Julia Mauracher. Powered by Blogger.

Schokoladige Minigeschenke oder: Weihnachtspause!

Ihr Lieben,
ich verabschiede mich jetzt in eine kleine Weihnachtspause. Ihr werdet bestimmt bemerkt haben, dass es etwas ruhiger wurde auf dem Blog, das liegt zum einen daran, dass meine Ausbildung momentan einfach ganz viel Aufmerksamkeit benötigt und ich mich in den vergangenen Wochen oftmals entscheiden musste: Ausbildung oder Backen. Und zum anderen wurde ich mehrmals gefragt, für verschiedene Events, Feiern und Weihnachtsmärkte zu backen und da konnte ich einfach nicht nein sagen...


Ich zeige euch heute, was ich diese Weihnachten unter anderem verschenke....inspiriert durch Matthias von Ein Keks für unterwegs habe ich mich an die Silikon-Schokotafeln gewagt und verschiedene Schokoladentafeln kreiert. Das geht ganz einfach und ist eine super Idee für ein kleines Geschenk, oder? Denn wer die Schokovorlieben der zu Beschenkenden kennt, kann individuell auf diese Geschmäcker eingehen und die ganz persönliche Lieblingsschokoladentafel herstellen....eine Schokoladentafel, die es im Handel vielleicht überhaupt gar nicht zu kaufen gibt :)



SCHOKOLADENTAFELN SELBSTGEMACHT

das braucht ihr
Silikon-Schokotafel-Formen
mehrere Tafeln gute Schokolade (ich kaufe sehr gerne LINDT) Zartbitter, Vollmilch oder Weiß
alle möglichen Zutaten, zum Beispiel Cranberries, Knuspermüsli, Amarettokekse, Pistazien, Walnüsse, getrocknete Feigen...

Die Hälfte der zu verwendeten Schokolade überm Wasserbad schmelzen, dabei darf das Wasser NICHT kochen und die Schüssel mit der Schokolade sollte das Wasser nicht berühren, die andere Hälfte der Schokolade sehr fein hacken.
Sobald die Schokolade geschmolzen ist, die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die restliche Schokolade sorgfältig unterrühren. Die Schokolade jetzt nicht mehr erwärmen! Das kann jetzt etwas dauern, wer möchte, kann aber mit einem Pürierstab etwas nachhelfen...
Diesen Schritt nennt man "Schokolade temperieren" und sorgt dafür, dass die Schokolade später keinen Grauschleier bekommt...
Die Schokolade in die Silikonformen gießen und mit den verschiedenen Zutaten aufpeppen.
Meine Geschmacksorten dieses Jahr: Cranberry - Knuspermüsli, Amarettokeks - Pistazie, Walnuss - Feige und Getrocknete Blütenmischung.


Übrigens hat sich Julia von "Zuckerherzen & Schokopunkte" von meinen Täfelchen inspirieren lassen und tolle Geschenkboxen gebastelt...schaut doch mal bei ihr vorbei! :)

Ich wünsche euch inzwischen schon mal ein schönes Weihnachtsfest mit euren Lieben, viel Freizeit und ganz viel tolles, leckeres Essen...
bis bald! :)

PS: Auf Instragram (ihr findet mich unter dem Namen "juliabakesblog") werde ich natürlich trotz Pause fleißig köstliche Bilder posten....ich freue mich über alle neuen (und alten!) Follower!! :)

Eine Liebeserklärung oder: Kastanienherzen

Die kalte Jahreszeit ist nicht meine Zeit. Nie gewesen.
Im Sommer bin ich einfach ein anderer, fröhlicherer Mensch.
Umso mehr versuche ich jedes Jahr, diese kalten Monate mit ganz vielen Kerzen, Schaumbädern, Keksen, Glühweintassen und Schneespaziergängen zu bereichern.


Und dann sind da natürlich auch noch die Menschen, die mich umgeben und auch diese Monate erträglich machen.
Ich habe das unglaubliche Glück, nicht nur eine tolle, starke Familie zu haben, die stets hinter mir steht, sondern auch in meinem beruflichen/schulischen Umfeld von Menschen umgeben zu sein, die Tag für Tag meine Launen ertragen, mich aufpushen, wenns mal wieder gar nicht läuft, mich runterholen, wenn ich abzuheben drohe, mir das Gefühl geben, endlich zu Hause zu sein und mich jeden einzelnen Tag mindestens einmal zum lachen bringen.


Manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht und weiß diese tollen Menschen gar nicht richtig zu schätzen. Und dann flasht es mich plötzlich wieder und ich bin einfach nur superdankbar und sehr, sehr glücklich...


Ein paar dieser Menschen die mich umgeben sind ganz vernarrt in Kastanien und alles, was man daraus machen kann. Also habe ich mich an ein Kastanienherz-Rezept gewagt und sage diesen Menschen auf diesem Wege nochmal MERCI....dass es euch gibt...


KASTANIENHERZEN
(für ca. 15 - 20 kleine Herzen)

500g Edelkastanien
einen Schuss Rum
100g Puderzucker
200g Zartbitterkuvertüre
100g Vollmilchkuvertüre

Die Kastanien in Wasser 30 - 40 Minuten köcheln lassen, dann die Kastanien aus dem Wasser nehmen und auskühlen lassen.
Die Kastanien aufschneiden und das Mark auskratzen. Das Mark durch eine Kartoffelpresse drücken, wer die nicht zur Hand hat, das Mark mit einer Gabel zu einem Brei drücken, dann Puderzucker und Rum dazugeben und eine glatte Masse mischen.
Aus der Masse kleine Herzchen formen oder, wenn die Masse fest genug ist, mit einem Keksausstecher die Herzen ausstechen.
Die Herzen eine halbe Stunde kühl stellen.
Die Zartbitterkuvertüre überm Wasserbad schmelzen. Die Herzen an den Spitzen festhalten und dann einzeln bis zur Hälfte ins Wasserbad tauchen. Gut abtropfen lassen und auf ein Backpapier legen.
Wenn alle Herzen überzogen sind, nochmal knapp eine Stunde in den Kühlschrank geben, damit die Schokolade fest wird.
Die Vollmilchkuvertüre schmelzen und nun die Spitzen der Herzen in die Kuvertüre tauchen. Mit Einweghandschuhen oder sehr kalten Händen arbeiten, sonst schmilzt die Schokolade auf den Herzen!
Wieder gut abtropfen und am Backpapier trocknen lassen.

Gutes Gelingen.....und guten Appetitt!! :)


Ever In Your Favor oder: Peeta's Apfel-Ziegenkäse-Tartes

Vorfreude ist bekanntlich die beste Freude.
Seit nunmehr 18 Monaten warte ich auf den heutigen Tag, denn heute heißt es endlich wieder:
HAPPY HUNGER GAMES!


Ja, ich bin ein kleiner Nerd, der ständig mit Harry-Potter-Zaubersprüchen um sich wirft, so ziemlich jeden Charakter eben jener Saga kennt, Twilight ganze sieben Mal im Kino gesehen hat, mit 17 schwerstverliebt in einen Vampir war und die drei Hunger-Games-Bücher schneller gelesen hat als je eine Bücherreihe zuvor.

Angefangen hat's mit einer Kinofilmempfehlung einer Freundin. Sowas mach ich eigentlich NIE (Bücher kommen immer FIRST!), aber ich hatte ganz einfach keine Ahnung, was denn die Hunger Games sind und so kam es, dass ich mich erst NACH einem prägenden Kinobesuch im April 2012 auf die Trilogie von Suzanne Collins stürtzte und innerhalb weniger Tage Feuer fing für Katniss, Peeta und deren Geschichte.


Selten hat mich ein Buch so tief beeindruckt, dass ich davon sogar bis in meine Träume verfolgt wurde....ich wachte damals nicht gerade selten nach einem Albtraum panisch auf, im Glauben, selbst Teil der "Hunger Games" zu sein...
Dank eines tollen Regisseurs (Gary Ross) wurde dafür gesorgt, dass der Film (recht) nahe den Buchvorlagen verfilmt wurde (nur die blutigen Details hat Hollywood wie immer weggelassen...) und dann ist da auch noch Jennifer Lawrence, die meiner Meinung nach DIE Idealbesetzung für Katniss ist und mich mit ihrer Darstellung wirklich, wirklich inspiriert und beeindruckt hat.
Alles an diesem Film ist toll, von den Darstellern, über den gewaltigen Filmscore bis hin zu den ausdrucksstarken Bilder....ich bin wirklich ein großer Fan, hatte ich das bereits erwähnt?!


Neben Katniss, der Hauptfigur, gibt es in den Büchern einen zweiten, wichtigen Charakter: PEETA.
Peeta ist wie Katniss ein Tribut von Panem und - schwärmschwärm - Bäckersohn.
Also kann er backen. Und Torten dekorieren. Hach, Peeta! <3
Im Buch erzählt Peeta Katniss einmal, dass sie zuhause in der Bäckerei "Apple and Goat's Cheese Tartes" verkaufen.
Heute zeige ich euch ein Rezept zu diesen Tartes, die ich zu Ehren der Kinopremiere der Verfilmung des zweiten "Hunger Games" - Buches gebacken habe.

HAPPY HUNGER GAMES! And may the odds be ever in your favor....
Oder: May the eggs be ever in your flavour!
Oder so ähnlich...

PEETA'S APFEL-ZIEGENKÄSE-TARTES
für 8 - 10 Tartelettes

für den Teig 
200 g Mehl,  
Prise Salz 
2 Päckch. Vanillezucker 
1TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
100 g kalte Butter, in Stückchen
1 Ei
3-4EL kaltes Wasser
 
für die Füllung 
3 - 4 säuerliche Äpfel, am besten Boskoop
1 EL Zitronensaft   
150 g Crème fraîche
1 Ei
60 g Zucker
150 g Ziegenkäse
4-5EL warmer flüssiger Honig

Für den Teig das Mehl mit dem Salz, Vanillezucker und der Zitronenschale mischen, dann die kalten Butterstückchen, das Ei und das Wasser mit den Händen einarbeiten und einen glatten teig kneten.
Den Teig zu einem Ball formen, in Frischhaltefolie einpacken und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
Dann den Teig mit einem bemehlten Nudelholz auf einer ebenfalls bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und kleine Tarteförmchen mit dem Teig auskleiden.
Die Förmchen eine weitere halbe Stunde in den Kühlschrank geben.
Sen Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
Für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und zur Seite stellen.
Die Creme fraiche mit dem Ei und dem Zucker glatt rühren. Den Ziegenkäse in kleine Stücke schneiden.
Die Apfelscheiben auf die Tarteböden legen und mit der Creme fraiche - Mischung übergießen. Frischkäse drüberstreuen und dann ab damit in den Backofen!
Die Tartes für 20 Minuten backen, bis der Ziegenkäse leicht gebräunt und die Teigboden goldbraun gebacken sind.
Den Honig erwärmen und über die warmen Tartes träufeln. 
Die Tartes am besten warm servieren, da schmecken sie einfach am besten.

Diese Tartes sind wahrhaft interessant. Die süße der Äpfel trifft sich mit dem herben Käse...ein Geschmackserlebnis! Erinnert ein wenig an Peeta selbst - der kann ja auch mal supersüß, und dann wieder überraschend grob sein....



Rezept gefunden auf: www.kuechengoetter.de

Veräppelt oder: Apfel-Cranberry-Pie Pops

Wer kennt sie nicht - die bezaubernde Persis?
Ich bin seit langerlanger Zeit süchtig nach neuen keksunterwegs-Posts und lasse mich immer wieder gerne von den tollen Back- und neuerdings auch Pralinenwerken (gepostet von Persis' Liebsten) inspirieren.
Nun läd Persis zu ihrem ersten Blogevent unter dem Motto "Veräppelt".


 Dass ich daran teilnehme, war von Anfang an klar. Lange habe ich dann rumgetüftelt, was ich euch denn zu diesem Motto präsentieren soll.

Keks unterwegs

Es sollte schon was besonderes sein, immerhin gilt es meine persönliche Königin der Süßigkeiten zu beeindrucken!
Eine Mischung aus altbewährtem Rezept, neuen Ideen und ein bisschen Kitsch haben nun zu den APFEL - CRANBERRY - PIE POPS geführt.


Altbewährt, weil ich schon seit Anbeginn meiner Backzeit ganz viel Apple Pie backe. Inspiriert von Jamie Oliver und einem Haufen Äpfeln aus den Gärtnen Tirols wagte ich mich vor etwa fünf Jahren zum ersten Mal an DEN Apple Pie und musste viel, viel lernen, bis ich endlich mal zufrieden war.
Neue Ideen, weil ich mir endlich gemahlene Muskatnuss zugelegt habe und meine klassichen Rosinen durch Cranberries, sowie die Walnüsse durch Pekannüsse ersetzt habe.


Und der Kitsch? Naja - ich hätte auch einfach einen großen Pie backen können.
Aber Pie Pops sind sooooo viel niedlicher, oder?!

Jetzt bin ich ganz verliebt in die Dinger und warte schon sehnsüchtig auf die nächste Gelegenheit, irgendeinen anderen Pie in kleine Pie Pops zu verwandeln...

Diejenigen, die auch bei Persis' Blogevent teilgenommen haben, können jetzt übrigens für vier Favouriten aus sage und schreibe 71 Rezepten abstimmen! Ich würde mich sehr über euer Stimmchen freuen....;)

APFEL - CRANBERRY - PIE POPS
(für ca. 10 - 12 Stück)

für den Pie-Teig
400g Mehl
Prise Salz
2-3EL Zucker
210g sehr kalte Butter, in kleinen Stücken
10EL kaltes Wasser

für die Füllung
4 Boskoop - Äpfel
50g Pekannüsse, gehackt
100g getrocknete Cranberries
1/2TL gemahlene Muskatnuss
3EL brauner Rohrzucker ODER 2EL Rohrzucker und 1EL Zuckerrübensirup

was ihr sonst noch so braucht
große, runde Keksausstecher oder kleine Tartelette-Förmchen
1 verquirrltes kleines Ei
Holzstäbchen (Schaschlikspieße)
Stoff-Geschenksband

Zuerst wird der Teig zubereitet.
Dazu alle Zutaten in einer Rührschüssel entweder mit Küchenmaschine und Knethaken oder mit den Händen zu einem glatten Mürbteig verkneten. Einen Teigball formen und den Ball in Frischhaltefolie einschlagen.
Dann den Teig für mindestens eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und dann in kleine Würfel schneiden.
Die Äpfel mit dem Rohrzucker oder Zuckerrübensirup in einen Topf geben und 5EL Wasser dazugeben. Die Äpfel auf niedriger Stufe vorsichtig erhitzen.
Die Pekannüsse fein hacken und zu den Äpfel geben. Dann Muskatnuss und getrocknete Cranberries dazugeben.
Die Füllung ein paar Minuten lang sanft köcheln lassen, dann das Wasser abgießen und die Füllung zur Seite stellen.

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Den gekühlten Teigball aus dem Kühschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, etwa 10mm dick.
Mit einem großen Keksausstecher oder einer kleinen Tarteletteform Kreise ausstechen. Die Hälfte der Kreise mittig nochmal ausstechen, entweder mit einer kleinen Austechform oder einfach mit einem Messer.
4 - 5 ganze Kreise mit dem verquirrlten Ei bestreichen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Holzstäbchen als "Lollistiele" auf die Kreise legen, dabei die Spitze der Stäbchen an den oberen Rand des Kreises legen, so dass das Stäbchen den Kreis quasi "halbiert". Mit etwas extra Mürbteig fixieren bzw. "ankleben".
Je einen Esslöffel Füllung auf die Kreise legen und dann die ausgestochenen Deckel auf die Kreise legen. Mit den Fingern die Ränder gut festdrücken und den Pie mit der Handfläche sanft flachdrücken.
Die Pies mit Ei bestreichen und ca. 15 Minuten lang goldbraun backen.
Vollständig auskühlen lassen, dann mit dem Dekoband verzieren - und fertig! :)


Die Weisheit des Eis oder: Birnen - Mandel - Küchlein

"Kannst du mir Eclairs machen? Ganz viele?", wurde ich vor zwei Wochen gefragt und natürlich konnte ich nicht Nein sagen. Mein Papa wird immerhin nicht jedes Jahr 50. Äh, 40. Äh, 30...
Inzwischen fülle ich meine Eclairs nur mehr mit selbstgemachter Creme Patissiere, ich finde, die schmeckt einfach intensiver als normaler Vanillepudding. Und die Konsistenz find ich auch besser.
Für diese Creme braucht man aber (für 10 Eclairs) drei ganze Eigelb und durch die hohe Anzahl an Eclairs steigerte sich die Eiweiß-Anzahl dann auch rasch.
Also stand ich plötzlich mit so vielen Eiweiß da, dass ich die Verwertungsidee "ganze ganz viele Macarons" gleich verwarf. Niemand kann so viele Macarons essen.
Wobei - vielleicht wollte ich auch ganz einfach nicht so viele Macarons herstellen...
Und was tut Frau Bäckerin wenn sie ganz dringend ein cooles Rezept für Berge von Eiweiß sucht?


GENAU.
Das gesamte Bücherregal durchforsten.
Welch freudige Überraschung, als ich außgerechnet in meinem neuesten Backbuch die rettende Backlösung fand!
Schon im Sommer wanderte "WHAT KATIE ATE", eines der wunderschönsten Bücher jemals, in meinen Amazon-Warenkorb. Katie Quinn Davies, Australierin mit irischen (!!) Wurzeln schreibt auf ihrem Blog schon lange über Essen und Food-Photography, jetzt gibt es auch endlich ein Buch zum Blog.


Der Aufbau des Buches erinnert mich an die klassischen Jamie Oliver - Bücher, es gibt alle möglichen Kategorien, "Mittagessen", "Drinks", "Salate" und die natürlich von mir favourisierte Abteilung "Desserts".
Die "Friands", wie sie in Katies Rezept heißen, sind eigentlich französische kleine Küchlein, bekannt sind sie aber vor allem in Australien und Neuseeland. Da ich keine Friands-Backform habe, wurden meine Küchlein kurzerhand im Muffinblech gebacken.
Passend zum Herbst wanderten statt Himbeeren (aus dem Originalrezept) Birnen und Mandeln in den saftigen Teig. Passt geschmacklich genauso super dazu.

BIRNEN - MANDEL -KÜCHLEIN
(für 18 Stück)

10 Eiweiß, M
300g zerlassene Butter
175g geriebene Mandeln
350g Puderzucker, gesiebt
100g Mehl, gesiebt
4 - 5 Birnen
50g Mandelstifte

Die Butter schmelzen und zur Seite stellen. Die Birnen schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
Zwei Muffinbleche einfetten  und mit Mehl bestäuben. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Die Eiweiß kurz aufschlagen (nicht steif!), gerade so, dass sie ein wenig schäumen.  Die Mandeln, das Mehl und den Puderzucker auf niedrigster Stufe unterrühren, die Butter ebenfalls vorsichtig einrühren.
Den Teig in die Mulden geben, dabei jede Mulde zu 2/3 befüllen. Birnenstückchen auf den Teig legen und sanft in den Teig drücken. Die Mandelstifte ebenfalls auf den Teig verteilen, aber nicht eindrücken.
Die Küchlein für etwa 20 - 25 Minuten goldbraun backen. Nach der Backzeit ein Stäbchen in die Küchlein stecken, bleibt kein Teig hängen, sind sie fertig.
Die Küchlein komplett auskühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen. Dabei helfen ein Messer und ein Kuchenheber.
Wer eine Silikonbackform hat, kann die gut verwenden, dann lassen sich die Küchlein besser lösen.
Mit Puderzucker bestreuen und am besten warm servieren.


Übrigens: jetzt fängt das mit den sonnenlosen Tagen im schönen Tiroler Land an....meine Kamera weint. Und ich auch. Bei bedecktem Himmel Fotos schießen macht KEINEN Spaß!! :(
Hoffentlich vergeht der Winter schnell....

Der Samstag oder: Hefeschnecken mit Grießpudding und Zwetschgen

Gemeinsam mit Uni- und Herbst-Start kommt auch DER Samstag wieder.
Andere Worte für Samstag sind: Katerauschlaftag, Sofatag, Spaziergangtag, Schlabberhosentag, Serienjunkietag, Extremshoppingtag und Kaffee-und-Kuchen-Tag.


Ich liebe Samstage - und im Herbst hab ich sie auch gerne mal verregnet.
Früher hieß das vor allem IKEA mit der Family, danach Mittagessen PLUS Dessert, Großelternbesuch am Nachmittag und oben drauf wird der Holzofen angefeuert.
Inzwischen haben sich meine Samstage verändert, manchmal verdiene ich ganz brav meine Brötchen, manchmal stürtze ich mich ins Gebirge, aber am liebsten verbringe ich einen kalten, verregneten Samstag zwischen Kuschelsofa und Backofen.


Im Internet surfen, nach Rezepten stöbern, Einkaufslisten kritzeln, gesamte Blogs lesen, einen Teller Pasta essen und - Dank neuem TV-Reciever - auch ENDLICH ohne Ende Jamie Oliver und Enie van de Meiklokjes beim Küchenzauber beobachten.
Ein Mix aus all dem hat mich auf das Rezept des heutigen Backwerks gebracht.
In den letzten Wochen haben Markus vom Blog "Backbube" und Stefanie vom Blog "Zuckerbrot und Saures" mich mit ihren Zwetschgen-Bäckereien so inspiriert, dass eine einzige Folge "Sweet & Easy" ausreichte, um mein faules Hinterteil vom Sofa Richtung Backofen zu erheben.
Mein erster süßer Hefeteig schmeckt himmlisch, das Rezept dazu habe ich auf dem lecker.de - Foodboard gefunden.
Auch zum ersten Mal selbst gemacht habe ich den Grießpudding. Früher gab es den, natürlich selbstgemacht von Mama, bei uns manchmal als Dessert, später wanderte er dann öfters mal vom Supermarktregal in meine Jausenbox. Aber selbermachen ist natürlich immerimmerimmer besser!!
 Den Pudding kann man schon am Vortag zubereiten, es bleibt vermutlich auch ein bisschen Pudding übrig...aber das macht gar nichts, denn der wird bestimmt aufgegessen! ;)


 HEFESCHNECKEN MIT GRIESSPUDDING UND ZWETSCHGEN
(für 12 - 15 Schnecken)

für den Grießpudding 
700ml Vollmilch
1 Pack. Puddinpulver Vanille
70g Weichweizengrieß
60g Kristallzucker

für den Hefeteig
125ml Vollmilch
40g Butter
250g Mehl
50g Feinkristallzucker
1/2 Pack. Vanillezucker
1 kleines Ei
Prise Salz
1/2 Würfel frische Hefe (21g)

6 - 8 reife Zwetschgen
etwas brauner Rohrzucker

Für den Grießpudding das Puddingpulver mit ein paar Esslöffeln der Milch glattrühren, die restliche Milch in einem Topf erhitzen.
Den Grieß mit dem Zucker mischen und kurz bevor die Milch kocht den Topf vom Herd nehmen und die Grieß-Zucker-Mischung einrühren.
Dann das Puddingpulver einrühren und den Topf wieder auf die Herdplatte stellen. Unter Rühren aufkochen lassen, dann bei niedriger Hitze ein paar Minuten lang köcheln lassen, bis der Grieß anzieht. Dann den Pudding abkühlen lassen.

Für den Hefeteig die Milch mit dem Butter in einen Topf geben, vorsichtig erhitzen und die Butter schmelzen lassen.
Mehl, Zucker, Vanille, Ei, Salz und die zerbröckelte Hefe in eine Schüssel geben.
Die Milch vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und dann in die Schüssel geben.
Wer einen Standmixer mit Knethaken hat, der darf jetzt die Maschine arbeiten lassen, alle anderen fleißigen BäckerInnen müssen jetzt Muskeln zeigen.
Die Masse zu einem glatten Teig verkneten, abdecken und dann mindestens 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Da ich im Herbst keinen "warmen Ort" in meiner Wohnung finden konnte habe ich kurzerhand den Backofen fünf Minuten auf 200°C vorgeheizt, ihn dann wieder ausgeschalten (das dürft ihr nicht vergessen!! ;)) und den Teig dann einfach ins Backrohr gestellt. Das hat wirklich super geklappt, der Teig ging prima auf. Dieser Schritt ist sehr wichtig, also achtet darauf, dass der Teig wirklich aufgegangen ist, bevor ihr ihn weiterverwendet.

Die Zwetschgen in dünne Scheiben schneiden und ein Muffinblech mit Öl oder flüssiger Butter auspinseln.

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Hefeteig dünn zu einem schmalen Rechteck ausrollen.
Dann den Teig mit Grießpudding bestreichen, dabei etwa ein Drittel am kurzen Ende des Rechtecks auslassen.
Den Pudding mit Zwetschgen belegen und zuletzt ein bisschen Rohrzucker über den Belag streuen.

Nun den Teig von der befüllten Seite her fest aufrollen. Die Rolle etwas in die Länge ziehen, dann mit einem scharfen Messer in 1 - 2 cm dicke Scheiben abschneiden.
Die Scheiben in jeweils eine Mulde des Muffinblechs legen, mit etwas flüssiger Butter bestreichen und dann 15 - 20 Minuten goldbraun backen.

Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Schnecken auskühlen lassen, dann aus den Mulden nehmen.
Die Idee, die Schnecken in den Muffinmulden zu backen stammt aus dem letzten LECKER - Magazin, ich fand die Idee ganz interessant, aber man kann die Schnecken natürlich auch auf ein Backblech legen und so backen.
Wer möchte, kann die Schnecken dann noch mit Zuckerguss überziehen....schmeckt einfach wahnsinnig lecker, die Kombination aus fluffigem Hefeteig, fruchtigen Zwetschgen und Zuckerguss....


Schneeflöckchen oder: Raffaello - Cupcakes

Als Donnerstagabend zwei Blech supersaftige Küchlein im Ofen und eine weiße Schokoganache im Kühlschrank darauf warteten, zu umwerfend leckeren Raffaello-Cupcakes zu werden, erreicht mich eine verstörende Nachricht.


Den ganzen Tag über hatte es geregnet und ich hatte mich in meine Wohnung verkrümmelt: Vorhänge zu, Backofen und Kerzen an, Youtube spielte eine Ella Fitzgerald und Peggy Lee - Playlist und es schien gerade ein perfekter Abend zu werden, als meine Facebook - Freunde mich plötzlich mit ihren Statusmeldungen aus dem kuschligen Träumchen rissen.
Aus dem Regen war Schnee geworden. Und eben jener Schnee machte keine Anstalten, sofort wieder zu schmelzen.
Er blieb liegen.
Und wurde sehr, sehr schnell mehr.
 

Schnee im Oktober ist eigentlich nichts ungewöhnliches in Tirol, doch meistens trifft es uns ein, zwei Wochen später als dieses Mal - und für gewöhnlich bekommen wir davor auch eine Portion wunderschönen, bunten Herbst ab.
Der fiel heuer irgendwie sehr kurz aus.
Zu all dem kamen mit dem freitäglichen Tageslicht auch die Auswirkungen des ersten Schnees zum Vorschein: keine Zugverbindungen, rutschige Straßen, Gehwege voller Äste.
Und das Schlimmste: der Schnee hat nicht nur mein Gemüsebeet geschockfrostet, es hat auch den ELF (!) Jahre alten, wunderschönen Essigbaum im Garten meiner Eltern getötet. Der Baum ist unter der Last des Schnees einfach umgefallen.
Das gab mir den Rest.
Ich habe diesen Baum geliebt!


Es blieb mir gar nichts andres übrig, als mit zusammengebissenen Zähnen "Schneeflöckchen, Weißröckchen" zu summen, viele Cupcakes zu futtern und leise Abschied vom Essigbaum zu nehmen.
Die Ironie, dass meine Raffaello - Cupcakes den Schneeflocken da draußen ein wenig ähneln, ist übrigens wieder mal sehr, sehr typisch.
Leider kann ich sie nicht hassen, da sie wirklich unglaublich gut waren.
Das Rezept für den Cupcaketeig stammt von Renate Gruber ("130g Liebe") und hat mich wieder mal voll überzeugt: die Nussküchlein waren total saftig und geschmacklich top!
Wie immer empfiehlt es sich, die Ganache für das Frosting mindestens 8h (ideal wäre über Nacht) vor der Verwendung zuzubereiten, da sie sonst nicht fest genug wird, um auf die Cupcakes gespritzt zu werden.


RAFFAELLO CUPCAKES
(für 12 Cupcakes)

für den Teig
130g Butter, Raumtemperatur
1TL Vanillezucker
1TL Zitronenzesten
4 Eier, M
130g Feinkristallzucker
Prise Salz
70g Mehl
100g geriebene Mandeln
40g geriebene Haselnüsse
12 Raffaellos

 für das Ganache - Frosting
100ml Sahne
200g weiße Kuvertüre
geröstete Mandelsplitter
Kokosflocken

Mindestens acht Stunden im Voraus die Ganache zubereiten.
Dazu die Kuvertüre klein hacken und die Sahne in einem kleinen Topf vorsichtig erhitzen.
Kurz bevor die Sahne zu kochen beginnt, den Topf vom Herd nehmen, die Kuvertüre zur Sahne geben und dann gut umrühren. Wenn die Masse glatt ist, für mindestens acht Stunden bei Raumtemperatur auskühlen lassen.
Für die Cakes den Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit Förmchen auskleiden.
Die Butter mit dem Vanillezucker und der Zitrone hell aufschlagen, das heißt soviel wie: die Butter mindestens 4 - 5 Minuten mit dem Mixer kräftig rühren, so wird sie fluffig und hell.
Dann die Eier trennen und die Eigelb einzeln zur Buttermischung eben, nach jedem Eigelb die Masse gründlich mixen.
In einer zweiten Schüssel die Eiweiß mit dem Feinkristallzucker und dem Salz zu einem schmierigen Schnee schlagen. Also wieder ran an den Mixer, die Eiweiß müssen ebenfalls 4 - 5 Minuten, vielleicht auch länger!,  fest geschlagen werden, bis der Schnee halbwegs fest ist.
Dieses Rezept benötigt kein Backpulver, deshalb wird hier viel gemixt. Bedeutet zwar mehr Arbeit, man wird aber mit supersaftigen Cakes belohnt!! Also bloß nicht zu früh aufgeben...
Nun das Mehl mit den Mandeln und Haselnüssen unter die Butter-Eigelb-Masse heben. Vorsichtig und langsam arbeiten.
Zuletzt den Eischnee ebenfalls unterheben, wieder vorsichtig und langsam arbeiten. Je sachter man hier arbeitet, desto fluffiger wird später das Küchlein!
Den Teig sofort in die Förmchen füllen, die Förmchen sollten dabei zu 2/3 voll sein. Je ein Raffaelllo in den Teig drücken und darauf achten, dass es völlig von Teig bedeckt ist.
Den Backofen auf 160°C reduzieren, das Blech in den Ofen geben und dann einen Kochlöffel in die Ofentür klemmen, so dass die Cupcakes bei "offenem Zug" backen können.
Nach zwanzig Minuten die Cupcakes checken. Einen Zahnstocher in die Cakes stecken (diesmal NICHT in die Mitte, denn da ist ja das Raffaello....). Bleibt kein Teig hängen, sind die Cakes fertig!
Die Cupcakes vollständig auskühlen lassen.

Die Ganache mit dem Handmixer zwei bis drei Minuten hell fluffig aufschlagen und in einen Spritzbeutel mit geschlossener Sterntülle füllen.
Für zehn bis fünfzehn Minuten in den Kühlschrank geben und dann die Cupcakes mit der Ganache frosten.
Mit gerösteten Mandelsplittern und Kokosflocken dekorieren.


Der Oktoberfestrausch oder: Schoko-Cupcakes mit Deutscher Buttercreme

Warum genau ich heute im Rausch bin, muss ich jetzt erstmal erklären.
Es ist NICHT wegen dem Oktoberfest, denn auf besagtem Feste bin ich trotz geographischer Nähe noch nie gewesen. Ich besitze (noch!) kein Dirndl, könnte mir niemals einen Liter Bier um 10 Euro leisten und bin zudem auch ganz untalentiert, was Flechtfrisuren angeht.... ich bin also einfach noch nicht bereit fürs Fest.


Der Rausch betrifft auch nicht unbedingt den Oktober, denn wegen dem bekomme ich aus zwei Gründen gleich mal eine Runde Gänsehaut.
Erstens - weil's kalt ist.
Und zweitens, weil Oktober wieder mal SCHULBEGINN bedeutet....und heuer somit auch Endspurt.
Ich starte in mein letztes Ausbildungsjahr und bin einerseits unglaublich gespannt und andererseits unglaublich panisch.
Gibt es ein Leben nach dem Studium?!? Man weiß es nicht...

Der Rausch bezieht sich eigentlich auf die Motto -Cupcakes, die ich letzte Woche backen durfte.
Ich LIEBE es, nach einem Motto zu backen. Da kann man sich so herrlich kreativ ausleben :)
Den meisten Spaß hatte ich mit dem Royal Icing, mit dem ich die kleinen Lebkuchenherzen verziert habe. Es war meine erste Royal Icing - Erfahrung und ich fühlte mich sofort in die Malstunde im Kindergarten zurückversetzt....Kekse anmalen, wie toll ist das denn???
Mir reichten die paar Mini-Lebkuchen nicht aus und so hab ich kurzerhand eine Packung Butterkekse dazu auserkoren, Opfer meines neuen Pinsel-Sets zu werden.
Die Ergebnisse waren eher mittelmäßig, auch der Umgang mit Royal Icing will gelernt sein....aber das wird schon noch ;)


Die Cupcakes waren für eine Oktoberfest-Büroparty und ich habe diese Gelegenheit genutzt, gleich mal ein neues Rezept auszuprobieren: Deutsche Buttercreme.
Die passt nicht nur geschmacklich, sondern auch namentlich zum Oktoberfest.
Dieses Rezept stammt von Nina und ich habe es in abgeänderter Form schon mal HIER probiert.
Der Pudding für die Buttercreme sollte am Vortag zubereitet werden.


SCHOKO - CUPCAKES
(für 12 - 14 Stück)
240g Zucker
2 Eier
80g Butter, Raumtemperatur
200g Mehl
40g Kakao
1EL Backpulver
1/4TL Salz
240ml Milch

Den Backofen auf 180°C vorheizen und ein Muffinblech mit Förmchen auslegen.
Die Butter mit dem Zucker, Mehl, Kakao, Backpulver und Salz zu einer sandigen Masse mixen.
Die Eier mit der Milch verquirrlen und die Hälfte davon zur Mehlmischung geben.
Gut mixen, Teigreste von den Schüsselwänden kratzen und dann den Rest der Eier-Milch-Mischung dazugeben und alles so gut miteinander verrühren, dass eine glatte Masse entsteht.
Die Förmchen zur Hälfte mit dem Teig befüllen. Da dieser Teig sehr aufgeht, reicht das aus.
Nun die Cakes für etwa 20 Minuten backen. Wenn man ein Stäbchen in die Cakes steckt und es bleibt kein Teig daran kleben, sind sie fertig gebacken.
Die Cupcakes vollständig auskühlen lassen.

DEUTSCHE BUTTERCREME
(als Topping für 12 - 14 Cupcakes)

500ml Vollmilch
3-4EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
50g Maisstärke
3EL Puderzucker
250g Butter, Raumtemperatur

Den Pudding am besten einen Tag vor der Zubereitung und Verwendung der Buttercreme zubereiten.
8 EL der Milch  mit dem Zucker, Vanillezucker und der Maisstärke in einer Tasse glattrühren. Die restliche Milch in einem Topf aufkochen lassen, dann den Topf vom Herd nehmen und die Maisstärke-Mischung in die heiße Milch rühren. Den Topf wieder auf den Herd stellen und den Pudding unter Rühren nochmal aufkochen lassen.
Den Pudding in eine Schüssel geben und ein Stück Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bildet.
Den Pudding kühl stellen, aber dann gleichzeitig mit der Butter früh genug zur Weiterverwendung aus dem Kühlschrank nehmen, denn diese beiden Zutaten müssen beim Zusammenrühren Raumtemperatur haben.
Am nächsten Tag die zimmerwarme Butter mit dem Puderzucker hell und cremig schlagen und dann den Pudding esslöffelweise einrühren.
Die Creme ein bis zwei Minuten kräftig mixen, bis eine homogene Masse entstanden ist.
Die Creme eventuell noch einmal kurz kühl stellen.

Da ich mit dem Rezept für die Mini - Lebkuchen nicht zufrieden war, werde ich es euch auch nicht weitergeben ;) Ich vertröste euch da auf die Weihnachtszeit, da werde ich dann ein gelungenes Rezept posten.
Auch einen Post über Royal Icing bleibe ich euch schuldig, dazu fehlen mir noch ein paar schöne Fotos...


How I Met The Sumbitches oder: Erdnussbutter - Schoko - Karamell - Cookies

Etwas verspätet hat sich meine kleine Welt vor vier Jahren für immer verändert:
Ich wurde (wortwörtlich) über Nacht zum Fan der Serie "How I Met Your Mother" und seit diesem Tag ist ein Dienstag kein Dienstag mehr, sondern "DerTagandemdieneueFolgeimInternethochgeladenwird".
Bereits seit 2005 flimmert die für mich coolste Gang der Welt über die Fernsehbildschirme und ich habe mit Sicherheit jede einzelne Folge mindestens drei Mal gesehen. Ich gebe zu, ich scheine hier mit einem kleinen Suchtproblem zu kämpfen.
Nach wirklich langem Warten erhaschten wir Zuschauer am Ende von Staffel 8 endlich endlich einen Blick auf Ted's Zukünftige und da ich mir die Folgen immer auf Englisch ansehe, habe ich nun bereits die ersten drei Folgen von Staffel 9 gesehen.
Achtung Spoileralarm, ich lass hier jetzt eine kleine Bombe platzen.





SHE. IS. AWESOME.
Trotz anfänglichem Weißnichtsogenau mag ich "The Mother" wirklich gern, sie ist süß, sie ist nett, witzig, klug und Ted auf jeden Fall so richtig gewachsen.
Und - sie bäckt.
Es war sehr schwierig, im Laufe der 8. Staffel Ted's "Victoria" gehen zu lassen, denn die Gute war von Anfang an meine Favouritin. Warum wohl?! Sie war BÄCKERIN!!
Umso mehr erfreut es mich, dass die Mutter auch einen Hang zum Backofen zu haben scheint.
In den ersten beiden Folgen der 9. Staffel bäckt sie nämlich Kekse.
Und nicht nur irgendwelche Kekse.
SUMBITCHES.
Das ist die Kurzform für "Sons of Bitches."


Die heißen so, weil sie echt fies sind .... also ungeheuerlich kalorienreich. Und lecker.
Immerhin verbergen sich Schoko, Erdnussbutter UND Karamell in diesen Keksen.
Ich musste sie einfach nachbacken.
Einmal Fan, immer Fan.

SUMBITCHES a la Mrs. Mosby

für ca. 20 Stück

85g Butter, Raumtemperatur
55g brauner Rohrzucker
50g Feinkristallzucker
1 kleines Ei
1TL Vanilleextrakt / 1/2 Päckch. Vanillezucker
90g Erdnussbutter, chrunchy
130g Mehl
1/4TL Natron
kleine Prise Salz
80g Vollmilchschokolade
8 - 10 Karamellen (weiche Karamell-Bonbons)

Die Schokolade und Karamellen in kleine Stückchen schneiden.
In einer Schüssel die weiche Butter mit den Zuckern cremig hell aufschlagen.
Die Erdnussbutter dazugeben und gut einrühren.
Nun das Ei und die Vanille dazugeben. Gründlich mixen.
In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Natron und Salz gut vermischen, dann die Mehl-Mischung in die Butter-Ei-Mischung rühren.
Die Schoko- und Karamellstückchen zur Masse geben, alles nochmal gründlich verrühren und dann den Teig für zwanzig Minuten kühl stellen.
Inzwischen den Backofen auf 150°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
Wenn der Teig halbwegs fest ist, kleine Kugeln formen (etwa 2,5 cm groß) und die Bällchen aufs Backblech legen. Dann eine Gabel befeuchten, in Zucker tauchen und die Bällchen mit der Gabel flach drücken. Die Gabel immer wieder befeuchten und im Zucker wenden.
Die Cookies nun für 10 - 15 Minuten backen, bis die Ränder gebräunt, die Cookies innen aber noch eher weich sind.
Die Cookies samt Backpapier sofort vom Backblech nehmen und auskühlen lassen.



Grundrezept für Erdnussbutter-Cookies gefunden auf www.joyofbaking.com

Das Ego - Backwerk oder: Schoko - Brownies

Von Anfang an habe ich am liebsten nicht nur für mich, sondern für meine Mitmenschen gebacken.
Klar macht es Freude, einen Cupcake zu verspeisen, aber ihn zu verschenken finde ich noch viel, viel besser. Mein Motto lautet nicht umsonst "Baking is Love".
Nie hätte ich gedacht, dass ich mal mein eigenes Motto und im selben Moment auch all meine guten Vorsätze so hintergehen würde, wie neulich.


Mit dem Sommer endete auch mein Sommerjob und als kleines Abschiedsgeschenk habe ich für meine lieben Mitarbeiterinnen Schoko-Brownies gebacken.
Das Rezept dazu wurde mir von einer Freundin empfohlen, sie nannte es "das beste Brownierezept EVER". Gefunden hat sie es bei "Smitten Kitchen".
Nun denn, ich mach mich also ans Backen.
Sehr easy, sehr schnell, Brownies sind wirklich immer eine gute Geschenksidee.
Während die Kleinen im Backofen bräunen mache ich mich an die Verpackungsvorbereitungen und versinke so tief im Bastelwahn, dass ich erst nach etwa 20 Minuten verstört aufschrecke.
Es riecht in meiner Wohnung.
Und zwar KÖSTLICH.
Die Brownies sind beinahe fertig und lassen mich das spüren. Und eben riechen.
In meinem Kopf gehe ich kurz die Anzahl der Mitarbeiterinnen und die Anzahl der Brownies durch.
Hm.
Geht sich grade so aus.
Dann kommt der nächste Schwung Schokoduft aus der Küche und ich hole das Blech erstmal aus dem Ofen.
Sieht klasse aus.
Noch ist es ein Riesenbrownie, der auskühlen muss.
Also setze ich mich wieder aufs Sofa, drehe eine Runde Däumchen, ignoriere den betörenden Duft und warte.
Etwas später beschließe ich, dass ich den Riesenbrownie kosten muss.
Man kann ja nix verschenken, wenn man nicht weiß, ob es irgendwie gut ist.
Also hole ich mir einen kleinen Teelöffel und koste ein Stückchen vom äußersten Brownieaußenrand.
Und koste nochmal.
Dann hole ich mir einen großen Löffel und futtere den halben Brownie.
Meine Mitarbeiterinnen habe ich eiskalt vergessen.
Dieser Riesenbrownie gehört mir, kapiert?
MIR ALLEIN.
Das schlechte Gewissen meldet sich etwa zur gleichen Zeit wie mein Magen, der diesen Schokoschock nicht gewöhnt ist und verzweifelt versucht, einen Kilo Brownie zu verdauen.
Also stelle ich mich beschämt nochmal in die Küche, backe einen zweiten Riesenbrownie, zerstückel und verpacke ihn so schnell es nur geht, wische mir die Krümel aus dem Gesicht und verlasse erhobenen Hauptes meine Wohnung Richtung Arbeitsplatz.


SCHOKO BROWNIES von Smitten Kitchen

85g Zartbitterschokolade, in Stückchen
115g Butter, weich
265g Feinkristallzucker
2 Eier, M oder L
1/2 Pck. Vanillezucker
Prise Salz
85g Mehl

Den Backofen auf 180°C O&U-Hitze vorheizen und eine eckige Auflaufform oder ein tiefes Backblech einfetten. Mit Backpapier auslegen und zur Seite stellen.
Die Schokolade zusammen mit der Butter überm Wasserbad schmelzen, bis sie Masse fast klumpfrei ist. Dann von der Herdplatte nehmen und so lange rühren, bis die Masse glatt ist.
Die Schoko-Butter-Mischung in eine größere Schüssel umfüllen und dann Zucker, Eier (einzeln), Vanillezucker und Salz einrühren. Zuletzt das Mehl unterheben und die Masse kurz glatt rühren.
Nun den Teig in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen und für 25 bis 30 Minuten backen.
Mit dem Stäbchentest (einen Zahnstocher oder ein kleines Holzstäbchen in die Mitte des Brownies stechen) lässt sich gut feststellen, ob der Brownie fertig gebacken ist. Es sollten keine Teigreste am Stäbchen hängen bleiben.
Nun den Brownie vollständig auskühlen lassen und dann mit einem schwarfen Messer in kleine Stücke schneiden.
Wer möchte, kann die Brownies gleich so servieren, man kann sie aber auch mit Staubzucker, Ganache oder ähnlichem dekorieren.


Corse, part III oder Eclairs au Chocolat

So ganz mag ich es nicht wahrhaben, ich ich befürchte, dass ich mich mit diesem Post wohl vom heurigen Sommer verabschieden muss.
Eigentlich kämpfe ich immer bis zum bitter(kalten) Ende und hüpf auch dann noch in Sommerkleid und Sandalen rum, wenns einfach nicht mehr gut is.
Die jährliche Oktober-Angina sollte mich eigentlich nicht überraschen.
Aber mit all diesen Äpfeln, Birnen, Kastanien, Nüssen und waswasichnoch, die nur darauf warten, endlich auch mal beachtet zu werden, fällt der Abschied wohl gar nicht mehr soooooo schwer.
Mein Lieblingssommerkleid wird trotzdem noch mal getragen.
Und ich weigere mich, Kürbis zu essen.
Und meine Winterboots schmolle ich auch noch eine Runde an.

Danach kann er meinetwegen kommen, der Herbst.


ABER.
Zuerst gibt's noch Teil 3 der kulinarischen Korsikareise und obwohl dieser Teil der wohl am wenigsten korsische ist, IST er korsisch. Basta. Eclairs sind zwar eher Festland-französisch und deren Innenleben, eine schokoladige Creme Patissiere auch, trotzdem sind sie auch überall auf Korsika zu finden.
Wobei: jetzt sind's ein paar weniger. Hab viele gegessen.
Excusez moi :)



ECLAIRS AU CHOCOLAT
(für ca. 10 Eclairs)

für den Brandteig 
75g Butter
200ml Wasser, heiß
125g Mehl, gesiebt
3 Eier, M 

für die Creme Patissiere Chocolat
250ml Milch, am besten mit hohem Fettgehalt
1 Vanilleschote
40g Zucker
3 Eigelb, Größe L
10g Mehl
10g Speisestärke
3EL Kakaopulver ungesüßt
 
für die Glasur
100g Vollmichkuvertüre

Am Vortag oder ein bis zwei Stunden im Voraus wird die Creme zubereitet.
Dazu die Vanilleschote auskratzen, das Mark mit der Milch in einen kleinen Topf geben und leicht erhitzen.
Währenddessen Zucker, Eigelb, Maisstärke und Mehl in einer Schüssel einige Minuten lang hell aufschlagen.
Kurz bevor die Milch zu kochen beginnt, den Topf vom Herd nehmen und die Milch in einem dünnen Strahl in die Ei-Zucker-Masse rühren.
Kräftig umrühren, dann die Creme wieder in den Topf geben und aufkochen lassen. Ständig rühren, damit die Creme nicht anbrennt.
Zuletzt das Kakaopulver gründlich einrühren und die Creme in einer abgedeckten Schüssel kühl stellen. Luftdicht verpackt und im Kühlschrank hält die Creme auch gut drei Tage.

Für den Brandteig den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
In einem großen Topf die Butter mit dem Wasser erhitzen. Wenn die Butter geschmolzen ist, den Topf vom Herd nehmen und das gesiebte Mehl dazugeben.
Mit einem Kochlöffel so lange schlagen, bis eine glatte Masse entstanden ist. Das dauert ein bisschen und geht auch kräftig in die Oberarme....
Dann die Eier einzeln dazugeben und den Teig wieder kräftig schlagen, bis die Masse sich leicht vom Topfboden lösen lässt und glänzt.
Den Teig in einen Spritzbeutel füllen, ein großes Stück der Spitze abschneiden (oder eine große Lochtülle verwenden) und Brandteig-Streifen aufs Backblech spritzen.
Das Ende des Teigstreifens mit einem scharfen Messer von der Tülle abschneiden und Unebenheiten mit etwas warmem Wasser flach drücken.
Die Eclairs für 20 - 25 Minuten oder bis sie goldbraun sind backen.
Ich fülle meine Eclairs immer mit einem Spritzbeutel und steche aus diesem Grund gleich nachdem sie aus dem Ofen gekommen sind mit einem Kochlöffelstiel zwei bis drei Löcher in die obere Seite der Eclairs.
Dann lasse ich sie vollständig auskühlen.


Nun die Kuvertüre überm Wasserbad schmelzen.
Die Creme Patissiere in einen Spritzbeutel mit spitzer Tülle füllen und die Eclairs mit Creme füllen.
Dazu die vorher gestochenen Löcher benutzen.
Die Löcher mit etwas Kuvertüre schließen und dann die gesamte Oberfläche der Eclairs mit Kuvertüre bestreichen.
Die Kuvertüre im Kühlschrank fest werden lassen.

Wenn die Eclairs gekühlt aufbewahrt werden, kann man sie auch am Folgetag noch bestens genießen. :)



Und nun, meine Damen und Herren, ONE LAST TIME: lasst uns gemeinsam eine Runde schwimmen gehen und dem Sommer Bybebye sagen. Er kommt wieder. Und wir werden bereit sein. Aber sowas von.



Corse, part II oder Macarons avec Figue

Als ich vor drei Wochen mit diesem hammertollen Song im Ohr beim Brainstormen für meine "Corse"-Reihe am Strand lag, verbrachte ich etwa eine halbe Stunde lang mit folgendem Gedanken:
MACH ICH MACARONS - ODER NICHT?


Eigentlich  hatte ich bereits am zweiten Urlaubstag eine Packung Mandelpulver besorgt und eigentlich bin ich den Macarons gegenüber seit der letzten Sause gar nicht mehr sooo negativ eingestellt, aber die kleinen Dinger sind halt doch tricky und ein missratenes Blech bringt mich immer wieder mal zum heulen.



Trotzdem kamen die Macarons auf die Liste und kaum war ich wieder zuhause, waren die Bedenken auch über Bord geworfen. Ich bin momentan in großer Backlaune und überraschend mutig dazu ;)
ZUM GLÜCK.
Dieses Blech Macarons zählt zu meinen erfolgreichsten. Es IST das ERFOLGREICHSTE.
Denn alle, wirklich alle Macarons wurde genau so, wie sie sein sollten: schön beige Farbe, mit Füßchen, genau richtig gebacken.
Mensch, hab ich mich gefreut, ihr werdet es mir nicht glauben!


Dass ich Macarons mit Feigen kombinieren wollte, war mir auch schnell mal klar, denn immerhin sind wir hier ja beim kulinarischen Korsika-Kurztrip.
Korsika riecht sehr oft nach Feigen.
Es riecht auch nach Myrte und Eykalyptus und Meer und manchmal auch nach Jet-Ski-Benzin.




Zu meiner Freude hab ich dann auch festgestellt, dass in meinem Lieblingsreformhaus jetzt eine supernette Französin arbeitet, die hat dank meiner Shoppingliste gleich mal erkannt, dass ich "korsische Spezialitäten" backen möchte und mir dann auch empfohlen, mit frischen Feigen zu arbeiten und nicht den fertigen Fruchtaufstrich zu nehmen.
Der Obst- und Gemüsehändler um die Ecke hatte auch noch ein paar reife Feigen übrig, also hab ich mich mit solch einer guten Laune ans Backen gemacht, dass diese Macarons einfach toll werden mussten.
Positive Energie in der Küche, das ist wohl echt die beste Zutat überhaupt :)



Was ich noch immer nicht so ganz verstehe: das Macaron-Rezept, nach dem ich wieder gebacken habe, pfeift auf die zwei wichtigsten Macaron-Regeln, die es gibt:
- das Eiweiß muss 24 Stunden alt sein
- die Macarons müssen 30 Minuten trocknen, bevor sie in den Backofen wandern

Hab ich nicht gemacht.
Hat trotzdem geklappt.
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Nun denn, ihr kennt das Rezept ja eigentlich schon aus früheren Posts (wobei ich es heute ein wenig "perfektioniert" habe), ich schreib's trotzdem nochmal auf. Weil's so gut ist :)

MACARONS AVEC FIGUE
für ca. 8 Stück

für den Teig
50g Puderzucker
37g geschälte, gemahlene Mandeln
1 großes Eiweiß, Raumtemperatur - am besten 37g
37g Zucker

für die Füllung
2 frische, reife Feigen

Den Backofen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und mit Bleistift 16 Kreise (Durchmesser 3-5cm) aufzeichnen. Der Abstand zwischen den Kreisen sollte ca. 3cm sein. Ein zweites Backpapier auf das erste legen, das macht ihr deshalb, damit der Bleistift später nicht auf die Macarons abfärbt.
Ihr könnt aber auch eine Vorlage ausdrucken und die dann einfach unter's Backpapier legen.
Nun die Mandeln und den Puderzucker zu sehr feinem Mehl mahlen, wenn möglich mit einer Küchenmaschine, ansonsten kann man das auch mit dem Mörser machen. Danach das Mandel-Zucker-Pulver nochmal sieben, damit die groben Körnchen nicht in die Macarons wandern.
Das Eiweiß sehr steif schlagen und den Zucker langsam einrieseln lassen. Wenn das Eiweiß so fest ist, dass Spitzen entstehen, die Mandel-Zucker-Masse Löffel für Löffel mit einer Spachtel oder einem Kochlöffel unterheben.
Einen Spritzbeutel (mit Lochtülle oder abgeschnittener Spitze) mit der Masse befüllen und dann die Masse senkrecht in die Mitte der Kreise auf dem Backpapier spritzen. Die Kreise sollten gleichmäßig gefüllt sein, die Masse dehnt sich beim Backen kaum aus. Nun das Blech mehrmals auf die Arbeitsfläche klopfen, damit die Macarons flach werden und eventuelle Luftblasen aufplatzen.
Die Macarons ca. 20 Minuten lang backen und dabei gut aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden.
Die Feigen schälen und den Fruchtkern mit einem Löffel zu einem feinen Mus zerdrücken.
Wer sich unsicher ist, wann die Macarons fertig sind, kann versuchen, eines vom Blech zu heben, falls es kleben bleibt, brauchen die Macarons noch ein wenig.
Wenn die Macarons fertig gebacken sind, lasst ihr sie noch komplett auskühlen, dann könnt ihr beginnen, in etwa gleich große Macarons zu suchen und die beiden Hälften mit einem Teelöffel Feigenmus zusammenzukleben.


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