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Banana Bread mit Karamell und gerösteten Pekannüssen

Banana Bread von oben und Karamellsoße

Vorbilder


Jeder von uns hat Vorbilder, sie prägen unser gesamtes Leben.
Manchmal können sie uns aber auch vom Weg abbringen und uns nach Zielen streben lassen, die wir nicht erreichen können oder eine Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben hervorrufen.
Ich selbst gehöre zu den Menschen, die sich ziemlich schnell vom Weg abbringen lassen. Mein Leben war immer gut. Ich war immer umsorgt, es war immer genug zu essen da, wir konnten viel reisen und ich durfte mir meine Ausbildung immer selbst aussuchen.
Vorbilder zu haben war für mich nicht deshalb gefährlich, weil ich unzufrieden mit meinem eigenen Leben sein musste, sondern weil ich von Tag 1 an wahnsinnig ehrgeizig war.
Ich habe hart daran gearbeitet, diesen Ehrgeiz abzulegen und etwas "Gutes" aus ihm zu machen. Zufrieden mit mir selbst zu sein, inne zu halten und stolz auf alles zu sein, was ich erreicht habe.
Vorbilder sollte nicht da sein, um uns zu zeigen, was wir noch nicht erreicht haben und was alles möglich sein kann, sie sollten einzig und allein für die Motivation da sein.

Schokoladenguglhupf mit Erdnuss-Cheesecake-Füllung


Guglhupf mit Glasur und ein Stück im Anschnitt


Der erste Guglhupf


Kaum zu glauben, aber wahr: dieser Beitrag ist der allererste "große" Guglhupf auf meinem Blog.
Mini-Guglhupfs findet ihr hier ohne Ende - sogar vegan.
Ob mit Kürbis, als Oster-Geschenk oder ganz klassisch marmoriert, mein Blog hat genügend Guglhupfs zu bieten.
Von den Petit Fours ist der Mini-Guglhupf auch meine liebste Sorte. Die Grundrezepte sind super einfach, mit der Mini-Guglhupfform aus Silikon auch für Anfänger leicht zu backen und als Geschenk, Hochzeits-Goodie oder für den Dessert-Teller einfach unschlagbar.

Whisky-Pralinen aus Milchschokolade mit Pekannüssen und Rauchsalz

ein Glas Whisky und viele Pralinen

Geschenke aus der Backstube

Weihnachten ist vorbei, aber Geschenke kann man das ganze Jahr über machen. Vor allem Pralinen, die eignen sich auch als perfektes Mitbringsel, als kleine Aufmerksamkeit für die Arbeitskollegen oder als ein süßes Dankeschön für die Nachbarn, die mal wieder die Blumen gegossen haben.
Die Auswahl an Sorten ist unendlich - nicht nur die Schokolade, auch die Füllung bestimmt den Geschmack und lässt sich auf einzelne Personen perfekt abstimmen.
Neulich habe ich zum Beispiel erfahren, dass mein Papa Whisky mag. Keine Ahnung, wieso das jahrelang an mir vorüber ging. Die Whisky-Praline wäre also total passend für ihn. 
Mein Freund liebt dunkle Schokolade und isst am liebsten eine pure Schokobombe aus Sahne und Zartbitterschokolade. 
Ich liebe es, bei der Pralinenproduktion auf die Vorlieben der Beschenkten einzugehen und sie mit einer kleinen Praline glücklich zu machen.



Croissants aus selbstgemachtem Plunderteig

Halbes Croissant mit Johannisbeermarmelade








Übung macht den Meister


Ein Sprichwort, dem man ganz schön oft im Alltag begegnet.
Zurecht, wie ich für mich festgestellt habe - immer und immer wieder.
Am intensivsten aber - wie sollte es anders sein - während meines Vorbereitungskurses auf die Meisterprüfung im Konditor-Handwerk.
Als jemand der bereits in den verschiedensten Branchen tätig war und sich überall zurechtgefunden hat, war es eine sehr bittere Erkenntnis, dass Wille, Leidenschaft und Mut mich in dieser Branche nicht dorthin bringen werden, wo ich am Ende sein möchte.
Ich bin 2015 als komplette Anfängerin in die Gastronomie eingestiegen und habe innerhalb eines Jahres mein Wissen in Gebieten wie Wein, Käse und Kaffee stark vertieft, mich an Anweisungen gehalten, die "Angst" vor einem Service verloren und gelernt, mich einzufügen.
Am Ende war ich in einem Restaurant tätig, das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde.
Irgendwie dachte ich wohl, dass das in der Konditorei auch so laufen wird.
Die Liebe bringe ich mit, ein paar Torten habe ich in meinem Leben bereits gebacken und ich habe keine Furcht davor, die Geschichte des Mehlkorns oder eine gesamte Zucker-Tabelle auswendig zu lernen.
Bereits während der ersten Praxisstunde in Linz wurde mir aber klar: das wird nicht reichen.
Wer einer preisgekrönten Konditorin mal auf die Hände geschaut hat und sich danach wieder den eigenen Händen widmet, den verlässt erstmal der Mut.

Nach dem ersten Zweifel habe ich aber relativ schnell festgestellt, dass anders als in meinen vergangenen Berufen hier nicht nur das Verständnis der Materie, sondern vor allem eines wichtig ist: Übung.
Wer fünftausend Hefezöpfe geflochten hat, der kann es.
Aber bis man mal die fünftausend Hefezöpfe geflochten hat, vergeht einiges an Zeit.

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