Julia Mauracher. Powered by Blogger.
Posts mit dem Label Cake Pops werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sweet & Easy: Enie backt mit Julia bunte Osterei - Cake Pops

 bunte Osterei - Cake Pops


Die Oster-Folge von "Sweet & Easy - Enie backt" auf Sixx


Im Herbst letzten Jahres habe ich aus heiterem Himmel einen Anruf erhalten, der mich aus allen Wolken fallen ließ. 
So aufgeregt war ich während eines Telefonats selten und anfangs wollte ich es kaum erzählen - man möchte sich ja doch nicht falsche Hoffnungen machen.
Hoffnung darauf, in einer der größten und bekanntesten Back-Sendungen des deutschsprachigen Sprachraums aufzutreten.
Hoffnung darauf, Enie van de Meiklokjes  persönlich kennen zu lernen, meinen Blog wieder ein bisschen bekannter zu machen und nebenbei auch noch auszuprobieren, wie dieses "Fernsehbacken" so ist.

Kurz vor Weihnachten bekam ich die finale Zusage und obendrein die frohe Botschaft, dass meine Folge die neue und inzwischen bereits 7. Staffel von "Sweet & Easy - Enie backt" eröffnen wird.
Passend zum Frühlingsbeginn und Ostern habe ich Enie ein Rezept für Osterei-Cakepops mitgebracht, die wir in der Sendung gemeinsam gebacken und dekoriert haben.

Der schönste Tag oder: Hochzeits - Cakepops und Grußkarten DIY

Do It Yourself Lettering Grußkarte Hooray mit Pfingstrose


Heiraten.
Was für ein immer präsenter werdendes Thema, und das ausgerechnet in einer Generation, die vom Wegwerfen, Neukaufen und Frei-sein geprägt ist.
Vielleicht ja genau deshalb.
Wenn man schon alles immer austauscht, Jobs wechselt und überall auf der Welt mal gewohnt hat, dann möchte man zumindest einem im Leben Beständigkeit geben:
der Liebe.

Do It Yourself oder: Die Cakepop-Backbox

Inhalt der Cakepop-Backbox

Angenehm entspannt, vollgestopft mit Keksen und Kuchen, immer noch leicht beschwipst vom 31. und voller Vorfreude auf 2014 melde ich mich aus meiner Bloggerpause zurück und starte gleich mit einem kleinen DIY ins neue Bloggerjahr.

Corse, part I oder: Cakepops de Marron

Der Sommer ist noch nicht vorbei und somit ist meine urlaubsangehauchte Post-Serie auch noch nicht vorbei. Wir waren ja kürzlich schon in Italien und England, jetzt geht's auf kulinarischen Kurztrip nach Korsika.

Das Mittelmeer von der Fähre aus gesehen


Auf dieser wunderschönen Insel durfte ich heuer meinen Sommerurlaub verbringen und obwohl ich fast meine gesamten Kindheits-Ferien auf Korsika verbracht habe, lernte ich es heuer nochmal ganz neu kennen.

Eine Bucht auf Korsika

Nämlich mit den Augen einer Backbloggerin ;)
Natürlich habe ich mir auch ein wenig Auszeit davon genommen und bin nicht wie ein aufgescheuchtes Huhn von Bäckerei zu Bäckerei gehüpft, aber wenn mein Auge ein Eclair erhaschte, dann wurde es auch gründlich begutachtet.
Und geshoppt habe ich auch. Natürlich. Ein wenig.




Kastaniencreme von Bonne Mamman

Aber wovon ich am meisten in die heimische Backstube mitgebracht habe sind definitiv Erinnerungen, Inspirationen und eine große Backlust.
Drei meiner Standardrezepte habe ich korsisch angehaucht und neu intepretiert.
Teil Eins startet heute mit Cakepops de Marron.

Die Cakepops von oben

Die Cakepops von der Seite


Auf Korsika ist die Esskastanie sowas wie ein Grundnahrungsmittel, es gibt Kastanienbrotaufstrich, Kastanienbier, Kastanienschnaps, Kastanienmehl....meine Schwester liebt auch das klassische "Crêpe de Marron", weshalb ich diese Cakepops heute speziell für sie gebacken habe.

Cakepops im Detail

Als kleiner Urlaubsgruß, damit der Abschied von der Insel nicht zu schwer fällt....

CAKEPOPS DE MARRON
für ca. 10 Cakepops

Detail Deko 
für den Teig
50g weiche Butter
50g Kristallzucker
1Ei
37g Mehl
13g Kastanienmehl
1/2TL Backpulver

für die Füllung
1EL weiche Butter
4 - 5EL Creme de Marron

für die Glasur
100g Vollmilchkuvertüre

Den Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen und eine kleine Kuchenform oder 3 -4 Muffinförmchen vorbereiten.
Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren, dann das Ei dazugeben und die Masse eine halbe Minute lang hell aufschlagen.
Das Mehl, Kastaniemehl und Backpulver vorsichtig unterheben und den Teig glatt rühren.
Den Teig in die Form/Förmchen geben und goldbraun backen.

Der Kuchen muss komplett auskühlen, bevor er weiterverwendet werden kann, also empfiehlt es sich, den Teig am Vortag zuzubereiten.
Sobald der Kuchen ausgekühlt ist, kann er fein zerbröselt werden.
Nun werden Butter und Kastaniencreme zum Teig gegeben und gut eingearbeitet.
Einen Ball formen und für 20 Minuten einkühlen.

Nun aus dem Teigball kleine Bällchen formen, die Größe bleibt dabei euch überlassen.
In jedes Bällchen ein Holzstäbchen stecken und die Cakepops nun erstmal für etwa eine Stunde einfrieren oder für drei Stunden in den Kühlschrank geben.

Nun die Kuvertüre schmelzen, die Pops in die Kuvertüre tauchen, abtropfen lassen und dann in ein kleines Pralinenförmchen setzen.

Die fertigen Cakepops nochmal ein paar Stunden fest werden lassen.

Kastanienmehl findet ihr übrigens nicht nur in Frankreich und Korsika, sondern auch im heimischen Reformhaus. Ich habe meines auch dort gekauft, weil die französische Packung auf der Insel iiiiirgendwie wieder aus dem Einkaufswagen gehüpft ist.
Oder ich hab's vergessen.
Eins von beidem.

Die kleinen Fähnchen habe ich selbst gebastelt, das Motiv dazu lieferte mir Google :)

Aussicht Bonifacio

Post aus meiner Küche: Kindheitserinnerungen


An meinem 1. Geburtstag


Es ist soweit! Deutschland, Österreich, die Schweiz, Italien und soweit ich mitbekommen habe auch die USA tauschen wieder fleißig Päckchen!
Unter dem Motto "Kindheitserinnerungen" wurden im Zeitraum 25. bis 30.3. Köstlichkeiten gebacken, gekocht, verpackt und verschickt.

Im ersten Moment war mein Kopf absolut leer. Obwohl meine Kindheit ja noch nicht so lange her ist, konnte ich mich nicht so richtig erinnern, was denn nun einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat und - viel wichtiger - was sich denn auch als Päckcheninhalt für Johanna eignen würde. Wie vielen anderen Teilnehmern half auch mir ein Gespräch mit Mami weiter und bald hatte ich meine Auswahl zusammen.

Karotten Cake Balls: der Kuchenklassiker am Kindergeburtstag in meiner Familie! Als Cake Balls eignet sich dieser leckere Kuchen auch zum Verschicken.
Für's Kuchenrezept hier klicken, die weitere Zubereitung wird hier beschrieben. Für die Karotten-Cake Balls wird allerdings (anders als im Rezept) keine Erdbeermarmelade mehr hinzugefügt. Außerdem muss man beachten, dass eventuell weniger Buttercreme verwendet wird, da der Karottenkuchen bereits sehr safig ist und die Kugeln sonst zu weich werden und sich nicht formen lassen. Ansonsten bleibt alles gleich :) Als Deko kann man geröstete Haselnüsse verwenden.



Erdbeer-Cranberry Balistos: in meiner Familie wird zwar genascht und geschlemmt was das Zeug hält, trotzdem waren meine Eltern in meiner Kindheit bei Süßem immer etwas streng. Schokoriegel hatten wir sehr selten zuhause, aber wenn, dann sehr oft die leckeren Balisto-Riegel. Da meine Tauschpartnerin Johanna keine Rosinen mag, hab ich die kurzerhand weggelassen und Erdbeeren und Cranberries als Fruchtfüllung genommen.
Der Keks ist Shortbread, oben drauf kommen getrocknete Erdbeeren und Cranberries und als Schokomantel wird normale Vollmilchkuvertüre verwendet. Ich habe die Riegel auf einem Blech  mit Früchten belegt und die Schokolade dann drübergegossen. Das hört sich nach einer kleinen Schoko-Schweinerei an, das ist es auch :D Wenn man ein Backpapier unterlegt, kann man die überflüssige Schokolade aber gut abkratzen und weiterverwenden.

SHORTBREAD
(für eine kleine, längliche Auflaufform)

100g Mehl
80g weiche Butter
50g Zucker

Backofen auf 160°C vorheizen und eine kleine Auflaufform mit Backpapier auskleiden.
Mehl, Butter und Zucker zu einer bröseligen Masse mixen und dann in die Form geben. Die Masse festdrücken und darauf achten, dass die Masse überall gleich dick ist. Ideal wären 1 - 1,5cm.
Shortbread für ca. 30 Minuten goldbrauen backen, auskühlen lassen, aus der Form nehmen und in passende "Balisto"-Schnitten schneiden.


 Knuspriges Balisto mit Beeren


Orangensirup: Sirup wurde bei uns häufig selbstgemacht, vor allem Holundersirup. Meine Mama, Schwester und ich sammelten die Blüten und dann wurde Sirup draus gemacht. Da ich im März keine Holunderblüten auftreiben konnte, fragte ich Mama nach einer Alternative und sie gab mir das Rezept für den Orangensirup, den sie früher auch oft selbst gemacht hat.

ORANGENSIRUP
(für ca. 1,5L)

1kg Orangen
0,8L Wasser
700g Zucker
34g Zitronensäure
1 ausgepresste Zitrone
1/3 Pck. Einsiedehilfe (ca. 10g)

Die Orangen auspressen und den Saft beiseite stellen.
Das Wasser kochen, den Zucker einrühren, dann die Einsiedehilfe dazugeben. Die Zitronensäure und
den Zitronensaft einrühren und zuletzt den Orangensaft dazugeben. Alles miteinander verrühren, kurz noch auf der Herdstelle stehen lassen, dann in mit heißem Wasser ausgespülte Flaschen füllen.


Eine Flasche hausgemachter Orangensirup


Mein Verpackungsmaterial lieferten "Casa di Falcone", "Nanu Nana" und "Butlers".
Liebe PAMK-Mädels, es war SO super, mich mit diesem Thema zu beschäftigen! Anfängliche Schwierigkeiten sind inzwischen wirklich absolut vergessen.
Wer bei der nächsten Runde mitmachen will, hier ist der Link. Man kann auch ohne Blog mitmachen! Alles was ihr braucht, ist eine Mailadresse und eine Küche :)


Mein Koffer für Tauschpartnerin Johanna


Folge mir auf Instagram