Julia Mauracher. Powered by Blogger.

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Happy Birthday: das erste Jahr ist geschafft.


Das erste Jahr ist immer am schwierigsten


Diese Worte habe ich sehr oft gehört.
Nicht nur in der Trauer, sondern auch nach einem schweren Schock und Unfall sind vor allem die ersten zwölf Monate bis zum ersten Jahrestag die härtesten, schwierigsten und herausfordernsten.
Die klassischen Phasen der Trauer kennt bestimmt jeder von euch, ich habe diese Phasen über das erste Jahr hinweg ebenfalls mitgemacht. Ein ständiges Auf und Ab, nie fühlte ich mich wirklich stabil oder ausgeruht. Und doch gingen diese ersten 365 Tage rum wie nichts.
Anfangs habe ich noch mitgezählt.
Meilenstein Eins nach 40 Tagen: meine ersten Schritte.
Nach 76 Tagen wurde ich endgültig entlassen und durfte nach Hause.
Der dritte Meilenstein erfolgte nach 138 Tagen: mein erster Arbeitstag nach dem Krankenstand.
Danach habe ich die Monate gezählt, erst die runde Fünf, dann das erste halbe Jahr, die zweite runde Zehn.
Und danach habe ich nur noch die Tage rückwärts gezählt. T-50. T-10.
Zahlen waren unglaublich wichtig in diesem Jahr und so ist auch dieser erste zweite Geburtstag unglaublich wichtig für mich.

In meinem heutigen Jahresrückblick möchte ich gerne über drei Dinge sprechen:
über Nachkriegszeit, über Niki Lauda und über Probleme einer jungen Frau Mitte Zwanzig.

Meine weihnachtliche Backstube: Linzer Spritzgebäck

Zwei Linzer Kipferl und getrocknete Orangenscheiben


Weihnachtskekse werden wieder selbst gebacken

In den letzten zehn Jahren ist der Hype ums Backen endlich auch bis nach Deutschland und Österreich gekommen. Ich erinnere mich an eine Schulreise nach England im Jahr 2006, damals boomten schöne Cupcakes, Cookies und Torten dort schon enorm, während man in den heimischen Supermarktregalen noch vergeblich nach Zutaten wie Rollfondant oder Vanilleextrakt suchte.
Mit dem Boom kamen auch die zahlreichen Backblogger, eine große Leidenschaft für's Selbermachen und ein erhöhter Anspruch an die Backwerke.
Kaum jemand aus meinem Freundeskreis kauft heute noch den vorverpackten Keksteller aus dem Supermarkt, der Bäckerei ums Eck oder verlässt sich nur noch auf Omas Backkünste.
Es wird endlich wieder selbst gebacken und ausprobiert. Mit Omas Rezepten, Blogger-Rezepten oder, hier bei mir, mit den Rezepten von Konditoren.
Gerade in der Weihnachtsbäckerei sind die Varianten unzählig.
Klassiker wie Vanillekipferl findet man auf jedem Keksteller und hier hat auch jeder ein anderes Rezept. Ich selbst habe schon drei verschiedene Rezepte ausprobiert und hatte jedes Mal einen anderen Keks im Mund.
Terrassenplätzchen, Lebkuchenherzen und Zimtsterne, diese Klassiker kennt und backt  jeder.
Aber kennt ihr eigentlich auch Linzer Spritzgebäck?


Meine weihnachliche Backstube: Weihnachtstorte mit Schokolade, Orangenmousse und Contreau

Links die angeschnittene Torte, rechts die ganze Torte


Das Weihnachtsdessert liegt jährlich fest in meinen Händen


Schon bevor ich angefangen habe in der Gastronomie zu arbeiten und einen Sommelier zu daten, habe ich es geliebt, Gäste zu bewirten, Menüs zu planen, Getränke auszuwählen und den Tisch passend zu decken. Tatsächlich haben meine Schwester und ich bereits im zarten Alter von 12 und zehn Jahren unsere erste Dinnerparty gegeben.Vielleicht waren meine Monate in der Gastronomie auch deshalb so schön und ereignisreich und vielleicht habe ich auch aus diesen Gründen einen Mann ausgewählt, der es genauso liebt wie ich, ein Dinner auszurichten.
Neben einigen anderen Möglichkeiten war Weihnachten jedes Jahr die Gelegenheit mich  auszutoben und mal so richtig auf den Putz zu hauen.
Meine Mama mag es für gewöhnlich nämlich eigentlich lieber schlicht und einfach, für sie muss es kein zweiter Gang und auch kein pompöses Dessert sein. Aber an Weihnachten machen wir eine Ausnahme - solange ich das pompöse Dessert verantworte.
So habe ich ziemlich bald das (weihnachtliche) Ruder in die Hände genommen und seit ein paar Jahren stehen wir an Weihnachten zusammen in der Küche. Meine Schwester dekoriert liebevoll den Tisch, der Papa stellt den Baum auf, schmückt ihn und nascht nebenbei von allem, was er in die Finger kriegt.
Ich plane mein Weihnachtsdessert bereits Monate im Voraus und freue mich wie eine Schneekönigin auf die Vorbereitung, die natürlich ausschließlich zu weihnachtlicher Musik stattfindet.

Meine weihnachtliche Backstube: Zimtsterne

Zimtsterne mit Zuckerglasur


Vorweihnachtszeit im Büro


In meinem ersten Beitrag zur weihnachtlichen Backstube 2017 habe ich hauptsächlich von meiner Familie erzählt und wie ich Weihnachten 2016 wahrgenommen habe.
Heute möchte ich gerne das Thema Vorweihnachtszeit im Büro ansprechen.

Fakt ist, dass wir alle mehr Zeit im Büro als zuhause verbringen, zumindest tagsüber. In den meisten Berufsfeldern ist es vor Weihnachten nochmal besonders stressig. Manche von uns betreten das Büro noch vor Sonnenaufgang und verlassen es erst mit den letzten Sonnenstrahlen. Es gibt Tage, an denen schafft man es nicht mal vor die Tür und bekommt von dem Leben und der Jahreszeit draußen gar nichts mit.

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