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Hochsaison oder: Schoko-Kirsch-Torte // Ideen für eine selbstgebackene Hochzeitstorte

links die Torte, rechts Nahaufnahme der Deko


Eine Hochzeitstorte selber backen


Im Juli haben zwei unserer Freunde geheiratet und mir wurde die große Ehre zuteil, die offizielle Hochzeitstorte zu backen.
Ich war noch immer im Hochzeitsrausch durch die wundervolle Hochzeit von Anni und Matze, die wir ja alle hautnah via Social Media miterleben durften und freute mich nicht nur auf den spannenden Backtag, sondern auch auf eine schöne Trauung und anschließende Feier.
Da der Bräutigam ein großer Fan der Schwarzwälder Kirsch Torte ist, stand ziemlich schnell fest, dass ein Teil der Torte eben diesen Geschmack haben wird.
Der zweiten Teil der Torte wurde der Braut gewidmet - mit karamellisierten Plattpfirsichen, einem luftigem Vanille-Rührteig und einem Sahne-Mascarpone-Frosting.
Die große Brauttorte hatte einen Durchmesser von 30 Zentimetern und drei Lagen, die Bräutigamtorte vier Lagen bei 20 Zentimetern Durchmesser.
Dekoriert wurde mit Rosen, Johannisbeeren, Kirschen, unreife Himbeeren, Blättern, Goldstaub sowie einem Cake-Topper von Goldmarie.



Semi-naked Torte mit Schoko-Drips



Schokolade und Kirschen - eine unschlagbare Kombination

Ich möchte heute mein Rezept für die Schwarzwälder Kirsch Torte mit euch teilen, habe jedoch auf die Zutat "Kirschlikör" verzichtet und somit ist es "nur" eine Schoko-Kirsch-Torte.
Schokolade und Kirschen sind eine altbewährte Kombi und finden sich zum Beispiel auch hier auf meinem Blog wieder.
Gerade für Hochzeiten im Juni, Juli und August passt eine Schoko-Kirsch-Torte perfekt und lässt sich auch in verschiedenen Stilen dekorieren: als "naked cake", als "semi-naked cake", als klassisch überzogene Torte mit Schokosplitter-Deko oder mit einem modernen Schoko-Drip.
Auch von der Dekoration sind keine Grenzen gesetzt, jedoch passen natürlich vor allem rote, weiße und grüne Elemente am besten.



Details der Deko mit Kirschen



SCHOKO-KIRSCH-TORTE


Equipment


  • drei Tortenformen mit Durchmesser 20cm
  • große Teigpalette
  • kleiner Pinsel

für den Teig


  • 6 Bio-Eier M, Raumtemperatur
  • 150g Feinkristallzcker
  • Prise Salz
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 170g Mehl
  • 15g Speisestärke
  • 3EL Backkakaopulver
  • 2TL Backpulver

für die Füllung


  • ein Glas Sauerkirschen
  • 500ml Schlagsahne
  • 100g Zartbitterkuvertüre

für die Deko


  • 150g Zartbitterkuvertüre
  • 70g Butter
  • frische Kirschen
  • Rosenstiel-Blätter
  • essbarer Goldstaub



1. Im ersten Schritt werden die Biskuit-Kuchenböden gebacken. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen und die drei Tortenformen einfetten und mit Mehl auskleiden.
Die Eier trennen und die Eiweiße mit einer Prise Salz aufschlagen. Wenn sich die Masse verdichtet und eine weiße Farbe annimmt, 100g des Zuckers einrieseln lassen und das Eiweiß zu einem festen Eischnee schlagen.
Die Eigelbe mit dem Rest des Zuckers für etwa drei Minuten mit dem Handrührer kräftig mixen, so dass eine helle, fast weiße Masse entsteht.
Den Eischnee mit einer Teigspachtel vorsichtig unter die aufgeschlagenen Eigelbe heben. Mehl, Speisestärke, Backkakao und Backpulver auf die Masse sieben und ebenfalls vorsichtig und langsam unterheben.
Den Teig wiegen, die Menge durch drei teilen und zügig auf die drei Formen verteilen. Dieser Schritt sorgt dafür, dass die Tortenböden später alle gleich dick sind.
Den Teig in den Formen glattstreichen und 20-25 Minuten lang backen. Nach der Backzeit ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stecken um festzustellen, ob der Teig auch im Inneren durch ist.
Die Kuchenböden aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. Danach aus den Formen lösen.

2. Die Sauerkirschen in einem Sieb abtropfen lassen, dabei den Saft der Kirschen auffangen. Die Kirschen in kleine Stücke schneiden, die Sahne mit einem Handrührer steif schlagen und die Zartbitter-Kuvertüre klein hacken. Den ersten Tortenboden auf einen Teller/ eine Tortenplatte oder ähnliches legen und mit dem Kirschsaft (oder Kirschlikör!) beträufeln. Danach eine dicke Schicht Sahne auf dem Boden verteilen, zwei handvoll Kirschen auf die Sahne legen und mit einer handvoll Schokoladen-Splittern bedecken.
Den zweiten Kuchenboden auflegen und den Schritt wiederholen. Den letzten Boden auflegen und gut festdrücken. Auf die oberste Schicht kommt keine Sahne mehr.

3. Wer einen Drehteller oder eine drehbare Tortenplatte hat, kann die Torte nun dort platzieren. So eine Platte erleichtert die Arbeit des Dekorierens erheblich und gibt es bei IKEA um wenige Euros zu kaufen.
Mit einer Hand die Platte drehen, mit der anderen Hand die Tortenpalette senkrecht an der Torte ansetzen und mit sanftem Druck an der Torte entlang gleiten lassen. Somit kann man das überschüssige, aus der Torte quellende Frosting gleichmäßig verteilen und glattstreichen.
Für einen "Semi-Naked Cake" wird kein zusätzliches Frosting für die Außen-Deko verwendet, nur der Überschuss der Füllung. 
Die Torte nun eine halbe Stunde lang kühl stellen und in der Zwischenzeit die Ganache zubereiten.

4. Für die Butter-Ganache die 150g Zartbitterkuvertüre gemeinsam mit den Butterstücken über einem Wasserbad bei mittlerer Hitze schmelzen und mit einem Löffel vorsichtig glatt rühren. 
Die gekühlte Torte nun wieder auf den Drehteller stellen. Einen Teelöffel der Ganache auf den Rand der Torte ansetzen und die Ganache an der Tortenseite entlang rinnen lassen. Den Schritt so oft wiederholen, bis der ganze Tortenrand mit "Drips" bedeckt ist.
Den Rest der Ganache auf der Tortenoberfläche verteilen und glattstreichen. Die Torte dann wieder kühlen, etwa 30 Minuten lang.

Mit frischen Kirschen und Blättern dekorieren. Den Pinsel in den Goldstaub tauchen und etwas Goldstaub auf die Kirschen sowie Blätter sprenkeln.



Anschnittfoto der Torte


Das Rezept für den Schokoladen-Biskuit stammt von Lisa.

Up and Down: drei Kurzgeschichten aus dem Leben 2.0

Mittwoch, 26.07.2017

Während meiner Zugfahrt nach Murnau fällt mir plötzlich der 11. Dezember 2016 wieder ein. (Auch) ein verregneter Tag in München. Meine Großeltern und Eltern kamen aus Tirol zu Besuch, um mit mir und meiner Schwester das Tollwood Festival zu besuchen.
Ein schöner Tag, von dem es auch ein ziemlich verwackeltes, überbelichtetes Foto von uns allen gibt.
Wenn die Dinge ein wenig anders gelaufen wären, dann wäre dieses Foto das letzte Bild von mir gewesen. 

Asiatische Neuentdeckung oder: Yuzu-Hefeschnecken mit Zentis Sonnen Früchten Creation des Jahres und Frischkäse-Frosting (*Werbung)

Links die Schnecken von oben, rechts von der Seite


Zentis auf dem TrendMeister Food 2017-Event



Anfang Mai war ich auf ein tolles Event eingeladen. "Mr. Experience" lud an einem Sonntagnachmittag (Food)blogger und die Presse dazu ein, die neuesten Trends im Bereich "Food" zu testen und kennenzulernen.
Mit dabei waren sehr bekannte Marken wie "Zentis", Campari, Weihenstephan und Hello Fresh, aber auch (noch) unbekanntere Marken wie die Tiroler Müslimarke "Verival".
Am Stand von Zentis durfte ich mich durch neue und bewährte Konfitüre-Kreationen testen, wobei eine ganz besonders hängen blieb: die Zentis Sonnen Früchte Creation des Jahres - Aprikose-Mandarine-Yuzu.

Déjà-vu oder: Blaubeer-Galettes mit Walnüssen

Links drei kleine Blaubeer-Galettes, rechts ein Strauß blauer Disteln

Das Horrorszenario jedes Bloggers: kein Internetanschluss

Könnt ihr euch noch an meine Situation von vor zwei Jahren erinnern?
Damals war ich gerade erst nach München "ausgewandert" und musste einige Wochen ohne Internetanschluss in der neuen Wohnung verbringen.
Gar nicht so einfach, wenn man sich Blogger nennt und das Internet nun mal zu den essenziellen Arbeitsutensilien gehört.
In den letzten zwei Jahres hat sich so einiges verändert, unter anderem auch meine Wohnsituation.
Nach kurzer, intensiver Wohnungssuche sind Philipp und ich vergangene Woche in unsere neue, gemeinsame Wohnung im Münchner Süd-Osten gezogen.
Die Nachbarschaft, für die ich vor zwei Jahren den Ribiselkuchen gebacken habe, wohnt nun direkt gegenüber und bleibt uns zum Glück erhalten.

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