufällig auch noch Kardamom im Haus hatte, war ein echter Glücksfall. Ich vergesse immer wieder, welche Gewürze sich bei mir im Regal tummeln und staune regelmäßig, wie vielfältig meine Sammlung inzwischen geworden ist...
Nun zur Torte: etwas nervös war ich vor dem Backen schon, denn Lindas Torten sehen immer so traumhaft schön aus, dass die Messlatte doch recht hoch angesetzt war.
Spätestens nach dem gründlichen Studieren des Rezeptes war mir aber klar: Linda setzt auf einfach und lecker. Die Torte war in null komma nix fertig. Nicht nur fertig gebacken, sondern auch fertig gefuttert.
Gut, natürlich hab ich noch so einige Stücke übrig, aber ganze zwei wanderten nach dem Fotoshooting sofort als Abendessen *räusper räusper* in meinen Mund.
Diese Torte ist DER HIMMEL.
Die kommt auf meine Klassikerliste. Die wird wieder gebacken. Die wird weiterempfohlen. Die ist einfach SUPER.
Da ich im Moment wahnsinnig auf Curd abfahre, habe ich das Rezept kurzerhand etwas abgeändert und statt Blaubeer-Marmelade Blaubeer-Curd gemacht. Das geht ebenfalls sehr schnell und die Reste lassen sich super für weitere Kuchen-, Pralinen- oder Tartefüllungen verwenden.
Hier kommt es also, das Rezept für ein herrlich fruchtig - frisches Sommertörtchen von Linda Lomelino, meiner neuen Kuchenkönigin!!
KARDAMOMTORTE MIT BLAUBEEREN
für den Blaubeer - Curd
50g Blaubeeren, frisch oder gefroren
1/2EL Wasser
110g Feinkristallzucker
25g Butter, in Stückchen
2 kleine Eier, verquirrelt
für den Teig
3 Bio - Eier, L
240g Feinkristallzucker
100ml Milch
1/2TL Vanillepulver - gibt's bei uns im Reformhaus von "Sonnentor"
180g Mehl
2TL Backpulver
1TL Kardamom
für das Frosting
400ml Sahne
200g türkischer Joghurt (bei mir war's griechischer)
2EL Zucker (hab ich weggelassen, der Curd ist süß genug!)
125g Blaubeeren, frisch
Für den Curd die Blaubeeren mit dem Wasser in einem Topf erhitzen und so lange köcheln lassen, bis die Blaubeeren sehr weich sind. Mit einem Pürierstab die Beeren zerkleinern, alternativ die Beeren mit dem Löffel zerkleinern und dann durch ein Sieb drücken. Überm Wasserbad die Blaubeeren in einer großen Schüssel mit Butter und Zucker vermengen und dann unter Rühren langsam die Eier dazu geben. Die Masse muss nun 10 - 15 Minuten lang ständig gerührt werden, dann dickt sie ein und bekommt eine puddingartige Konsistenz. Den Curd in Gläser füllen und abkühlen lassen.
Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform mit 15cm Durchmesser einfetten und mit Backpapier auskleiden. Wer keine solche Backform hat, kann sich die mit einem Tortenring basteln. Ich mache das immer so: ein halbes Stück Backpapier auf ein großes Stück Alufolie legen, den Tortenring draufstellen und dann die Alufolie über den oberen Rand des Rings klappen und fest an dem Tortenring befestigen. Dann die Form auf ein Backblech stellen.
Die Eier mit dem Zucker etwa 5 Minuten lang schaumig schlagen. Die Milch mit dem Vanillepulver mischen und leicht erhitzen. Die Milchmischung unter Rühren langsam zur Eiermischung geben. Das Mehl mit dem Backpulver und Kardamom auf die Mischung sieben und mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben.
Den Teig in die Form füllen und ca. 50 Minuten backen. Mit dem Stäbchentest kontrollieren, wann der Kuchen fertig gebacken ist.
Für das Frosting die Sahne steif schlagen (ich mach das immer mit Sahnesteif), dann das Joghurt unterheben und das Frosting bis zur Verwendung kalt stellen.
Den ausgekühlten Kuchen in drei Scheiben schneiden. Den untersten Boden zuerst mit einem Klecks Frosting, dann mit einem Klecks Curd bestreichen. Den zweiten Boden draufsetzen und den Vorgang wiederholen. Die Torte mit dem restlichen Frosting einstreichen und dann mit Blaubeeren dekorieren.
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