Julia Mauracher. Powered by Blogger.

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Meine winterliche Backstube: Eierlikör-Parfait mit pochierten Birnen und Zimtcrumble

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Eine Dessertportion Parfait mit Sternspritzern


Silvestergedanken


Na, habt ihr alle die Weihnachtsfeiertage überlebt?
Ich mag Weihnachten eigentlich wirklich sehr und freue mich jedes Jahr riesig, meine gesamte Familie zu sehen. Aber anstrengend ist es trotzdem, und es wird einfach viel zu viel gegessen ;)
Deshalb lege ich jetzt zwei, drei entspannte Tage ein und konzentriere mich aufs Lernen (die nächste Prüfung steht an!) und bringe die Wohnung auf Vordermann, damit sie an Silvester aufgeräumt und sauber ist.
Wir freuen uns in diesem Jahr nämlich auf ganz liebe Freunde aus Dresden, die uns über den Jahreswechsel besuchen.
Silvester mochte ich nie, denn ich habe meine gesamte Jugend damit verbracht, jedes Jahr aufs Neue nur zu sehen, was alles falsch gelaufen ist im vergangenen Jahr. Erst vor drei, vier Jahren habe ich aufgehört, nach hinten zu schauen und mir irgendwelche Vorsätze zu nehmen, die ich sowieso nie einhalte.
Mein einziger Vorsatz im neuen Jahr lautet seitdem immer: mutig sein.
Und das hat mich an so viele neue Orte, in so viele neue Lebenssituationen und mit so vielen tollen Menschen zusammengebracht, dass ich gar nicht mehr dazu komme, irgendetwas zu bereuen.

Ein Rückblick auf das zweite Jahr im neuen Leben

Ein bunter Blumenstrauß und Nahaufnahme Blüten


Erfolge, Erkenntnisse und Grenzen: 2018 hat mich sehr gefordert


Bevor ich diesen Text geschrieben habe, habe ich mir den Beitrag vom letzten Jahrestag durchgelesen. Es war schön zu lesen, wie viel Energie ich damals hatte, wie euphorisch ich wirkte. Damals fühlte es sich so an, als hätte ich es "über den Berg" geschafft und die schwierigste Zeit hinter mir.
Glaubt es mir oder nicht, im Endeffekt war das zweite Jahr „danach“ für mich viel, viel schwieriger als das Erste. Ich bin in diesem Jahr so oft an meine Grenzen gestoßen wie nie. Ich habe mich selbst so weit getrieben, bis ich nicht mehr konnte und mir selbst ein paar schwierige Dinge eingestehen musste.
Dieses Jahr war mein erfolgreichstes seit 2014. Und trotzdem werde ich nicht weitermachen wie bisher.
Es muss sich was ändern, und zwar dringend.

Meine weihnachtliche Backstube: Glühwein-Guglhupf


Guglhupf auf einem Teller und Nahaufnahme von Zuckerguss



Die weihnachtliche Backstube geht in die zweite Runde


Jawohl - es ist wieder soweit. 
Der November schreitet in großen Schritten voran und ich poste hier mein erstes Weihnachtsrezept 2018.
Nach dem großartigen Rezept für einen Glühwein aus dem vorigen Jahr gibt es heuer einen weihnachtlichen, würzigen Guglhupf. Ursprünglich war es mal ein Rotweinguglhupf, aber mit ein paar Gewürzen und einem Schuss Glühwein wird es der perfekte Kuchen für einen kuscheligen Sonntag zuhause.

Herbstgenuss: Apfel-Schmand-Torte


Angeschnittene Torte und ein Stück Torte


Die Österreicher und der Schmand


Im Sommer 2015, kurz nach meinem Umzug von Österreich nach Deutschland, habe ich meinen Freund kennengelernt. Einen Deutschen.
Somit tauchte ich nicht nur beruflich, sondern auch privat ziemlich schnell in die bayrische Kultur ein und lernte Dinge wie die Wiesn, Bayrisch Creme und Edeka kennen.
Bereits vor meinem Umzug kannte ich das Wort "Schmand" von diversen Blogs, Foren und Rezepten. Ich liebe Flammkuchen und der verlangt ja bekanntlich auch nach Schmand.
Zu kaufen gibt es den in Österreich nicht.
In Deutschland aber schon. Was eine Bereicherung für meine Flammkuchen!

Dann erzählte mir mein Freund eines Tages von seiner absoluten Lieblingstorte, gebacken von einer kleinen bayrischen Konditorei nahe seines Heimatortes. Eine "Apfel-Schmand-Torte".
Das passte für mich erstmal nicht zusammen, denn wenn man Schmand auf den Flammkuchen packt, was hat der dann auf einer Torte verloren?

Nun, ich hab es ausprobiert. Und war sofort verliebt.
Mein Gott, schmeckt diese Torte gut!

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