Julia Mauracher. Powered by Blogger.

Endspurt oder: Bratapfel - Eclairs

Kurz vor Weihnachten nehme ich mir nochmal die Zeit, um euch ein neues Rezept zu zeigen.
Langsam wird es ja wirklich Zeit, ein bisschen runterzuschalten, den Kamin anzuwerfen, die Kuscheldecke auszupacken und genüsslich ein paar winterliche Bratapfel - Ecairs zu naschen.
Das Rezept ist zwar etwas zeitaufwändig, aber wirklich supereasy und die Geschmackskombination Brandteig - Apfel - Vanille sorgt in meinem Mund immer wieder für Explosionen...


Habt eine schöne Endspurt - Woche, lasst euch nicht zu sehr stressen und schickt mir bitte ein wenig Schnee, sollte es da wo ihr lebt welchen geben!!



BRATAPFEL - ECLAIRS
für 15 kleine Eclairs

für den Brandteig
75g Butter
200ml Wasser, heiß
125g Mehl, gesiebt
3 Eier, M 

für die Füllung
250ml Milch, am besten mit hohem Fettgehalt
1Vanilleschote
40g Zucker
3 Eigelb, Größe L
10g Mehl
10g Speisestärke
2 große Kochäpfel, zB. Boskoop
1TL Zimt
1/2TL Muskat
1EL brauner Rohrzucker

für die Dekoration
100g Vollmilchkuvertüre
25g Butter
Haselnusskrokant



Zuerst wird die Cremefüllung zubereitet.
Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, das Mark auskratzen und dann die Milch, die Schote und das Mark in einen kleinen Topf geben. Die Milch nun langsam erhitzen.
Während die Milch erhitzt wird, die Eigelb mit dem Zucker, Mehl und der Speisestärke einige Minuten lang hellgelb bis fast weiß aufschlagen.
Wenn die Milch gerade zu kochen beginnt, vom Herd nehmen, die Schote entfernen und dann unter ständigem Rühren (da sonst die Eier stocken) in einem dünnen Strahl die Milch in die Ei-Mischung gießen. Kräftig umrühren, dann die Mischung wieder in den Topf geben und nochmal aufkochen lassen. Ständig umrühren, damit die Creme, welche nun langsam zu einer puddingähnlichen Masse eindickt, nicht anbrennt.
Nach erneutem Aufkochen die Creme in eine separate Schüssel geben, etwas abkühlen lassen, für weitere 1 - 2 Minuten rühren und dann bis zur Weiterverwendung kühl stellen.

Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden, dann zusammen mit Zucker, Zimt und Muskat in einem kleinen Topf etwas erhitzen. Die Äpfel sollten dabei nur ein bisschen weich gekocht werden, also lasst sie nicht zu lange im Topf, nur etwa 5 Minuten, bis etwas Saft ausgetreten ist und der Zucker karamellisiert. Die Apfelmasse nun beiseite stellen und abkühlen lassen.

Für den Brandteig den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
In einem großen Topf die Butter mit dem Wasser erhitzen. Wenn die Butter geschmolzen ist, den Topf vom Herd nehmen und das gesiebte Mehl dazugeben.
Mit einem Kochlöffel so lange schlagen (ca. 3 - 4 Minuten) , bis eine glatte Masse entstanden ist, die sich leicht vom Topfboden lösen lässt. Dann die Eier einzeln dazugeben und den Teig wieder kräftig schlagen, bis die Masse sich wieder leicht vom Topfboden lösen lässt und glänzt.
Den Teig in einen Spritzbeutel füllen, ein großes Stück der Spitze abschneiden (oder eine große Lochtülle verwenden) und ca. 5cm lange Brandteig-Streifen aufs Backblech spritzen.
Das Ende des Teigstreifens mit einem scharfen Messer von der Tülle abschneiden und Unebenheiten mit etwas warmem Wasser flach drücken.
Die Eclairs für 20 - 25 Minuten oder bis sie goldbraun sind backen.
Ich fülle meine Eclairs immer mit einem Spritzbeutel und steche aus diesem Grund gleich nachdem sie aus dem Ofen gekommen sind mit einem Kochlöffelstiel zwei bis drei Löcher in die obere Seite der Eclairs. Diese Löcher lassen sich dann später durch die Kuvertüren - Glasur einfach verstecken.

Die ausgekühlte Vanillecreme mit der ausgekühlten Apfelmasse vermischen und in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen. Alternativ kann man die Eclairs auch längs durchschneiden und sie so befüllen.
Die Füllung vorsichtig in die Eclairs spritzen. Nicht zu viel Druck ausüben, da die Eclairs sonst reißen können.
Die Kuvertüre mit der Butter überm Wasserbad schmelzen, so dass eine flüssige, glänzende Masse entsteht. Mit einem kleinen Palettemesser oder Löffel nun auf die Eclairs streichen und sofort mit etwas Krokant verzieren.




Adventskalender oder: Zimtstern - Cupcakes für den HALLHUBER Styleblog

Noch 13 Mal schlafen, dann ist Weihnachten.
Vor etwa 10 Jahren hat mich diese Aussage in helle Aufregung und Freude versetzt, heute wird sie eher von aufsteigendem Stress und einem mulmigen Bauchgefühl begleitet.
Ja, es ist leider so: zusammen mit der Kindheit schwindet auch dieses schöne Weihnachtsgefühl und man empfindet das Familienfest völlig anders als früher.
Dabei mache ich mir inzwischen gar nichts mehr aus der großen Geschenke - Suche, ich beschenke nur Menschen, die mir wirklich, wirklich nahe stehen und für diese Menschen finde ich meistens ganz schnell etwas passendes. Und wenn nicht, dann wird einfach was gebastelt.
Viel eher stresst mich das ganze Drumherum. Weihnachtsfeiern, das Weihnachtsgeschäft (das bekommt man in der Gastronomie einfach mit voller Wucht zu spüren), die Planung, wie man die wenigen freien Tage gestalten soll, welche Torte es dieses Jahr zum Weihnachtsessen gibt und ob ich überhaupt schon bereit bin für ein neues Jahr. Denn das kommt ja direkt nach Weihnachten.


Für Menschen wie mich, denen die Adventszeit viel zu schnell vergeht und die manchmal vor lauter Stress nicht mal mehr das aktuelle Datum wissen, ist ein Adventskalender essentiell.
Da nimmt man sich täglich einen Moment Zeit um zu registrieren, wie bald Weihnachten vor der Tür steht, wie wahnsinnig schnell die Zeit vergeht und wie wichtig es ist, jeden Tag so gut wie möglich bewusst zu erleben. Und nicht zu vergessen: die klassische, tägliche Portion Schokolade schadet auch nie.


Die Firma Hallhuber hat sich dieses Jahr etwas ganz Tolles ausgedacht: jeden Tag wird auf ihrem Styleblog einen Beitrag eines Hallhuber - Fans veröffentlicht, in dem dieser seine liebste Weihnachtsidee teilt. Da findet man Filmtipps, den schönsten Weihnachtsmarkt, Geschenkideen und eben auch Rezepte.
Mein Rezept für die ZIMTSTERN Cupcakes findet ihr heute, am 11. 12., auf eben jenem Styleblog und das macht mich ganz, ganz stolz!
 

Schönes Backen, gutes Gelingen und eine schöne restliche Weihnachtszeit!!

18 Mal Keksgenuss oder: Rezept des Moments Winterausgabe 2015

Endlich ist es da, das neue Rezeptheft der Tiroler Supermarktkette MPREIS! Und wie auch schon in der Sommerausgabe findet ihr in diesem Heft eines meiner Lieblingsrezepte.


                                                                                                                          (c) MPREIS

Die KASTANIENHERZEN sind in meiner Heimat Tirol sehr berühmt und in vielen Konditoreien zu finden. Vor zwei Jahren habe ich mich dann erstmals selbst rangewagt, das Rezept dazu findet ihr ab sofort an jeder MPREIS Kassa, im Internet oder hier auf dem Blog.
Ich bin wirklich sehr begeistert von dieser Ausgabe, denn sie ist vollgepackt mit leckeren Keksrezepten, von denen ich beim Keks - Shooting im September schon einige probieren durfte.
Also, fleißig nachbacken und genießen!


                                                                                                                                         (c) Kathrin Koschinski


KASTANIENHERZEN aus der Winterausgabe REZEPT DES MOMENTS von MPREIS

ZUTATEN

600 g Esskastanien, geschält und gekocht
ein Schuss Rum
Mark ½ Vanilleschote
100 g Staubzucker
300 g Vollmilchkuvertüre
150 g Zartbitterkuvertüre


ZUBEREITUNG
  • Die gekochten Kastanien klein schneiden und ineinem Standmixer zu einer fein-bröseligen Masse hacken (alternativ kann man die Kastanien auch mit einem Kartoffelstampfer zu einem feinen Brei verarbeiten)
  • Den Kastanienbrei mit dem Rum, der Vanille und dem Staubzucker vermengen, die Masse mit den Händen fest kneten, zu einem Ball formen und etwa eine halbe Stunde kühlstellen
  • Dann die Masse mit einem Nudelholz ca. 1 cm dick ausrollen und mit einem Keksausstecher kleine Herzen ausstechen, die Herzen wieder eine halbe Stunde kühlstellen
  • In der Zwischenzeit die Vollmilchkuvertüre über einem Wasserbad schmelzen und in einen tiefen Suppenteller, eine große Teetasse oder eine kleine, tiefe Schüssel geben
  • Die gekühlten Herzen auf eine Gabel legen und in die Vollmilchkuvertüre eintauchen, die Schokolade etwas abtropfen lassen und dann die Herzen auf ein Backpapier setzen, am besten im Kühlschrank fest werden lassen
  • Die Zartbitterkuvertüre ebenfalls schmelzen, beim nächsten Schritt am besten mit Einweghandschuhen oder sehr kalten Händen arbeiten, sonst schmilzt der Schokoladenüberzug!
  • Die überzogenen Herzen nun zur Hälfte in die dunkle Zartbitterkuvertüre tauchen und wieder gut abtropfen lassen oder alternativ einen Kaffeelöffel in die Kuvertüre tauchen und den Löffel über den Herzen schwenken, sodass eine Art Streifenmuster entsteht; anschließend wieder auf dem Backpapier trocknen lassen

TIPP
Frisch schmecken die Herzen am besten, sie lassen sich aber gekühlt bis zu einer Woche aufbewahren.


                                                                                                                      (c) Kathrin Koschinski

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