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Angesteckt oder: Schoko - Marillen - Pinwheel

Vor ein paar Tagen überfluteten ganz viele Pinwheel - Bilder meinen Instagram - Feed, Schuld daran sind Anett (herznah), Sarah (dasknusperstübchen) und Anita (olleshimmelsglitzerdings), die zu einer gemeinsamen Pinwheel - Backaktion aufriefen. Die hab ich zwar leider verpasst, aber angesteckt wurde ich trotzdem und deshalb habe ich meine Vorsätze über Bord geworfen und gestern gebacken.
Vorsätze?! Naja. In der letzten Woche stand ich beinahe täglich in der Küche, da ich einige Partys zu beliefern hatte und manchmal muss ich mich dann ermahnen, nicht NOCH mehr zu backen, damit "die Freude erhalten bleibt" - und, um ehrlich zu sein, damit ich nicht zu viel Kuchen esse.
Nun denn, hat nicht geklappt.


Die Marillen - Saison steht vor der Tür, deshalb gibts heute eine leckere Idee für Marillenverwertung: ein fluffiges Hefegebäck mit Marillen, Schokolade und Pistazien! Hefeteig und ich sind nicht unbedingt beste Freunde, meistens wurde der bei mir nämlich immer zu trocken.
Mit dem Rezept von Sarah bin ich aber sehr glücklich, denn es hat mir einen saftigen Hefeteig beschert, deshalb gebe ich das heute direkt an euch weiter.



SCHOKO - MARILLEN - PINWHEEL
(für eine Kuchenform mit 20cm Durchmesser, für eine 26cm - Form die Mengenangaben verdoppeln!)

für den Teig
Hefemischung
4g Trockenhefe
25ml lauwarme Milch
1/2 EL Honig
Teigzutaten
200g Mehl
Prise Salz
1 Bio - Ei, M, verquirrlt
60ml lauwarme Milch
25g weiche Butter
1EL brauner Zucker
1/2TL Vanilleextrakt

für die Füllung
etwas geschmolzene Butter
1EL brauner Zucker
240g Marillen (ohne Kerne)
60g Zartbitterschokolade
10g Pistazien, gehackt

für die Deko
2 - 3TL geschmolzene Schokolade

Wer keinen warmen Platz zuhause hat (im Winter zB eine Heizung, im Sommer eine sonnige Fensterbank), der kann wie ich den Backofen ca. 10 Minuten lang vorheizen und ihn dann ausschalten. Ich stelle meinen Hefeteig dann immer luftdicht verpackt in den warmen Ofen.

Die Hefemischung vorbereiten, dazu die 25ml lauwarme Milch, Trockenhefe und den Honig vermischen und abgedeckt zur Seite stellen. Etwa 10 Minuten ruhen lassen, so entsteht ein dicker Schaum.
Das Mehl mit dem Salz vermischen und nach der Ruhezeit die Hefemischung, das verquirrlte Ei, die lauwarme Milch, Butter, Zucker und Vanilleextrakt zum Mehl geben und gut durchkneten. Wenn eine homogene Masse entstanden ist, den Teig in einen leicht geölten Behälter geben, abdecken und mindestens eine Stunde lang an einem warmen Ort ruhen lassen. So kann der Teig schön aufgehen.
Eine Kuchenform einfetten und mit Mehl bestäuben.
Die Marillen waschen und klein schneiden, die Zartbitterschokolade ebenfalls klein hacken.
Wenn der Teig eine Stunde lang geruht hat, kann er auf einer bemehlten Fläche nochmal kräftig durchgeknetet werden. Den Teig relativ dünn (ca. 5mm) zu einem Rechteck ausrollen und in Längsstreifen schneiden. Mit der geschmolzenen Butter einpinseln und den Zucker auf die Butter streuen. Dann die Marillen, Schokolade und Pistazien auf die Teigstreifen verteilen.
Einen Streifen zu einer Schnecke aufrollen und die Schnecke in die Mitte der Kuchenform setzen.
Nun die restlichen Streifen um die Schnecke herum modellieren, so dass ein große Schnecke entsteht. Anita zeigt hier wie das aussieht. Wenn Füllung rausfällt, einfach nach dem Modellieren über das Pinwheel streuen.
Wenn die Kuchenform nicht ganz voll wird ist das absolut in Ordnung, denn jetzt wird die Kuchenform nochmal mit Frischhaltefolie abgedeckt und für 30 Minuten zurück an den warmen Ort gestellt, damit der Teig nochmal aufgehen kann.
Wer den Teig im Backofen gehen lässt, nimmt die Kuchenform nach 20 Minuten aus dem Ofen und lässt ihn den Rest der Zeit bei Raumtemperatur ruhen, damit der Ofen vorgeheizt werden kann. Das tut ihr bei Ober- und Unterhitze, 170°C.
Wenn der Ofen vorgeheizt ist, die Frischhaltefolie von der Kuchenform nehmen und das Pinwheel dann für 40 Minuten backen. Nach ca. 25 - 30 Minuten die Kuchenform mit Alufolie abdecken, damit das Pinwheel nicht zu dunkel wird.
Das Pinwheel aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen.
Die Schokolade für die Dekoration schmelzen und dann das abgekühlte Pinwheel damit dekorieren.

Da Hefeteig eigentlich immer am Tag des Backens am besten schmeckt, würde ich das Pinwheel sofort verspeisen :) luftdicht verpackt kann man das Gebäck aber natürlich auch aufbewahren und später genießen.


Rezept für Hefeteig von www.knusperstuebchen.net

1 Kommentar

  1. Wow dein Pinwheel sieht köstlich aus!Marillen, Zartbitterschokolade und Pistazien ist aber auch eine herrliche Füllung, yum yum=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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