Julia Mauracher. Powered by Blogger.

Oops, I Did It Again oder: Schoko Whoopie-Pies mit Mascarpone-Kirsch-Füllung

Neulich des nächtens war es so unglaublich heiß, dass ich ganz einfach nicht schlafen konnte.
Also aufgestanden und noch mehr Hitze in die Wohnung gebracht.
Backen!
Mein kleines Sommerprojekt wird es sein, ein paar alte Rezepte wiederzubeleben und die Posts mit neuen Fotos zu verschönern.
Den Anfang machen heute die Whoopie Pies, die ich bereits im Oktober gebacken und verbloggt habe.
Das Rezept ist für mich noch immer auf Rang 1 der Schoko-Whoopies, ich finde den Teig einfach schön schokoladig und sehr saftig.
Als Whoopie-Füllung eignen sich alle Cremes, die man auch auf Cupcakes spritzen könnte.
Einfache Buttercreme, Ganache, Swiss Meringue Buttercream, Cream-Cheese-Frosting, Mascarpone-Sahne-Creme.....tobt euch aus!
Ich habe diesmal eine leckere Mascarpone-Sahne-Creme mit Kirschen gewählt....kaum zu glauben, das ist erst mein zweites Kirsch-Rezept hier!
Und dabei finde ich Kirschen soooo lecker....



Wer ein Whoopie-Pie-Backblech zuhause hat, wird mit wunderschön runden Whoopies beglückt, ansonsten werden die Whoopie nicht ganz rund werden, da sie einfach sehr verlaufen.
Aber keine Sorge, sie schmecken auch oval oder eckig oder quadratisch oder in Streifen....






SCHOKO WHOOPIE-PIES
(für 2 - 3 Backbleche)

175g weiche Butter
150g Feinkristallzucker
1 Packung Vanillezucker
1 großes Ei
225g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
75g Kakaopulver, ungesüßt
150ml Milch
2 EL Sahnejoghurt (mind. 10% Fettanteil), zur Not tun's auch 2 - 3 EL Vollmilch

Den Backofen auf 180°C vorheizen, die Backbleche mit Backpapier belegen oder die Whoopie Pie-Backbleche vorbereiten.
Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig schlagen. Das Ei dazugeben und gründlich unterrühren.
Mehl, Backpulver und Kakao in eine zweite Schüssel sieben.
Einen Esslöffel Mehlmischung unter die Butter-Creme mischen.
Etwas Milch dazugeben. Nach und nach restliche Mehlmischung und Milch dazugeben.
Joghurt (oder Milch) nun gründlich unterrühren - damit die Whoopies später saftig bleiben!
Mithilfe von zwei Esslöffeln oder einem Eisportionierer nun Teighäufchen auf die Bleche setzten. Mindestabstand zwischen den Häufchen sollten 5cm sein, denn die Whoopies gehen im Backofen noch etwas auf. Backt am besten immer eine gerade Anzahl von Häufchen, denn später werden natürlich immer 2 Küchlein pro Whoopie Pie gebraucht
Nun einen Esslöffel in warmes Wasser tauchen und die Häufchen damit etwas flach drücken.
Ca. 12 Minuten backen. Sobald die Whoopie innen nicht mehr flüssig sind (Stäbchenprobe!), aus dem Ofen nehmen. Die Whoopies bitte nicht zu lange backen! Wir wollen ja keine harten Kekse, sondern saftige Küchlein haben :)
Die Whoopies auf einem Gitter auskühlen lassen.



Wenn die Whoopies ausgekühlt sind, könnt ihr sie befüllen und dann zusammensetzen.
Am besten schmecken Whoopie Pies gleich nach dem Backen und Befüllen, sie bleiben aber etwa einen Tag lang frisch.

MASCARPONE-KIRSCH-FÜLLUNG

125g Mascarpone
100ml Sahne
ein paar Esslöffel gesiebter Puderzucker
1TL Vanilleextrakt (alternativ auch Vanillezucker)
eine handvoll Kirschen

Separat die Sahne steif und die Mascarpone kurz aufschlagen, dann die Sahne unter die Mascarpone heben und mit etwas Puderzucker nach belieben Süßen. Wer möchte, kann auch noch Vanille dazugeben.
Die Kirschen waschen und klein oder in Hälften schneiden.
Die Hälfte der Whoopies mit der Füllung bestreichen und mit Kirschen belegen. Die andere Hälfte als Deckel draufsetzen.

Im Farbenrausch oder: Pink - Ombre - Torte

AUFGEPASST!

HIER gibt's eine neue, überarbeitete Version des Ombre Cakes!!



Als ich neulich in einem Anflug von Selbstbeweihräucherung ( wir brauchen doch alle mal diese Momente...) durch meinen eigenen Blog scrollte, musste ich feststellen: meine Welt ist gerade etwas pink. Und sie wird noch pinker!
Ich wage mich nämlich endlich an einen Ombre-Cake, eine Torte, die ich bis heute wegen der Lebensmittelfarbe im Teig verweigert habe.
Aber seht sie euch mal an!
She's so pretty.
Und seit ich mit der Wilton-Pastenfarbe arbeite und da bereits eine einzige Messerspitze ausreicht, um ein tolles Farbergebnis zu erzielen, hab ich auch keine riesengroße Angst mehr vor Farbe.
Ganz im Gegenteil. - Ich bin im Farbenrausch!
Wobei sich der Rausch momentan auf Burgundy beschränkt, ich erhole mich immer noch von einem kleinen Macaron-Experiment mit Lila.....uaaaahhh das waren Frankenstein-Macarons!!!
Ich bezeichne ihn als den "Du-weißt-schon-was"-Vorfall.
Der Vorfall, dessen Name nicht genannt werden darf....


Aus diesem Grund habe ich mich für ein weiteres pinkes Werk entschieden und bin sowas von zufrieden damit!
Tortenschicht Nummer 2 und 3 ähneln einander zwar etwas zu sehr, aber was soll's, "ombre", also "schattiert", ist die Torte trotzdem und geschmeckt hat sie auch!
Das war bestimmt nicht meine letzte Ombre-Torte, ich meinem Köpfchen sammeln sich bereits weitere Ideen...und eure Ideen sind natürlich auch immer sehr willkommen! :)


Ich habe mich für einen saftigen Buttermilch-Sponge mit einer vanilligen Sahne-Mascarpone-Creme entschieden. Aber eigentlich könnt ihr auch gerne euer eigenes ganz persönliches Lieblingsrezept für einen hellen Kuchen verwenden. Auch das Topping muss nicht unbedingt weiß sein, und falls doch, könnt ihr zwischen amerikanischer Buttercreme, Swiss Meringue Buttercream, Sahne oder Cream Cheese Frosting wählen. Das Farbschema und die Anzahl der Böden der Torte bleiben euch auch gänzlich überlassen.
Also lasst eurer Kreativität freien Lauf!




PINK OMBRE CAKE
(für eine Torte mit etwa 20cm Durchmesser)


für den Teig
250g Mehl
1TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
3 Eier, verquirrlt
230ml Buttermilch
1TL Vanille-Extrakt, 1 Vanilleschote oder 1/2 Pck. Vanillezucker
150g Butter, weich
300g Feinkristallzucker
pinke oder burgunderfarbene Lebensmittelfarbe


für die Füllung und das Topping
250g Mascarpone
200ml Sahne
ein paar Esslöffel gesiebter Puderzucker
1TL Vanilleextrakt (alternativ auch Vanillezucker)
ein kleines Glas Erdbeermarmelade




Den Backofen auf 200°C (Ober & Unterhitze) vorheizen und vier gleich große Kuchenformen vorbereiten.
Gut - wer hat die schon zuhause?
Ich habe mithilfe eines Tortenringes eine zweite kleine Form gebastelt: dazu den Tortenring an die große der 20cm- Form anpassen. Dann eine Lage Alufolie und eine Lage Backpapier übereinanderlegen, den Tortenring draufstellen und dann die Folie an den Rändern des Tortenrings hochziehen. Die "gebastelte" Tortenform in die größere Form stellen. Bei mir hat das ganz gut funktioniert.
Ich habe wegen Platzmangel im Backofen immer nur zwei Böden gleichzeitig gebacken und den restlichen Kuchenteig im Kühschrank aufbewahrt. Das hat dem Teig aber wirklich gar nicht geschadet, da es sich nur um eine Wartezeit von etwa 20 Minuten handelt.


Das Mehl mit dem Backpulver, Natron und Salz in eine Schüssel sieben. Die Buttermilch mit der Vanille vermischen.
Die Butter mit dem Zucker cremig schlagen und dann die verquirrlten Eier in kleinen Portionen dazugeben. Nach jeder Portion die Masse gut verrühren.
Nun ein Viertel der Mehlmischung und ein Drittel der Buttermilch unter die Butter-Zucker-Masse heben (ab besten mit einer Spachtel, nicht mit dem Mixer) und den Vorgang so oft wiederholen, bis das ganze Mehl und die Milch eingearbeitet wurden.
Nun nehmt ihr euch 4 Schüsseln und Löffel sowie die Lebensmittelfarbe und teilt den Teig gleichmäßig auf die Schüsseln auf. Die erste Schüssel färbt ihr sehr dunkelrot/pink ein, merkt euch, wie viel Farbe ihr verwendet habt! Die zweite Schüssel färbt ihr nun mit etwas weniger Farbe ein und arbeitet euch so bis zur Schüssel Nummer 4 vor, die wirklich nur mehr einen Hauch Farbe bekommt.
Nun befüllt ihr vier (oder je nachdem wieviele Formen ihr gleichzeitig zur Verfügung habt, auch nur eine oder zwei) vorbereiteten Kuchenformen mit je einem Schüsselinhalt und backt ihn für etwa 20 Minuten. Die Kruste sollte leicht gebräunt sein und wenn man ein Stäbchen in die Mitte des Kuchens steckt, darf kein Teig mehr kleben bleiben. Backt die Böden aber nicht zu lange, sonst werden sie zu trocken.


Inzwischen könnt ihr das Frosting anrühren.
Separat die Sahne steif und die Mascarpone kurz aufschlagen, dann die Sahne unter die Mascarpone heben und mit etwas Puderzucker nach belieben Süßen. Wer möchte, kann auch noch Vanille dazugeben.


Wenn alle Böden gebacken und vollständig ausgekühlt sind, setzt ihr den dunkelsten Boden auf eine Platte oder einen großen Teller. Den Boden zuerst mit etwas Erdbeermarmelade, dann mit etwas Frosting bestreichen.
Diesen Schritt wiederholt ihr so oft, bis alle Tortenböden gestapelt wurden.
Mit dem restlichen Frosting noch die Torte einkleiden, nach Belieben verzieren und dann kann sie auch schon direkt verzehrt werden :)


Das Anschneiden einer Ombre-Torte macht übrigens unglaublich großen Spaß! :)




Erdbeertarte mit Crème Pâtissière

Erdbeeren zählen zu meinen absoluten Lieblings-Sommerbeeren. Ich könnt die essen bis zum Umfallen, wenn da nicht dieses kleine Problem wäre: das Umfallen. Ich befürchte ja, dass ich ein wenig allergisch auf die leckeren Früchtchen bin, denn nach etwa einer Schale Erdbeeren bekomm ich immer verräterische rote Pünktchen im Gesicht....und was würde passieren, wenn ich dann gleich DREI Schalen verspeise?
Ich wage es nicht, das auszuprobieren :D
Da back ich lieber eine Tarte mit einer noch ungefährlichen und trotzdem sehr geschmacksintensiven Anzahl von Beeren und bring die dann zum Geburtstag meiner liebsten Freundin mit.
Das wirklich "spektakuläre" an dieser Tarte sind aber nicht die Erdbeeren, sondern die "Crème Pâtissière", die sich unter den Beeren versteckt.
Diese feine, unglaublich leckere Vanillecreme eignet sich auch perfekt als Füllung für Eclairs und Windbeutel. Ich könnt diese Creme ebenso wie die Erdbeeren ohne Halt in mich rein löffeln.
Und auf Vanille bin ich bis zum heutigen Tage glücklicherweise nicht allergisch. Soweit ich weiß.
Die Crème Pâtissière kann man übrigens bis zu drei Tage im Voraus zubereiten und dann im Kühlschrank aufbewahren.







ERDBEERTARTE MIT CREME PATISSIERE
(für eine Springform mit 23 - 26cm Durchmesser)

für den Teig
1 Ei
400g Mehl
200g Butter kalt, in Stücken
100g Feinkristallzucker
etwas Zitronensaft und Milch

für die Creme Patissiere
500ml Milch, am besten mit hohem Fettgehalt
2 Vanilleschoten
80g Zucker
6 Eigelb, Größe L (zur Eiweißverwertung hier oder hier klicken)
20g Mehl
20g Speisestärke

für die Erdbeerfüllung
500 - 600g frische Erdbeeren, gewaschen und in Hälften geschnitten
1 Päckchen Tortenguss (gibt's auch ohne Gelatine!)
etwas weiße Schokolade

Zuerst wird die Creme zubereitet.
Die Vanilleschoten der Länge nach aufschneiden, das Mark auskratzen und dann die Milch, die Schoten und das Mark in einen kleinen Topf geben. Die Milch nun langsam erhitzen.
Während die Milch erhitzt wird, die Eigelb mit dem Zucker, Mehl und der Speisestärke einige Minuten lang hellgelb bis fast weiß aufschlagen.
Wenn die Milch gerade zu kochen beginnt, vom Herd nehmen, die Schoten entfernen und dann unter ständigem Rühren (! wichtig, da sonst die Eier stocken) in einem dünnen Strahl die Milch in die Ei-Mischung gießen. Kräftig umrühren, dann die Mischung wieder in den Topf geben und nochmal aufkochen lassen. Ständig umrühren, damit die Creme, welche nun langsam zu einer puddingähnlichen Masse eindickt, nicht anbrennt.
Nach erneutem Aufkochen die Creme in eine separate Schüssel geben, etwas abkühlen lassen, für weitere 1 - 2 Minuten rühren und dann bis zur Weiterverwendung kühl stellen.

Für den Mürbteig das Mehl, den Zucker, das Ei und die Butterstückchen in eine große Schüssel geben und mit den Händen rasch zu einem Teig kneten. Etwas Zitronensaft dazugeben und falls der Teig nicht knetbar genug ist, etwas Milch dazugeben.
Nun zwei Bälle aus dem Teig formen, in Frischhaltefolie einwickeln und 30 - 45 Minuten in den Kühlschrank geben.
Nach etwa 15 Minuten den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Eine Springform einfetten und eventuell die Ränder mit etwas Backpapier auskleiden.
Dann die Springform mit dem gekühlten Teig auskleiden, wobei der Boden etwas dicker werden darf, damit er später nicht von der Creme aufgeweicht wird.
Nun wird der Mürbteig "blind gebacken", was soviel heißt wie: ohne Füllung backen.
Dazu ein Backpapier auf den Teig und bestmöglich auf die Ränder legen und die Springform bis zum Teigrand mit Bohnen, Linsen, Reis oder professionellen Keramik-Backbohnen füllen.
Den Teig für etwa 45 Minuten goldbraun backen, dann aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Inzwischen  kann man den Tortenguss vorbereiten. Dazu einfach die Packungsanleitung befolgen.

Den gebackenen Boden etwa 2cm dick mit Creme befüllen. Die Creme glatt streichen und nun mit den halbierten Erdbeeren belegen.

Zuletzt den Tortenguss löffelweise über die Erdbeeren gießen und den Guss dann fest werden lassen.

Die weiße Schokolade überm Wasserbad schmelzen, etwas fest werden lassen, in einen Spritzbeutel füllen und die Tarte dann nach Belieben dekorieren.


 

I Love Imperfection oder Macarons die Zweite

Im Moment versuche ich mich auf den Sommer und die Ferien ein bisschen einzustimmen.
Mir kommt vor, ich laufe immer noch auf Highspeed und komm gar nicht richtig zur Ruhe.
Aber je öfter ich mal einen Tag frei hab und mir vornehme, wirklich GAR NICHTS zu tun, desto mehr kommt das Chiller-Feeling.
Um die KitchenAid komm ich aber trotzdem nicht rum, backen zählt ja auch nicht zu "etwas tun" sondern "entspannen"...also...irgendwie...oder? ;)
Nach der Cronut-"Panne" hatte ich aber keine große Lust auf Experimentieren und neue Rezepte, dafür aber Riesenlust auf "Burgundy" von Wilton.
Ich bin wirklich verliebt in diese Farbe! Und dabei bin ich normalerweise so gar nicht der Lebensmittelfarbentyp...aber wenn's doch so schön ist, das Burgundy.



Also gab's mal wieder Macarons in meiner Backstube, diesmal mit leckerer Macadamia-Creme (aus dem Supermarkt).
Wie man bereits im Post-Titel lesen kann: sie sind alles andere als perfekt, die kleinen Macarons.
Aber das macht sie doch besonders, oder?
Macht es uns das nicht alle? :)

Ich fand sie jedenfalls trotz Schönheitsfehler supersüß und superlecker.
Die Macadamiacreme passt perfekt zum Geschmack der Macarons und ich fand die Farbe der Macarons auch sehr passend :)

Ich schreibe euch hier das Rezept auf, nach dem ich gebacken habe, dieses Rezept sieht keine Ruhezeit von 30 Minuten und kein 24-Stunden-altes Eiweiß vor, vielleicht gelingen sie mir auch deshalb (noch) nicht so perfekt, ich werde bestimmt mal ein anderes Rezept ausprobieren aber gestern hatte ich einfach kein "gealtertes" Eiweiß zuhause :)
Außerdem nehme ich das mit den "gemahlenen" Mandeln nie so richtig ernst, würde ich das tun, wären die Macarons auch bestimmt nicht so grobkörnig...tja - Macarons mögen eben keine halben Sachen!



MACARONS mit MACADAMIACREMEFÜLLUNG
(für 10 - 12 Macarons)
 
für den Teig
50g Puderzucker
35g geschälte, gemahlene Mandeln
1 großes Eiweiß, Raumtemperatur
35g Zucker

für die Füllung
Macadamiacreme , in Österreich gibt's die bei INTERSPAR 

Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und mit Bleistift 16 Kreise (Durchmesser 3-5cm) aufzeichnen. Der Abstand zwischen den Kreisen sollte ca. 3cm sein. Ein zweites Backpapier auf das erste legen, das macht ihr deshalb, damit der Bleistift später nicht auf die Macarons abfärbt.
Ihr könnt aber auch eine Vorlage ausdrucken und die dann einfach unter's Backpapier legen - diesen Tipp hat mir die liebe Persis gegeben :)
Nun die Mandeln und den Puderzucker zu sehr feinem Mehl mahlen, wenn möglich mit einer Küchenmaschine, ansonsten kann man das auch mit dem Mörser machen.
Das Eiweiß sehr steif schlagen und den Zucker langsam einrieseln lassen. Wenn das Eiweiß so fest ist, dass Spitzen entstehen, eine Messerspitze Pastenfarbe oder Farbpulver unter die Masse rühren.  Dann die Mandel-Zucker-Masse Löffel für Löffel mit einer Spachtel oder einem Kochlöffel unterheben.
Einen Spritzbeutel (mit Lochtülle oder abgeschnittener Spitze) mit der Masse befüllen und dann die Masse in die Mitte der Kreise auf dem Backpapier spritzen. Die Kreise sollten gleichmäßig gefüllt sein, die Masse dehnt sich beim Backen kaum aus. Nun das Blech mehrmals auf die Arbeitsfläche klopfen, damit die Macarons flach werden und eventuelle Luftblasen aufplatzen.
Die Macarons ca. 20 Minuten lang backen.
Wer sich unsicher ist, wann die Macarons fertig sind, kann versuchen, eines vom Blech zu heben, falls es kleben bleibt, brauchen die Macarons noch ein wenig.
Wenn die Macarons fertig gebacken sind, lasst ihr sie noch komplett auskühlen, dann könnt ihr beginnen, in etwa gleich große Macarons zu suchen und die beiden Hälften mit einem Teelöffel Macadamiacreme zusammenzukleben.

Die Macarons bewahrt ihr am besten luftdicht verpackt auf und verzehrt sie innerhalb der nächsten drei Tage. Wenn ihr die Macarons mit Sahne füllt, weichen sie sehr schnell auf und halten nicht so lange.

Ich wünsche einen wunderschönen Sommertag und viel Spaß in euren Küchen und Backstuben! :)




Kurumba - Cheesecakes mit Limetten - Curd

Kokos & weg! sagt Jeanny von Zucker, Zimt & Liebe und versetzt die deutschen, österreichischen und schweizerischen Koch- und Backfreunde in ein sommerhitziges Kokosfieber.
Sommerhitze kenn ich nicht. Gibt's nicht. Noch immer nicht. Vielleicht nie wieder. Ohmeingott.
Und just in diesem Moment der "Vielleicht bleibt's den ganzen Sommer über so"-Laune postet Jeanny Bilder aus ihrem Urlaub auf den Malediven und verkündet, dass ein glücklicher Koch- oder Backfreund eben das gewinne kann: einen Urlaub auf den Malediven.
Alles, was getan werden muss ist KOCHEN. Oder backen. Und zwar mit ganz viel Kokos - oder wie man auf den Malediven sagt: Kurumba!
Hier geht's zum Gewinnspiel, bis zum 5. Juli habt ihr noch Zeit, selbst mitzumachen.


Nach dem typischen Hin & Her, welches Rezept es nun denn werden soll, habe ich mich für ein sehr klassiches Rezept gepaart mit einem für mich neuen Rezept entschieden: kleine Kokos-Cheesecakes mit Limetten-Curd.
Kokos findet sich hier dreimal im Cheesecake - im Boden, im "Cheese" und als Topping. Der Curd wird in eine Schicht "Cheese" eingerührt und nach dem Backen als oberste Schicht nochmal draufgestrichen.
Geschmacklich passen Kokos und Limetten super zusammen und gerade im Cheesecake finde ich sie unwiderstehlich...

KURUMBA - CHEESECAKES MIT LIMETTEN - CURD
für ca. 10 kleine Cheesecakes

für den Curd
4 - 5 Bio -Limetten, sollten 75ml Limettensaft ergeben
110g Feinkristallzucker
2 Eier, M
60g Butter, in Stückchen geschnitten
3TL geriebene Limetten-Schale

für die Cheesecakes

Boden
70g Hobbits-Kekse (von Bahlsen)
25g Butter
3TL getoastete Kokosnussraspeln

Füllung
75g Zucker
200g Frischkäse (Philadelphia Doppelrahmstufe)
125g Mascarpone
1 kleines Ei
2EL Vanillezucker
1EL gesiebtes Mehl

3EL Kokosnussraspeln
3EL Limetten-Curd

Topping
getoastete Kokosnuss-Stückchen (alternativ: Raspeln)

Zuerst wird der Limetten-Curd zubereitet.
Die Butter in Stückchen schneiden und beiseite legen.
Nun die Schale von zwei bis drei Limetten fein raspeln und zur Seite stellen. Dann die Limetten auspressen und 75ml Saft auffangen.
Eine hitzefeste Schüssel über ein Wasserbad stellen, das Wasser erhitzen (nicht kochen!) und den Limettensaft, die Schale, den Zucker und die Eier in der Schüssel mit einem Schneebesen vorsichtig verrühren.
Nun die Masse 10 - 12 Minuten dick werden lassen, immer wieder rühren und die Curd-Reste von den Seiten der Schüssel kratzen. Nach diesem Zeitraum sollte die Masse eingedickt sein (ungefähr so wie ein frischgekochter Pudding) und man sollte die Spuren des Schneebesens im Curd sehen.
Wenn es soweit ist, die Schüssel vom Wasserbad nehmen.
Nun die Butterstückchen in den Curd geben und so lange rühren, bis sich die Stückchen aufgelöst haben.
Den Curd in eine Schüssel geben und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen. Legt man eine Frischhaltefolie direkt auf den Curd, bildet sich keine Haut.
Luftdicht verschlossen kann man den Curd (oder das, was später davon übrig bleibt) ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Für dieses Cheesecakerezept braucht ihr eigentlich nur die Hälfte des Curds, aber es schadet nie, ein bisschen Curd im Kühlschrank zu haben....als Brotaufstrich, zu Vanilleeis, als Pfannkuchen-Füllung...

Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auskleiden, am besten pro Mulde zwei Förmchen verwenden. Den Backofen auf  180°C Umluft vorheizen.
Die Kokosraspeln (aus "Boden") auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen und kurz im Backrohr goldbraun "toasten", das geht sehr schnell, also behaltet auf jeden Fall ein Auge auf den Ofen!
Ich musste diesen Schritt ganze zwei Mal wiederholen, weil meine Kokosraspeln immer verbrannt sind :(
Danach den Backofen auf 150°C Ober- und Unterhitze umschalten.

Die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen, den Beutel verschließen und dann mit einem Nudelholz oder ähnlichem die Kekse zu Bröseln zerkleinern.
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, die Keksbrösel dazugeben und beides kurz anrösten lassen. Dann die getoasteten Kokosraspeln dazugeben und den Topf vom Herd nehmen.Jeweils 1 - 2 EL der Keksmischung in die Förmchen geben und mit einem Löffel oder einem kleinen Glas sehr fest drücken.
In einer Schüssel Zucker, Mascarpone, Frischkäse, Eier, Vanillezucker und Mehl zu einer glatten Masse rühren.
Dann die Masse teilen und die eine Hälfte mit den Kokosraspeln (aus "Füllung"), die andere Hälfte mit dem Curd vermischen.
Zuerst einen Esslöffel Kokos-Masse auf die Keksböden verteilen, dann einen Esslöffel Curd-Masse.
So habt ihr später zwei verschiedene Schichten im Cheesecake!

Ein tiefes Backblech oder eine sehr große Auflaufform ins Backrohr schieben, mit etwas Wasser befüllen und dann das Muffinblech ins Wasserbad stellen. Aufpassen, dass ihr nicht zu viel Wasser verwendet, sonst schwappt es über!
Nun werden die Cheesecakes 45 - 55 Minuten gebacken. Nach etwa 40 Minuten werden sie kurz "aufgehen", sobald sie sich wieder etwas gelegt haben, sind sie fertig gebacken.
Vergesst nicht, den Backofen nach dem Kokosraspel-Toasten umzuschalten!! Sonst backt ihr die Cheesecakes zu heiß.

Die Cheesecakes aus dem Ofen nehmen, etwas auskühlen lassen und dann für 6 - 8 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Dann aus den Förmchen lösen, mit etwas Limetten-Curd bestreichen und mit getoasteten Kokosstückchen oder Raspeln dekorieren.

Fertig sind eure kleinen Glücklichmacher!









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