Julia Mauracher. Powered by Blogger.

Schokoladenguglhupf mit Erdnuss-Cheesecake-Füllung


Guglhupf mit Glasur und ein Stück im Anschnitt


Der erste Guglhupf


Kaum zu glauben, aber wahr: dieser Beitrag ist der allererste "große" Guglhupf auf meinem Blog.
Mini-Guglhupfs findet ihr hier ohne Ende - sogar vegan.
Ob mit Kürbis, als Oster-Geschenk oder ganz klassisch marmoriert, mein Blog hat genügend Guglhupfs zu bieten.
Von den Petit Fours ist der Mini-Guglhupf auch meine liebste Sorte. Die Grundrezepte sind super einfach, mit der Mini-Guglhupfform aus Silikon auch für Anfänger leicht zu backen und als Geschenk, Hochzeits-Goodie oder für den Dessert-Teller einfach unschlagbar.

Whisky-Pralinen aus Milchschokolade mit Pekannüssen und Rauchsalz

ein Glas Whisky und viele Pralinen

Geschenke aus der Backstube

Weihnachten ist vorbei, aber Geschenke kann man das ganze Jahr über machen. Vor allem Pralinen, die eignen sich auch als perfektes Mitbringsel, als kleine Aufmerksamkeit für die Arbeitskollegen oder als ein süßes Dankeschön für die Nachbarn, die mal wieder die Blumen gegossen haben.
Die Auswahl an Sorten ist unendlich - nicht nur die Schokolade, auch die Füllung bestimmt den Geschmack und lässt sich auf einzelne Personen perfekt abstimmen.
Neulich habe ich zum Beispiel erfahren, dass mein Papa Whisky mag. Keine Ahnung, wieso das jahrelang an mir vorüber ging. Die Whisky-Praline wäre also total passend für ihn. 
Mein Freund liebt dunkle Schokolade und isst am liebsten eine pure Schokobombe aus Sahne und Zartbitterschokolade. 
Ich liebe es, bei der Pralinenproduktion auf die Vorlieben der Beschenkten einzugehen und sie mit einer kleinen Praline glücklich zu machen.



Croissants aus selbstgemachtem Plunderteig

Halbes Croissant mit Johannisbeermarmelade








Übung macht den Meister


Ein Sprichwort, dem man ganz schön oft im Alltag begegnet.
Zurecht, wie ich für mich festgestellt habe - immer und immer wieder.
Am intensivsten aber - wie sollte es anders sein - während meines Vorbereitungskurses auf die Meisterprüfung im Konditor-Handwerk.
Als jemand der bereits in den verschiedensten Branchen tätig war und sich überall zurechtgefunden hat, war es eine sehr bittere Erkenntnis, dass Wille, Leidenschaft und Mut mich in dieser Branche nicht dorthin bringen werden, wo ich am Ende sein möchte.
Ich bin 2015 als komplette Anfängerin in die Gastronomie eingestiegen und habe innerhalb eines Jahres mein Wissen in Gebieten wie Wein, Käse und Kaffee stark vertieft, mich an Anweisungen gehalten, die "Angst" vor einem Service verloren und gelernt, mich einzufügen.
Am Ende war ich in einem Restaurant tätig, das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde.
Irgendwie dachte ich wohl, dass das in der Konditorei auch so laufen wird.
Die Liebe bringe ich mit, ein paar Torten habe ich in meinem Leben bereits gebacken und ich habe keine Furcht davor, die Geschichte des Mehlkorns oder eine gesamte Zucker-Tabelle auswendig zu lernen.
Bereits während der ersten Praxisstunde in Linz wurde mir aber klar: das wird nicht reichen.
Wer einer preisgekrönten Konditorin mal auf die Hände geschaut hat und sich danach wieder den eigenen Händen widmet, den verlässt erstmal der Mut.

Nach dem ersten Zweifel habe ich aber relativ schnell festgestellt, dass anders als in meinen vergangenen Berufen hier nicht nur das Verständnis der Materie, sondern vor allem eines wichtig ist: Übung.
Wer fünftausend Hefezöpfe geflochten hat, der kann es.
Aber bis man mal die fünftausend Hefezöpfe geflochten hat, vergeht einiges an Zeit.

Saftiges Vollkornbrot mit Walnüssen

Angeschnittener Laib Brot


Ein guter Start ins neue Jahr


Von Neujahrsvorsätzen halte ich nichts. Meistens nimmt man sich ohnehin viel zu viel und sehr unrealistische Veränderungen vor, die man auch ohne ein neues Jahr starten hätte können. Hat man aber nicht. Weil es vielleicht einfach nicht zu einem passt oder weil man sich zu sehr verbiegen müsste.
Deshalb nehme ich mir seit Jahren immer nur einen kleinen Vorsatz mit ins neue Jahr:
ich nehme mir vor, im neuen Jahr in jeder Situation, in der ich auf die Probe gestellt werde, mutig zu handeln und über meinen Schatten zu springen.
Das ist ein Vorsatz, den man wirklich ohne Probleme bewältigen kann und dafür muss man sich nicht verändern oder Gewohnheiten abgewöhnen.
Ich entscheide in jeder Situation neu und individuell, wie ich reagieren möchte, wie mutig ich sein kann und ob ich mich auch wirklich wohl fühle. 
No strings attached - Vorsätze sind immerhin auch keine Regeln oder festgeschriebene Gesetze.
Wie geht ihr mit diesem Thema um? Habt ihr Vorsätze? Hilft euch der Jahreswechsel dabei, alte Gewohnheiten abzulegen und neue Dinge zu starten?

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